Coronazahlen des RKI Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 669,9

Das Robert Koch-Institut meldet 22.483 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden – das sind 140.307 Fälle weniger als vor einer Woche. Allerdings ist die Aussagekraft der Zahlen unter anderem wegen der Ostertage begrenzt.
PCR-Test auf das Coronavirus: Noch immer infizieren sich viele Menschen

PCR-Test auf das Coronavirus: Noch immer infizieren sich viele Menschen

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter gesunken. Sie liege nun bei 669,9, am Vortag waren es 808,8.

Das RKI registrierte  außerdem 22.483 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 140.307 Fälle weniger als am Dienstag vor einer Woche, als 162.790 positive Tests gemeldet wurden. Insgesamt liegt damit in Deutschland die Zahl der bestätigten Infektionen bei mehr als 23,4 Millionen.

Sieben weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 132.960.

Das RKI weist darauf hin, dass es wegen der Osterfeiertage und Ferien in einigen Bundesländern zu geringeren Test-, Melde- und Übermittlungsaktivitäten kommen. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Bei den Werten ist außerdem zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig.

Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Die USA haben für den 12. Mai ein globales Gipfeltreffen im Kampf gegen die Coronakrise angekündigt. Das Treffen solle virtuell stattfinden, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Es werde unter anderem von den USA und Deutschland, das derzeit den G7-Vorsitz hat, sowie Indonesien, das den G20-Vorsitz hat, geleitet.

»Der Gipfel wird unsere gemeinsamen Anstrengungen verdoppeln, um die akute Phase der Covid-19-Pandemie zu beenden und uns auf künftige Gesundheitsbedrohungen vorzubereiten«, heißt es in einer Erklärung. »Das Auftreten und die Ausbreitung neuer Varianten wie Omikron haben die Notwendigkeit einer Strategie zur weltweiten Bekämpfung von Covid-19 unterstrichen.« Bei einem ersten Gipfel im vergangenen Jahr war es vor allem um die Coronaimpfungen gegangen.

bbr/Reuters
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