Corona-News am Donnerstag Mehrere Bundesländer setzen Öffnungsschritte aus

Wegen steigender Corona-Zahlen wollen Bayern und Hessen vorerst auf weitere Öffnungsschritte verzichten. Baden-Württemberg führt wohl wieder die Maskenpflicht an Grundschulen ein. Der Tag im Überblick.
Foto: Alexander Pohl/ AlexanderPohl.ph / imago images/Alexander Pohl

Das war das Corona-Update am Donnerstag.

Nichts mehr verpassen: Für die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergründe abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter.

+++ Länder verzichten auf weitere Öffnungsschritte +++

17.50 Uhr: Hessen und Bayern verzichten aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen auf weitere Öffnungsschritte

»Wir haben ein sehr dynamisches Geschehen. Die dritte Welle ist da«, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Das wichtigste sei jetzt, alles zu tun, um die Welle so flach wie möglich zu halten. In Hessen liegt die Inzidenz seit diesem Donnerstag bei über 100. »Bei dieser Ausgangslage kann nicht verantwortet werden, dass wir weitere Öffnungsschritte machen.« Die bestehenden Regelungen würden vorerst weiter gelten.

Auch in Bayern müssen Theater, Kinos, Konzertsäle und die Außengastronomie weiterhin geschlossen bleiben. Bis auf Weiteres werde das Einvernehmen zu weiteren Öffnungsschritten nicht erteilt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der Deutschen Presse-Agentur in München. Zudem seien die nächsten Bund-Länder-Beratungen am kommenden Montag abzuwarten.

Grünes Licht von der Politik: Fußballspiel in Rostock mit Zuschauern

21.18 Uhr: Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock darf zum Spiel gegen den Halleschen FC 777 Zuschauer ins Stadion lassen. Das entschied die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern am Abend in einer Sondersitzung. Die Zuschauer für das Spiel am Samstag müssen in Rostock lebende Dauerkartenbesitzer oder von Hansa-Partnerfirmen sein.

Vor den Stadiontoren werden Schnelltests durchgeführt, auf den Rängen herrscht Masken- und Abstandspflicht. In Kombination mit Tests und Hygieneregeln sollen die Zuschauer in Rostock die App Luca nutzen, die im Falle einer Infektion eine unkomplizierte Nachverfolgung der Kontakte ermöglicht.

Die Begegnung wird das erste Spiel mit Zuschauern im deutschen Profi-Fußball seit dem 1. November 2020 sein. Damals verfolgten 450 Zuschauer das 3:4 des Karlsruher SC gegen den SV Darmstadt 98 in der 2. Bundesliga. Nun ermöglicht die niedrige Sieben-Tage-Inzidenz Rostocks – sie lag am Donnerstag bei weniger als 25 Infektionen pro 100.000 Einwohner – eine Rückkehr.

Erster Kreis in NRW darf zurück zum Distanzunterricht

20.46 Uhr: In der Diskussion um Schulschließungen in Nordrhein-Westfalen in der dritten Coronawelle hat die Landesregierung erstmals einem Kreis erlaubt, den Präsenzunterricht wieder einzuschränken. Im Kreis Düren kehren die weiterführenden Schulen mit Ausnahme der Abschlussklassen in der kommenden Woche zum Distanzunterricht zurück, wie der Kreis und die Staatskanzlei am Abend mitteilten. Die Landesregierung habe einen entsprechenden Antrag des Kreises genehmigt.

Vorausgegangen waren zunächst vehement vom Land abgelehnte Forderungen aus mehreren Städten, angesichts steigender Infektionszahlen die Öffnungen der weiterführenden Schulen bis zu den Osterferien auszusetzen oder zurückzufahren.

Mehrere Städte, darunter Wuppertal, Dortmund und der Oberbergische Kreis, hatten bereits angekündigt, beim Land ähnliche Schritte beantragen zu wollen wie Düren. Nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit lagen am Donnerstag inzwischen 19 kreisfreie Städte und Kreise über der Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Kreis Schwäbisch Hall erlässt tagsüber geltende Ausgangsbeschränkung

20.03 Uhr: Der Corona-Hotspot Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von annähernd 300 wird eine tagsüber geltende Ausgangsbeschränkung erlassen. »Der Schutz der Bevölkerung hat oberste Priorität, von daher müssen wir die Kontaktbeschränkungen noch einmal verschärfen und die Ausgangssperre tagsüber erlassen«, teilte Landrat Gerhard Bauer am Abend mit. Die Regelung solle ab Samstag in Kraft treten.

Das Verlassen der Wohnung sei dann nur noch aus triftigem Grund – wie etwa zum Einkaufen, dem Weg zur Arbeit oder Bewegung an der frischen Luft – erlaubt. Zu den genauen Uhrzeiten, zu dem die Regelung greifen sollte, machte der Landkreis zunächst keine Angaben.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche betrug im Kreis Schwäbisch Hall am Donnerstag (Stand: 16 Uhr) 292,7. Das ist der mit Abstand höchste Wert im Südwesten.

