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Knochen: Rascher wachsen mit Strom

aus DER SPIEGEL 22/1973

Doppelt so schnell wie bisher könnten Knochenbrüche heilen, wenn zwei US-Mediziner mit einem neuen Heilverfahren reüssieren. An der Bruchstelle bauen Andrew Bassett und Robert Pawluk ein elektrostatisches Feld auf, das von zwei

batteriegespeisten

Metallplatten erzeugt wird. Gleichbleibende Stromzufuhr scheint hauptsächlich den Knochenbaustein Collagen zu rascherem Wachstum anzuregen. Statt aber, wie bisher schon praktiziert, Elektroden unter die Haut zu implantieren, gießen Bassett und Pawluk ihre kunststoffisolierten Pole gleich in den Gipsverband mit ein: Nach geglückten Tests mit Tieren soll das schmerzlose Verfahren demnächst

auch bei Menschen erprobt werden. Um die Hälfte, meinen die Forscher, könnten so die Kosten der Knochenbruch-Therapie verringert werden.

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