Coronalage in Deutschland RKI meldet Anstiege bei Inzidenz und Neuinfektionen

Binnen 24 Stunden wurden 117 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Insgesamt spricht das RKI-Institut von einem Ende des Abwärtstrends bei den wichtigen Kennzahlen.
Corona-Booster (Symbolbild)

Corona-Booster (Symbolbild)

Foto: Danny Lawson / dpa

Die Zahl der bekannten Infektionsfälle in Deutschland ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) binnen Tagesfrist um 38.749 Fälle auf über 32,64 Millionen gestiegen. Das sind 2754 Fälle mehr als am Freitag vergangener Woche, als 35.995 Fälle gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 249,9 von 244,4 am Vortag.

Das RKI verzeichnet 117 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die bekannte Gesamtzahl liegt damit bei 148.835.

Generell liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Expertinnen und Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei Weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Auch Vergleiche der Daten sind wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Nach sieben Wochen stoppt der Abwärtstrend

Insgesamt ist der lang anhaltende Rückgang bei den Corona-Ansteckungen in Deutschland RKI nicht mehr gegeben. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz etwa sei im Vergleich von vergangener zu vorvergangener Woche relativ stabil geblieben, »nachdem sie zuvor sieben Wochen lang zurückgegangen war«.

Das geht aus dem Covid-19-Wochenbericht des Berliner Instituts hervor, der sich vor allem auf die Vorwoche bezieht. Neben der nur noch eingeschränkt aussagekräftigen Inzidenz blickt das RKI auch auf eine Reihe weiterer Indikatoren.

Auch bei schweren Covid-19-Erkrankungen setzte sich der rückläufige Trend den Daten zufolge nicht weiter fort. Bei der Zahl der davon betroffenen Intensivpatienten etwa war von einem Plateau die Rede.

jok/Reuters
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