Frankreich verhängt Ausgangsbeschränkungen – auch in Paris

19.50 Uhr: Frankreich verhängt im Kampf gegen die Corona-Pandemie regionale Ausgangsbeschränkungen – auch Paris ist betroffen. Die Regelung solle zunächst für vier Wochen gelten, sagte Frankreichs Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend in der Hauptstadt. Insgesamt sind 16 Départements im Land von den härteren Maßnahmen betroffen. Dazu zählen der gesamte Großraum Paris und zahlreiche Gegenden im Norden des Landes, aber auch Gegenden am Mittelmeer. Dort müssen alle nicht lebensnotwendigen Läden schließen. Schulen sollen generell geöffnet bleiben, es soll aber Einschränkungen für die Oberstufen geben.

Im Großraum Paris und anderen Gegenden hatte sich die Corona-Lage zuletzt deutlich verschlechtert. Patientinnen und Patienten wurden in Krankenhäuser in andere Landesteile gebracht, weil es auf den Intensivstationen an Kapazitäten fehlt. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche ist im Großraum Paris zuletzt auf rund 450 geklettert.

In ganz Frankreich gilt bereits seit Wochen eine strikte Ausgangssperre ab 18 Uhr. Die Menschen dürfen dann nur noch in Ausnahmefällen vor die Tür, Einkäufe im Supermarkt und Spaziergänge sind untersagt. Seit Beginn der Pandemie sind in dem Land mit rund 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern mehr als 91.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Schweden hält vorerst an AstraZeneca-Stopp fest, Italien impft damit ab Freitag wieder

18.45 Uhr: Schweden hält vorerst weiter an dem Stopp der AstraZeneca-Impfungen fest. Man benötige »einige Tage«, um die Entscheidung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zu prüfen, sagt der Leiter der schwedischen Gesundheitsbehörde, Johan Carlson. Italien will ab Freitag Impfungen mit Astrazeneca wiederaufnehmen, kündigte Ministerpräsident Mario Draghi an.

Düsseldorf will ab Freitag wieder mit AstraZeneca impfen

18.29 Uhr: Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf will am Freitag wieder mit Impfungen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca beginnen – auch wenn es bis dahin noch keinen offiziellen Erlass des Bundesgesundheitsministeriums geben sollte. Das sagte Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) am Donnerstagnachmittag in der Sitzung des Stadtrats. Auch der Kreis Viersen hatte das gleiche Vorgehen angekündigt. Andere Kreise und Städte wollen noch abwarten.

USA bestätigen Pläne für Impfstoff-Lieferungen an Kanada und Mexiko

18.20 Uhr: Die USA wollen Impfstoff-Dosen mit Mexiko und Kanada teilen. Die Pressesprecherin des Präsidialamts, Jen Psaki, bestätigte mit einer entsprechenden Ankündigung eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Die Vereinbarung sei noch in Arbeit, sagte sie.

Bouffier würde sich mit AstraZeneca impfen lassen

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier

Foto: Arne Dedert / dpa

18.07 Uhr: Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wirbt für den Impfstoff von AstraZeneca. Der Impfstopp habe das Vertrauen in das Mittel eher erschüttert –, als dass er geholfen habe. »Ich würde trotzdem alle Bürgerinnen und Bürger aufrufen, sich impfen zu lassen – auch mit AstraZeneca«, sagt Bouffier.

»Und ich sage Ihnen, wenn ich einen Impftermin habe und AstraZeneca mir angeboten wird, werde ich dieses Angebot annehmen, weil ich davon überzeugt bin, dass jede Impfung besser ist als ohne Impfschutz zu sein.« Sollte es in Deutschland nun wieder grünes Licht für den Impfstoff geben, könne Hessen ab Samstag wieder mit Astrazeneca impfen, fügt Bouffier hinzu.

Biden erreicht Ziel von 100 Millionen Corona-Impfungen deutlich früher

17.56 Uhr: Die USA stehen kurz davor, das von Präsident Joe Biden angekündigte Ziel von 100 Millionen Corona-Impfungen in den ersten hundert Tagen seiner Präsidentschaft zu erreichen. Bidens Versprechen wird voraussichtlich sogar mehr als einen Monat früher als geplant eingelöst.

Das Tempo bei den Impfungen war in den vergangenen Wochen deutlich beschleunigt worden. Derzeit werden Behördenangaben zufolge durchschnittlich 2,4 Millionen Dosen pro Tag verimpft. Bei Bidens Amtsantritt am 20. Januar waren es noch knapp eine Million Dosen. Angesichts des deutlichen Anstiegs könnte Bidens ursprüngliches Ziel sogar auf 200 Millionen Impfungen in hundert Tagen verdoppelt werden.

