Astronaut Maurer über Außerirdische »Da draußen gibt es höchstwahrscheinlich Leben«

ESA-Astronaut Matthias Maurer hat rund ein halbes Jahr auf der ISS verbracht. Und er ist sich ziemlich sicher: Wir sind nicht allein im Universum.
Sternenhimmel über Davos

Sternenhimmel über Davos

Foto: Alessandro Della Bella/ dpa

Der im Mai von der Internationalen Raumstation ISS zurückgekehrte deutsche Astronaut Matthias Maurer geht fest von der Existenz von Außerirdischen aus. »Wenn man sich überlegt, wie viele Milliarden Galaxien es gibt und wie viele Milliarden Sonnensysteme in jeder Galaxie sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein ähnliches Sonnensystem wie unseres mit einer zweiten Erde gibt, deutlich größer, als einen Sechser im Lotto zu gewinnen«, sagte der 52-Jährige der »Neuen Osnabrücker Zeitung« vom Freitag.

Maurer während eines Außeneinsatzes an der Raumstation ISS

Maurer während eines Außeneinsatzes an der Raumstation ISS

Foto: Matthias Maurer / dpa

Auch wenn die meisten Menschen in ihrer Lebenszeit keine Lotterie gewännen, spreche diese Gleichung eindeutig für die Existenz außerirdischen Lebens. »Irgendjemand auf dieser Erde gewinnt so was trotzdem immer wieder – das heißt für mich, da draußen gibt es höchstwahrscheinlich Leben.«

Wie entwickelt die Außerirdischen seien und ob ihr Leben genauso wie das menschliche Leben auf organischer Chemie aufbaue, wisse er nicht. »Oder ob es vielleicht sogar noch eine andere Art von Chemie gibt, die nicht auf Kohlenstoff aufgebaut ist.« Nur eines sei sicher – dass es keine »grünen Männchen« sein dürften, wie sie in Science-Fiction-Filmen schon häufiger zu sehen waren.

jul/AFP
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