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Künstliche Haut

aus DER SPIEGEL 32/1972

Nach vier Jahren klinischer Versuche wird die amerikanische Pharmafirma Parke, Davis & Company diesen Herbst eine synthetische Haut auf den Markt bringen. Das Material, ein Schaumnetz verbunden mit einer dünnen Folie aus körperfreundlichen Kunststoffen, wurde zum Abdecken schwerer Brandwunden entwickelt. Das Netz, verbackt mit den abgestorbenen Geweberesten, und der Film ist so feinporig, daß er zwar heilungsfördernde Luft und Luftfeuchtigkeit, nicht aber die aus Brandwunden sickernde Lymphe durchläßt -- und auch keine Bakterien.

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