Länder verzichten auf weitere Öffnungsschritte

17.50 Uhr: Hessen und Bayern verzichten aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen auf weitere Öffnungsschritte

»Wir haben ein sehr dynamisches Geschehen. Die dritte Welle ist da«, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Das wichtigste sei jetzt, alles zu tun, um die Welle so flach wie möglich zu halten. In Hessen liegt die Inzidenz seit diesem Donnerstag bei über 100. »Bei dieser Ausgangslage kann nicht verantwortet werden, dass wir weitere Öffnungsschritte machen.« Die bestehenden Regelungen würden vorerst weiter gelten.

Auch in Bayern müssen Theater, Kinos, Konzertsäle und die Außengastronomie weiterhin geschlossen bleiben. Bis auf Weiteres werde das Einvernehmen zu weiteren Öffnungsschritten nicht erteilt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der Deutschen Presse-Agentur in München. Zudem seien die nächsten Bund-Länder-Beratungen am kommenden Montag abzuwarten.

Helfen Impfungen auch gegen »Long Covid«?

17.35 Uhr: Viele Coronapatienten leiden noch lange nach der Erkrankung unter Spätfolgen. Sie können nun auf Linderung hoffen, möglicherweise wirkt die Impfung bei ihnen wie ein Medikament – zuweilen verschwinden die Symptome. Lesen Sie hier mehr dazu.

Baden-Württemberg führt Maskenpflicht an Grundschulen ein

17.10 Uhr: Das Land Baden-Württemberg führt wegen steigender Corona-Infektionszahlen die Maskenpflicht an Grundschulen ein. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Stuttgart aus Regierungskreisen. Die Grundschüler, die seit dieser Woche wieder im vollen Präsenzunterricht sind, sollen demnach im Schulgebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

An den weiterführenden Schulen in den 5. und 6. Klassen und Abschlussklassen besteht schon eine Maskenpflicht. Bisher sind offiziell nur Alltagsmasken vorgeschrieben, in der Praxis werden zumeist fast nur noch medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen getragen.

Haseloff will derzeit keine Öffnungen zurücknehmen

17.09 Uhr: Trotz wieder deutlich steigender Infektionswerte sieht Sachsen-Anhalt derzeit keinen Anlass, die jüngsten Lockerungen der Corona-Regeln zurückzunehmen. Abgesehen von den Öffnungen der Schulen und Kitas habe keiner der Schritte seit dem 1. März einen signifikanten Einfluss auf die Infektionen gehabt, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Donnerstag. »Das, was wir bisher geöffnet haben, (...) wollen wir im Sinne der Planbarkeit und Verlässlichkeit auch aufhalten.«

Das sei allerdings der Stand vom Donnerstag, betonte der Regierungschef. Die aktuellen Infektionswerte müssten weiterhin täglich beobachtet und bewertet werden. Derzeit könne die Landesregierung die Infektionen aber nachvollziehen. Das Risiko der Schul- und Kitaöffnungen sei Bund und Ländern bewusst gewesen. Der Schritt sei aber unumgänglich gewesen, ansonsten hätte man das Schuljahr »im Prinzip abschreiben müssen«.

Kretschmann will sich mit AstraZeneca impfen lassen

17.07 Uhr: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) lässt sich am Freitag gegen das Coronavirus impfen. Er erhält seine Spritze im Impfzentrum in der Stuttgarter Liederhalle, wie das Staatsministerium mitteilte. Anschließend will er ein Pressestatement abgeben. Mit seinen 72 Jahren ist Kretschmann impfberechtigt.

Man habe den Termin bereits vergangene Woche vereinbart, sagte ein Sprecher aus dem Staatsministerium. Die Regierung will den Impftermin des Regierungschefs auch als Werbung für den Impfstoff des Herstellers AstraZeneca nutzen, falls dies möglich ist. Wenn AstraZeneca zugelassen sei, werde sich Kretschmann damit auch impfen lassen, sagte sein Sprecher der dpa. Falls nicht, werde Kretschmann den Impfstoff erhalten, der vorrätig sei.

Derzeit sind Impfungen mit AstraZeneca wegen ungeklärter Fragen zu Nebenwirkungen ausgesetzt.

Mehr als 90.000 neue Corona-Fälle in Brasilien binnen 24 Stunden

16.57 Uhr: Brasilien hat inmitten einer außer Kontrolle geratenen Corona-Pandemie einen neuen Tageshöchststand bei Neuinfektionen registriert. Das Gesundheitsministerium in Brasília meldete am Mittwochabend (Ortszeit) 90.303 Covid-19-Infektionen in den vergangenen 24 Stunden. Der Höchstwert lag bislang bei 87.843 neuen Fällen am 7. Januar.

Insgesamt haben sich damit im größten Land in Lateinamerika 11.693.838 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 284.775 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Brasilien hat 210 Millionen Einwohner und ist 24 Mal so groß wie Deutschland. Brasilien, das erst im Januar mit Impfungen begann, ist eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder. Nur in den USA sind die Zahlen noch höher.

