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Kleine Stürze können tödlich sein

aus DER SPIEGEL 33/1981

Je schwerer eine Unfallverletzung oder auch je größer ein operativer Eingriff, das galt bislang für Chirurgen als Richtschnur, um so größer auch die Gefahr einer schweren lebensbedrohenden Fettembolie. Nun warnen britische Ärzte davor, die Gefahr von Fettembolien bei leichten Verletzungen, etwa Knochenprellung und -stauchungen, zu unterschätzen. Von drei gestürzten Patienten, die in eine Klinik in Manchester eingeliefert wurden, war nur bei einem eine äußerliche Verletzung (eine Schramme) erkennbar. Keiner der drei hatte einen Knochen gebrochen. Trotzdem kam es bei allen nach wenigen Stunden zu Atemnot und Herzjagen. Alle drei Patienten starben, wie die Autopsie später zeigte, an Fettembolien in Lunge, Gehirn und Nieren.

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