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aus DER SPIEGEL 32/1972

Maulesel schleppten die Meßtische, Männer das Stahlband, als US-Geologe Francois Matthes 1902 erstmals den Grand Canyon kartographierte. Jetzt wird das Naturwunder neu vermessen. Mit Hilfe von Aufklärungsflugzeugen, Laser-Peilgerät und Computern wollen Experten des Bostoner Museum of Science und der amerikanischen National Geographie Society dabei den Fehler auf allenfalls einen Millimeter je Kilometer drücken.« In einigen Jahren«, so hoffen sie, können sich die jährlich zwei Millionen Touristen in jeder Kluft der 446 Kilometer langen und bis zu 1800 Meter tiefen Schneise des Coloradoflusses zurechtfinden. Wanderer und Bergsteiger, Geologen, Botaniker und Archäologen sollen auf der neuen Karte der seit zwei Milliarden Jahren in die Erdkruste gewaschenen Scharte erstmals alle Zinnen und Kamine, Wände und Schründe wiederfinden -- im Maßstab 1 zu 20 000.

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