Präsident Jair Bolsonaro, der das Coronavirus von Anfang an verharmlost hatte, zieht mittlerweile auch den Sinn einer Impfung in Zweifel. Am Montag kündigte der Rechtspopulist einen neuen Gesundheitsminister an – es ist der vierte in der Pandemie.

Mehr Deutsche auf Mallorca – und mehr Mutanten

16.31 Uhr: Trotz der eindringlichen Warnung der Bundesregierung vor Reisen auch nach Mallorca sind wieder deutlich mehr Touristen aus Deutschland an der Playa de Palma anzutreffen. »Am Wochenende ist es am Ballermann schon ziemlich voll. Ich hatte diese Tage ein paar deutsche Touristen in Badehosen bei mir in der Bar, die Sangria tranken«, erzählt Beatrice Ciccardini, die Wirtin der Bar Zur Krone.

Genaue Zahlen, wie viele Urlauber aus Deutschland und anderswo derzeit auf Mallorca und den anderen Baleareninseln sind, hat das örtliche Tourismusministerium nicht. Der Hotelierverband FEHM nennt eine Auslastung der 49 geöffneten Hotels von 10 bis 15 Prozent. Insgesamt gibt es auf Mallorca rund 1000 Hotels mit etwa 200.000 Betten.

Die Coronalage ist derzeit auf den Balearen relativ entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben vom Mittwochabend bei 18,97. Allerdings berichtete das »Mallorca Magazin«, dass vergangene Woche die erstmals in Brasilien registrierte und erheblich ansteckendere Coronamutation P.1 auf Mallorca nachgewiesen wurde.

Söder und Müller wollen russischen Impfstoff

15.43 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) haben sich für den russischen Impfstoff Sputnik V ausgesprochen. Es gehe jetzt zunächst um eine schnelle Zulassung, so Söder. Zudem müsse man sich bereits jetzt um Kaufverträge kümmern. Der Impfstoff sei offenbar teils besser als bereits zugelassene, sagt er. Auch Müller sagte, angesichts der fehlenden Vakzine könne Sputnik ein Beitrag zum schnelleren Impfen sein.

Darüber hinaus plädierte Bayerns Ministerpräsident Söder dafür, auch ohne eine offizielle Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur (Ema) am Einsatz des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca festzuhalten. Es müsse geprüft werden, ob Impfungen »auf eigenes Risiko« möglich wären. Söder betonte, dass er sich große Sorgen mache, wie sehr AstraZeneca auch im Falle einer Wiederzulassung noch gewollt werde. Es habe schon vor der Aussetzung in dieser Woche viel Skepsis gegenüber der Vakzine gegeben.

Erfolgreiche Coronastrategie: Warum Chile schneller impft als jedes andere Land

15.39 Uhr: Anderthalb Dosen pro 100 Einwohner täglich: Chile impft derzeit im Schnellverfahren. Die Public-Health-Expertin Soledad Martínez erklärt, wie das geht und welche Fehler europäische Länder gemacht haben. Lesen Sie das ganze Interview hier.

Sächsische Behörden wollen »Querdenken« in den Blick nehmen

15.22 Uhr: Die sächsischen Sicherheitsbehörden wollen die »Querdenken«-Bewegung von Coronakritikern angesichts einer wachsenden Radikalisierung stärker in den Blick nehmen. Das kündigten Innenminister Roland Wöller (CDU) und Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar am Donnerstag nach einer Sondersitzung des Innenausschusses im Landtag zu den Coronaprotesten am vergangenen Samstag in Dresden an.

Auch eine künftige Beobachtung durch den Verfassungsschutz schloss Wöller nicht aus. Das betreffe sowohl einzelne Personen mit extremistischen Bestrebungen als auch Gruppen.

Landespolizeipräsident Kretzschmar sieht die Gefahr, dass Schnittmengen zwischen der asyl- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung und den »Querdenkern« immer größer werden. Es gehe ihnen darum, grundsätzlich gegen die bestehende Staatsform zu protestieren und sich gegen Entscheidungen der Regierung aufzulehnen.

Trotz einer verbotenen »Querdenken«-Demonstration war es am vergangenen Samstag in Dresden zu Protesten von mehr als 1000 Menschen gekommen, bei denen auch zwölf Polizisten verletzt wurden.

Schwesig offen für Einsatz von russischem Impfstoff

14.42 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) zeigt sich offen für Impfungen mit dem russischen Impfstoff Sputnik V. »Entscheidend ist nicht, wo ein Impfstoff herkommt, sondern ob er wirksam und sicher ist. Wenn Sputnik diese Kriterien erfüllt, dann sollten wir diesen Impfstoff einsetzen«, sagte Schwesig der »Rheinischen Post« laut Vorabbericht. Mit Blick auf den Impfgipfel am Freitag fordert sie: »Ich erwarte von der Bundesregierung klare Aussagen, wie es jetzt beim Impfen weitergeht.«

Trainingsstopp bei Inter Mailand nach mehreren Coronafällen

14.30 Uhr: Der Fußballverein Inter Mailand muss nach mehreren Coronafällen einen Trainingsstopp einlegen. Zuletzt seien Verteidiger Stefan de Vrij und Mittelfeldmann Matias Vecino positiv mit dem Coronavirus getestet worden, teilte der Klub am Donnerstag mit. Die Behörden hätten im Anschluss entschieden, dass die Mannschaft für vier Tage das Training einstellen müsse. Außerdem sei das Heimspiel in der italienischen Fußballmeisterschaft gegen Sassuolo Calcio aus der Region Emilia-Romagna, das für den kommenden Samstag angesetzt gewesen sei, verschoben worden.

