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TECHNIK Kraftvolle Kunsthand

aus DER SPIEGEL 43/1997

Eine fernsteuerbare oder nach vorgegebenem Programm arbeitende Robothand, die mit Hilfe von Werkzeugen Satelliten reparieren und bei der Montage der geplanten Raumstation eingesetzt werden kann, hat die Firma Ross-Hime Designs in Minneapolis entwickelt. Im Gegensatz zu den meist nach dem Pinzetten-Prinzip arbeitenden Vorläufern hat die »Omni-Hand 2« neben zwei kräftigen Fingern, die einen Druck von rund 110 Kilo ausüben können, einen nach dem Vorbild der menschlichen Hand funktionierenden Daumen. Auch das für die Robothand entwickelte Handgelenk soll die gleiche Bewegungsfreiheit ermöglichen wie das menschliche Pendant. Eine mit Schraubschlüsseln und Schraubendrehern hantierende Robothand, so hoffen die Auftraggeber bei der Nasa, könnte Astronauten manchen gefahrvollen Raumausstieg ersparen.

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