Coronavirus Dreifachimpfung schützt laut Biontech wohl gut vor Omikron

Die Omikron-Variante scheint den Immunschutz teilweise umgehen zu können. Nun legen Pfizer und Biontech erste Ergebnisse zur Wirksamkeit ihrer Mittel vor.
Wie gut schützt eine Biontech-Impfung vor Omikron?

Wie gut schützt eine Biontech-Impfung vor Omikron?

Foto: Carlos Ortega / EPA

Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich aus. Erste Laborstudien deuten darauf hin, dass sie den Immunschutz, den Menschen durch Impfungen oder Coronavirus-Infektionen erworben haben, besser umgehen kann als vorherige Mutanten.

Nun haben Biontech und Pfizer erste, vorläufige Ergebnisse zur Wirksamkeit ihres Impfstoffs gegen Omikron veröffentlicht. Demnach haben zweifach Geimpfte deutlich niedrigere Neutralisierungstiter gegen Omikron – das heißt, sie sind gegen diese Variante deutlich schlechter geschützt als gegen andere Coronavirus-Mutanten.

Die Daten zeigten allerdings auch, dass eine dritte Dosis die Menge der neutralisierenden Antikörper im Vergleich zu zwei Dosen um das 25-Fache erhöhe, so die Unternehmen. »Diese ersten Daten lassen darauf schließen, dass eine Auffrischungsimpfung immer noch einen ausreichenden Schutz gegen eine durch die Omikron-Variante ausgelöste Erkrankung jeglicher Schwere bieten kann«, sagte Biontech-Gründer Ugur Sahin laut der Mitteilung.

Biontech und Pfizer weisen auch auf die sogenannte T-Zell-Antwort nach der Impfung hin. Diese spezialisierten Zellen der Immunabwehr erkennen nach der Impfung ebenfalls das Spike-Protein des Virus. Laut den Unternehmen sind 80 Prozent der Oberflächenmerkmale, die diese T-Zellen erkennen, bei Omikron unverändert. Also »könnte eine zweifache Impfung vermutlich immer noch Schutz gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bieten«, so Pfizer und Biontech.

wbr
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