In den vorangegangenen beiden Tagen waren schon Inter-Keeper Samir Handanovic und Abwehrspieler Danilo D'Ambrosio positiv getestet worden. Inter musste Ende Februar in Quarantäne, nachdem unter Kluboffiziellen fünf Coronafälle aufgetreten waren. Schwer von Corona getroffen wurde zu dieser Zeit auch der FC Turin. Dort grassierte die britische Virusvariante.

Zwei Blutgerinnsel-Fälle nach AstraZeneca-Impfungen in Niederlanden

14.00 Uhr: In den Niederlanden haben die Behörden in zwei Fällen Berichte über Blutgerinnsel und verminderte Thrombozytenzahlen nach Impfungen mit dem AstraZeneca-Mittel erhalten, wie die Nachrichtenagentur ANP meldet. Die Regierung hat am Sonntag die Verabreichung dieser Vakzine ausgesetzt, nachdem die nationale Arzneimittelaufsicht dies empfohlen hatte.

Seoul ordnet Coronatests für alle ausländischen Arbeitskräfte an

13.40 Uhr: Laut einer Verordnung müssen sich alle in der südkoreanischen Hauptstadt lebenden Ausländer in einem Arbeitsverhältnis bis Ende März auf das Coronavirus testen lassen. Seoul folgt damit einer ähnlichen Maßnahme der benachbarten Provinz Gyeonggi. Für den Fall, dass sich unter den Betroffenen jemand nachweislich infiziere, ohne dass er vorher getestet worden sei, drohe ein Bußgeld, sagte eine Sprecherin der Stadt. Wie viele Ausländer und Ausländerinnen betroffen sind, war zunächst unklar. Nach offiziellen Angaben lebten bis Ende 2020 etwa 9,91 Millionen Menschen in Seoul, darunter mehr als 242.000 Ausländer.

Seoul begründete die Maßnahme damit, dass seit Januar die Infektionsrate unter ausländischen Arbeitskräften in der Stadt auf 6,3 Prozent gestiegen sei – von 2,8 Prozent zwischen November und Dezember.

Inzwischen 13 Vorfälle mit AstraZeneca-Impfstoff gemeldet

13.34 Uhr: Nach dem vorsorglichen Stopp der Corona-Impfungen mit dem Mittel des Herstellers AstraZeneca sind weitere Vorfälle in Deutschland bekannt geworden. Inzwischen gebe es 13 gemeldete Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen, wie das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Drei Patienten seien gestorben. Insgesamt handele es sich um zwölf Frauen und einen Mann zwischen 20 und 63 Jahren.

Angesichts derartiger Vorfälle sind die Impfungen mit AstraZeneca am Montag vorsorglich ausgesetzt worden – damals gab es sieben Fälle. Trotz der hohen Zahl von mehr als 1,6 Millionen Impfungen mit AstraZeneca ist dies demnach überdurchschnittlich viel. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will am Donnerstag voraussichtlich eine Einschätzung zum weiteren Vorgehen abgeben.

Schulbehörde untersagt Nutzung der vom Bund gelieferten Masken

13.12 Uhr: Die Hamburger Schulbehörde hat die Nutzung der vom Bund zur Verfügung gestellten KN95-Masken für das Schulpersonal untersagt. Grund sei der unzureichende Qualitätsstandard der rund 300.000 Corona-Schutzmasken, heißt es in einem Schreiben der Behörde an die Schulen.

Nachdem das Bundesgesundheitsministerium noch im Januar mitgeteilt habe, »dass diese Masken in einem mehrstufigen Verfahren geprüft wurden, hat die Bundesregierung nun zu unserer Überraschung kurzfristig den KN95-Masken aus ihren eigenen Lieferungen die Zulassung als medizinische Maske entzogen«. Zuvor habe es Berichte über schadhafte einzelne Masken sowie Rückrufaktionen einzelner Fabrikate und Modelle geben. Die Schulbehörde bemühe sich mit Hochdruck um Ersatz.

Italien gedenkt in Bergamo seiner 103.000 Corona-Toten

13.00 Uhr: Italien hat am Donnerstag seiner mehr als 100.000 Corona-Toten gedacht. Regierungschef Mario Draghi legte am Donnerstag im norditalienischen Bergamo einen Kranz nieder, anschließend gedachte er der Corona-Opfer in einer Schweigeminute. Bergamo gehörte vor einem Jahr zu den am schwersten von der Pandemie betroffenen Städten weltweit. Allein im März 2020 starben in der 120.000-Einwohner-Stadt 670 Menschen an Covid-19.

