Coronalage in Deutschland RKI registriert 39.705 Neuinfektionen – Inzidenz geht weiter zurück

Auch an diesem Donnerstagmorgen werden vom Robert Koch-Institut sinkende Coronazahlen gemeldet. Vergleichsweise hoch sind die Inzidenzen derzeit aber in nördlichen Bundesländern.
Covid-Test (Symbolbild)

Covid-Test (Symbolbild)

Foto: Michael Bihlmayer / IMAGO

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 39.705 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 19.014 Fälle weniger als am Donnerstag vor einer Woche, als 58.719 Coronainfektionen gemeldet wurden.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 262,6 von 281,8 am Vortag. 136 weitere Personen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 138.779.

Wegen des Feiertags am Donnerstag veröffentlichte das RKI neben den tagesaktuellen Zahlen auch seinen Wochenbericht bereits am Mittwoch. Allerdings in stark gekürzter Fassung.

Die Coronainfektionen und -Klinikaufnahmen gehen nach Angaben des RKI weiter deutlich zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz sei im Vergleich zur Vorwoche um 28,8 Prozent gesunken, teilte das RKI in seinem Bericht für die Zeit vom 16. bis 22. Mai mit. Es registrierte 350 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen unter den Bundesländern wurden in Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen registriert.

Die Zahl der gemeldeten Infektionen pro Woche sank von 408.406 auf 290.885. Angesichts dieser Zahlen schätzt das RKI die Gefährdung für die Bevölkerung jedoch weiterhin als hoch ein.

Die Zahl der Klinikaufnahmen sinkt seit einem Hochstand Mitte März stetig, so der Bericht. Auch die Zahl der Todesfälle nehme konstant weiter ab. Die Impfung habe nicht an Bedeutung verloren, betonte das RKI. Erst am Dienstag hatte die Ständige Impfkommission (Stiko) auch gesunden Kindern von fünf bis elf Jahren eine Coronaimpfung empfohlen .

Unter den Coronalinien dominiere weiter ganz klar Omikron BA.2 mit 96,4 Prozent, deren Anteil jedoch leicht abgenommen habe. Etwa verdoppelt hat sich der Anteil von BA.5, und zwar von 1,2 auf 2,5 Prozent. Es wird nur ein Bruchteil der positiven Tests auf einzelne Linien ausgewertet. Zudem beziehen sich diese Daten auf die 19. Kalenderwoche (9.-15. Mai).

jok/Reuters