Coronalage in Deutschland RKI meldet Rückgang bei den Neuinfektionen

Binnen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland 170 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt. Die Zahl der neuen Ansteckungen sank auf knapp unter 80.000.
Coronaimpfstoff (Archivbild)

Coronaimpfstoff (Archivbild)

Foto: Zydus Cadila

In Deutschland steigt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) die Zahl der bekannten Infektionen um 78.698 auf über 31,3 Millionen. Das sind 24.000 Fälle weniger als am Dienstag vor einer Woche, als 102.698 Ansteckungen verzeichnet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 381,5.

Das RKI meldet 170 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die bekannte Gesamtzahl liegt damit bei 145.028.

Die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Bundesländer wollen am heutigen Dienstag bei einer virtuellen Konferenz mit Bundesminister Karl Lauterbach (SPD) über den Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz sprechen. Dies ist nach Angaben des Sozialministeriums von Sachsen-Anhalt, das derzeit den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz hält, der einzige Tagesordnungspunkt.

Dem Gesetzentwurf zufolge soll bundesweit weiterhin eine Maskenpflicht in Bus, Bahn und Flugzeugen sowie neu eine Masken- und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelten. Die Bundesländer sollen ab Oktober ferner selbst entscheiden können, ob sie darüber hinaus in öffentlich zugänglichen Innenräumen Masken vorschreiben.

Laut dem Landesssozialministerium soll es einen Austausch darüber geben, ob die vorgesehenen Maßnahmen ausreichen oder noch nachgeschärft werden sollen. Ein Beschluss sei allerdings nicht geplant.

Omikron-Impfstoff in finaler Phase

Aus Teilen der FDP und der CDU gab es zuletzt Kritik und Änderungswünsche am Corona-Schutzkonzept der Bundesregierung für den Herbst und Winter. Die FDP-Fraktionsführung verteidigte die Pläne.

Unterdessen rückt ein an die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepasster Impfstoff näher. Das Pharmaunternehmen Biontech teilte mit, dass in diesem Monat eine entsprechende klinische Studie beginnen werde. Falls die zuständigen Behörden dies genehmigten, könnten erste Dosen ab Oktober ausgeliefert werden, sagte Vorstandschef und Mitbegründer Ugur Sahin am Montag in Mainz.

Zuvor hatte Biontech bereits einen an die Variante BA.1 angepassten Impfstoff entwickelt. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat Mitte Juni das Prüfverfahren für diesen Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer gestartet.

jok/Reuters
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