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Infektionsgefahr durch Goldhamster

aus DER SPIEGEL 43/1977

Eine Studie der Universitäts-Nervenklinik Köln bestätigte den Verdacht, daß die als Spieltiere beliebten Goldhamster eine gefährliche Infektionsquelle darstellen. Infektionen mit dem sogenannten LCM-Virus, das verschiedene Formen von Hirnhaut-, Gehirn- und Rückenmarkentzündungen hervorruft, wurden bei fast sechs Prozent der Personen festgestellt, die mit Goldhamstern Kontakt gehabt hatten. Bei einer Kontrollgruppe waren es dagegen nur knapp zwei Prozent. Insbesondere förderte die Kölner Studie zutage, daß Goldhamster-Kontakt während der Schwangerschaft »schwere Schäden« beim noch Ungeborenen auslösen kann. In zwei Fällen wurden Kinder mit ausgeprägtem Wasserkopf geboren, in einem dritten Fall kam es zur Fehlgeburt.

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