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Kalender mit Psycho-Spielen

aus DER SPIEGEL 43/1977

Aus grau in grau verschachtelten Quadraten entsteht, je unschärfer man hinsieht, ein Porträt des US-Präsidenten Abraham Lincoln. Ein Schläfer, mit Mehrfachbelichtung in einer unruhigen Traumphase photographiert, wird selbst zur surrealistischen Traum-Erscheinung. Eine Zellstruktur im Mikroskop wirkt wie eine Krater- oder aber Hügellandschaft -- je nach Lieht- und Schattenfall. Solche merkwürdigen Bilder hat der Berliner Springer-Verlag -- der wissenschaftliche, nicht jener, der »Bild« herausgibt -- in einem Psychologie-Kalender aufs Jahr 1978 (in englischer Sprache. 24,50 Mark) gesammelt. Etliche Themen, vor allem über optische Täuschungen, sind zum Mitspielen gedacht. Und bei einem Problem. nämlich weshalb es einem beim Anblick von Raster- und Fischgrätmustern vor den Augen flimmert, können Leser sogar noch wissenschaftliche Meriten erwerben -- bislang haben die Wahrnehmungspsychologen dafür keine vollständige Erklärung gefunden.

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