Italiens Regierungschef Draghi bei der Kranzniederlegung in Bergamo.

Italiens Regierungschef Draghi bei der Kranzniederlegung in Bergamo.

Foto: HANDOUT / AFP

Bergamo sei das »Epizentrum der ersten Welle der Pandemie in Europa« gewesen und zum »Symbol der Tragödie« geworden, sagte Bergamos Bürgermeister Giorgio Gori während der Trauerfeier. Bergamo werde aber »auch die symbolische Stadt der Wiedergeburt sein« und »eine positive Botschaft und Hoffnung« an den Rest Italiens aussenden.

WHO Europa plädiert für weiteren Gebrauch von AstraZeneca

12.44 Uhr: Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO warnt nach dem vorübergehenden Aussetzen des Einsatzes des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca in mehreren Ländern vor voreiligen Schlüssen. »In Impfkampagnen ist es Routine, potenzielle unerwünschte Ereignisse zu melden. Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass die Ereignisse mit der Impfung in Verbindung stehen«, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag auf seiner Online-Pressekonferenz in Kopenhagen. Dass solche Fälle entdeckt, untersucht und bewertet würden, sei ein Zeugnis für die genauen Überwachungs- und Regulierungsmechanismen.

Bislang wisse man nicht, ob einige oder alle der Erkrankungen durch die Impfung oder andere Faktoren verursacht worden seien, sagte Kluge. »Zu diesem Zeitpunkt überwiegen allerdings die Vorteile des AstraZeneca-Impfstoffes klar dessen Risiken. Und sein Gebrauch sollte fortgesetzt werden, um Leben zu retten. «Der Gebrauch des AstraZeneca-Impfstoffs war in Deutschland und weiteren Ländern nach vereinzelten Thrombosefällen im Anschluss an Impfungen vorsorglich ausgesetzt worden.

Bund und Länder einigen sich auf Härtefallfonds bei Coronahilfen

12.41 Uhr: Der milliardenschwere Härtefallfonds bei den Coronahilfen ist unter Dach und Fach. Das Programm sei einsatzbereit, schrieb Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Donnerstag in einem Brief an seine Amtskollegen in den Ländern. Die Hilfen sind für Firmen vorgesehen, die bei den Förderprogrammen bisher durchs Raster fallen.

Der Fonds hat ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Der Bund stellt den Ländern dafür einmalig Mittel in Höhe von 750 Millionen Euro zur Verfügung, die die Länder mit dem gleichen Betrag kofinanzieren. Mit den Hilfen sollen dem Brief zufolge Härten abgemildert werden, die im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 30. Juni 2021 entstanden sind.

Thrombosen bei Covid-Patienten: Wie die Blutgerinnung aus dem Gleichgewicht gerät

12.38 Uhr: Tamam Bakchoul hat einen Patienten behandelt, der nach einer AstraZeneca-Impfung gestorben ist. Bei SPIEGEL+ berichtet er von seiner Forschung nach den Ursachen und sagt, was er Geimpften jetzt rät. Lesen Sie hier  das ganze Interview.

AstraZeneca-Stopp: Berliner Polizei bekommt anderen Impfstoff

12.26 Uhr: Nach dem Stopp der Impfungen mit AstraZeneca können sich Berliner Polizisten nun mit anderen Impfstoffen schützen lassen. Inzwischen gebe es »die freie Wahl des Impfstoffes«, sagte ein Polizeisprecher. Bis zum vergangenen Montag hätten bereits 8592 Dienstkräfte das Angebot zum Impfen angenommen und einen entsprechenden Impfcode erhalten. Wie viele davon bis jetzt tatsächlich geimpft wurden, erfasst die Polizei nicht genau.

Der Berliner Senat hatte Ende Februar erste und zweite freiwillige Impfungen für 12.000 Polizisten angeboten. 24.000 Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca waren vorgesehen, geimpft werden sollte im Zentrum Flughafen Tegel. Nach dem vorläufigen Ausfall von AstraZeneca wurde das geändert.

Handel will flächendeckende Öffnung der Geschäfte

12.20 Uhr: Trotz steigender Inzidenzzahlen dringt der Handel in Deutschland auf eine flächendeckende Öffnung der Geschäfte. Die Hygienekonzepte und Abstandsregeln im Handel hätten sich bewährt. »Mit ihnen ist eine Öffnung aller Geschäfte schon heute bedenkenlos möglich«, sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Genth betonte, das Robert Koch-Institut habe bestätigt, dass das Ansteckungsrisiko beim Einkaufen gering sei. Er forderte Bund und Länder auf, beim nächsten Corona-Gipfel am Montag »einen Strategiewechsel hin zu einer evidenzbasierten Öffnungsstrategie« zu beschließen. Die höhere Testquote und die Auslastung der Intensivbetten seien dabei unbedingt zu berücksichtigen.

