Coronalage in Deutschland RKI meldet weiter sinkende Sieben-Tage-Inzidenz

Beim Robert Koch-Institut wurden binnen 24 Stunden 2305 Neuinfektionen registriert. Der niedrige Wert hängt allerdings mit dem Wochenende zusammen.
Coronatest (Symbolbild)

Coronatest (Symbolbild)

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 2305 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 1045 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche, als 3350 Coronainfektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 439,2 von 452,4 am Vortag. Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Damit verharrt die Zahl der gemeldeten Todesfälle bei 137.499.

Allerdings fallen die Zahlen an Montagen wegen des zurückliegenden Wochenendes generell deutlich niedriger aus als an anderen Werktagen. Dies hängt vor allem mit Meldeverzögerungen zusammen. Dennoch ist ein klarer Trend zu niedrigeren Infektionszahlen zu erkennen.

Deutschlandweit, aber auch international, werden mit Blick auf aktuell sinkende Werte die Vorgaben gelockert. In bestimmten Bereichen allerdings bleibt es bei strikten Regeln. Bei Flügen von und nach Deutschland gilt weiterhin die Maskenpflicht zum Schutz vor Coronaansteckungen. Dies betrifft nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums alle Maschinen, die in Deutschland starten oder landen.

Beim Ein- und Ausstieg und während des gesamten Fluges sind FFP2- oder medizinische Masken zu tragen. Abnehmen kann man sie nur beim Essen und Trinken. Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder unter sechs Jahren. Die Maskenpflicht entspreche auch den neuen EU-Empfehlungen, hatte das Ministerium erläutert.

Die Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC empfehlen ab Montag nicht mehr generell verpflichtendes Maskentragen in Flughäfen und Flugzeugen. Wenn am Abflug- oder Zielort eine Maskenpflicht im Verkehr besteht, sollte dies aber weiter auch in Maschinen gelten. In Deutschland ist die bundesweite Maskenpflicht in Flugzeugen und Fernzügen im Infektionsschutzgesetz vorerst bis 23. September festgelegt. Auch im Nahverkehr mit Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht, die jeweils die Länder anordnen.

In zahlreichen Ländern gilt die Pflicht an Bord weiter

Generell entfällt mit der gelockerten EU-Empfehlung längst nicht auf allen Flügen die Maskenpflicht. Europas größter Billigflieger Ryanair veröffentlichte eine Liste von 15 EU-Staaten, in denen über nationale Gesetze das Tragen von Gesichtsmasken zur Coronaprävention weiter gilt. Neben Deutschland sind auch wichtige Tourismusziele wie Spanien, Griechenland, Portugal und Italien darunter.

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Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte sich für ein Ende der Maskenpflicht in Flugzeugen, Bahnen und Bussen ausgesprochen, das auch die Verkehrsbranche fordert. Die Bundesregierung plant aber vorerst keine Abschaffung. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erklärte, bei immer noch sehr hohen Fallzahlen »fehlt der Spielraum, auf Masken im öffentlichen Verkehr zu verzichten«.

jok/Reuters