Rund 2300 Schulen in Deutschland vergangene Woche geschlossen

12.14 Uhr: In Deutschland waren nach aktuellen Zahlen der Kultusministerkonferenz (KMK) in der vergangenen Woche rund 2300 Schulen geschlossen. Bezogen auf die Anzahl der Schulen, zu denen es Meldungen aus den Ländern gab, wäre das jede zehnte Einrichtung. Die Zahlen geben allerdings nur einen groben Überblick, da nicht alle Bundesländer Zahlen meldeten und in Hamburg zudem noch Ferien waren. Es lagen Daten zu rund 23.000 Schulen vor, insgesamt gibt es im Land rund 40.000 Schulen und Berufsschulen.

Corona-Gedenktag in Italien: »Die Menschen verkriechen sich«

11.57 Uhr: Mit Leichenkonvois wurde Bergamo am 18. März 2020 zum Symbol der Coronagefahr. Heute begeht Italien einen nationalen Gedenktag. Der Priester Giulio Dellavite erzählt bei SPIEGEL+, was die Tragödie aus seiner Heimatstadt gemacht hat. Lesen Sie hier  das ganze Interview.

Belgien besorgt wegen steigender Corona-Zahlen

11.48 Uhr: Steigende Corona-Zahlen besorgen Belgien. Erstmals seit November zählte das Land im Sieben-Tage-Schnitt täglich mehr als 3000 Neuinfektionen, wie aus Daten der belgischen Behörden vom Donnerstag hervorgeht. Im Vergleich zur Vorwoche stieg der Wert vom 8. bis zum 14. März um 29 Prozent auf 3052. Innerhalb der vergangenen zwei Wochen wurden in Belgien je 100.000 Einwohner täglich 330 Infektionen gezählt. Auch die Anzahl der Krankenhaus-Einlieferungen nimmt seit mehreren Wochen zu.

Duisburg darf Kitas nicht schließen

11.45 Uhr: Die Stadt Duisburg wird die Kitas anders als geplant nicht wegen der steigenden Covid-19-Ansteckungszahlen ab Montag schließen. Das Land NRW habe dies verboten. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link kritisierte die Entscheidung als nicht nachvollziehbar. »Nachdem bereits für die Schulen der Wechsel in den Distanzunterricht alternativlos abgelehnt wurde, lässt uns die Landesregierung mit dieser Entscheidung ein weiteres Mal im Regen stehen.«

Von der Landesregierung war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Der Inzidenzwert in Duisburg lag der Stadt zufolge zuletzt bei 122,7. Bund und Länder hatten sich auf eine »Notbremse« verständigt, sollte die Inzidenz wieder auf 100 steigen.

Steinmeier verleiht Bundesverdienstkreuz an Engagierte in der Coronapandemie

11.41 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet sechs Bürgerinnen und Bürger für ihr Engagement in der Coronapandemie mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Die Geehrten hätten sich »in herausragender Weise engagiert, etwa in der Krankenpflege, bei der Hilfe für Schulkinder und ältere Menschen oder bei der bundesweiten und grenzüberschreitenden Bekämpfung des Virus«, teilte das Präsidialamt mit. Die Verleihung der Auszeichnungen ist für Freitag kommender Woche vorgesehen.

Geehrt werden den Angaben zufolge fünf Frauen und ein Mann. Eine von ihnen unterstützt beispielsweise ältere Menschen – während des Lockdowns etwa mit »Telefonbesuchen«. Eine andere drehte als Grundschullehrerin aufwändige Lernvideos und nähte Handpuppen, um ihren Schülerinnen und Schülern im Distanzunterricht zu helfen. Auch eine Pflegeexpertin und ein Arzt gehören zu den Geehrten.

WHO äußert sich am Freitag zu AstraZeneca-Impfstoff

11.36 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation WHO will sich am Freitag zum Impfstoff von AstraZeneca äußern. Das teilt ein Sprecher der WHO mit. Am Dienstag hatte die WHO empfohlen, die Impfungen mit AstraZeneca fortzusetzen, da die Vorteile des Vakzins die Risiken überwögen. Die Prüfungen des Beratergremiums für Impfstoffsicherheit dauerten aber noch an.

Kiew ab Samstag für drei Wochen in hartem Lockdown

11.34 Uhr: Bürgermeister Vitali Klitschko verhängt ab Samstag für drei Wochen einen harten Lockdown über die ukrainische Hauptstadt Kiew. Theater und Einkaufszentren werden geschlossen, Zuschauer sind bei Sportveranstaltungen nicht mehr erlaubt, Cafes und Restaurants dürfen ihr Angebot nur noch außer Haus anbieten, kündigt er an. Zudem wird es nur noch Fernunterricht geben. Staatsbedienstete müssen von zu Hause aus arbeiten.

Corona-Inzidenz in Schrozberg steigt auf über 1000

11.25 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in einem Kindergarten in Schrozberg in Baden-Württemberg ist die kleine Gemeinde zu einem der bundesweit am stärksten belasteten Hotspots geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz schoss innerhalb weniger Tage auf einen vergleichbar astronomischen Wert von 1065,5 Fälle (Stand Mittwoch) pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 62 Neuinfektionen in der 5800 Einwohner-Kommune registriert, wie der Landkreis mitteilte.

In dem mittlerweile geschlossenen Kindergarten mit rund 60 Kindern waren Anfang der vergangenen Woche reihenweise Erzieherinnen erkrankt. Weitere Großausbrüche sind nach Angaben der Schrozberger Verwaltung nicht bekannt.

RKI meldet höchsten Anstieg von Neuinfektionen seit Anfang Januar

10.17 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17.504 Corona-Neuinfektionen gemeldet – gut 3000 mehr als am Donnerstag der Vorwoche. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 227 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 14.356 Neuinfektionen und 321 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut RKI am Donnerstag bundesweit bei 90 – und damit erneut deutlich höher als am Vortag (86,2). Vor einer Woche (11.03.) hatte sie noch bei 69,1 gelegen. Einen Wert von 90 hatte es zuletzt am 2. Februar gegeben. Danach war die Inzidenz noch einige Zeit gesunken, ein Tiefstand wurde mit 56,8 am 19. Februar erreicht. Seither geht es mit dem Wert wieder merklich aufwärts.

Die Daten geben den Stand von 09.40 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Korrektur: In einer früheren Version wurde die Zahl der Todesfälle mit 272 angegeben. Wir haben die Meldung entsprechend angepasst.

Japan kündigt Ende des Corona-Notstands für Olympia-Stadt Tokio an

11.04 Uhr: Japans Regierung wird den Corona-Notstand für die Olympia-Stadt Tokio trotz Sorgen vor einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen wie geplant am Sonntag aufheben. Die Regierung von Ministerpräsident Yoshihide Suga entschied am Donnerstag, dass eine Verlängerung des im Januar verhängten Notstands nicht nötig sei, da die Infektionszahlen gesunken seien und die medizinische Versorgung im Großraum der Millionenstadt nicht mehr so belastet sei.

Einige Experten warnen jedoch davor, dass es Tokio zwar gelungen sei, die Neuinfektionsrate zu senken, der Rückgang sich jedoch abgeflacht habe und wieder ansteigen könnte. In Tokio steht die Kirschblütenzeit an, in der sich Japaner traditionell zum «Hanami», der Blütenschau, mit viel Essen und Alkohol unter den blühenden Bäumen versammeln.

136.000 Schnelltest-Ergebnisse standen ungeschützt im Internet

11.01 Uhr: Die Corona-Testergebnisse und personenbezogenen Daten von 80.000 Menschen waren frei im Netz einsehbar. Nötig war dafür nur die Online-Anmeldung bei einem Testzentrum. Lesen Sie hier mehr dazu.

Griechenland erwägt trotz hoher Corona-Zahlen Lockerungen

10.46 Uhr: Die griechische Regierung plant eine Lockerung des strengen Lockdowns, obwohl die Coronazahlen derzeit im Land so hoch sind wie nie zuvor. Hintergrund ist die Vermutung, dass gerade die strengen Maßnahmen zu einem Anstieg der Fälle führen, wie griechische Medien berichteten. Am Freitag soll deshalb beim wöchentlichen Treffen des Corona-Krisenstabes der Regierung über die Abschaffung verschiedener Restriktionen entschieden werden.

In der Kritik steht vor allem die Anweisung, sich nicht weiter als zwei Kilometern vom Wohnort entfernen zu dürfen. »Solche Verbote verschlimmern die Situation, weil sie die Zeit begrenzen, die die Menschen draußen an der frischen Luft verbringen«, sagte Giannis Ioannidis, Epidemiologe an der Universität Stanford dem griechischen Fernsehsender Mega. Die jetzige Kehrtwende hin zu Lockerungen wird von Premier Kyriakos Mitsotakis unterstützt.

Großrazzia wegen Verdachts auf Betrug mit Corona-Soforthilfe

10.13 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Köln hat wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen eine Großrazzia gestartet. Es gehe um drei entsprechende Verfahren, außerdem ein weiteres Verfahren wegen des Verdachts der Beihilfe zur Insolvenzverschleppung und zum schweren Bankrott, teilten die Ermittler mit. Ein 52 Jahre alter Mann aus Grevenbroich sei festgenommen worden.

Insgesamt durchsuchten rund 140 Ermittler 32 Wohnungen sowie 26 Firmen. Die Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen werde voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen.

Die Tatverdächtigen sollen in der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres in über 40 Fällen Soforthilfe im Umfang von 450.000 Euro zu Unrecht beantragt und hierdurch 170.000 Euro erlangt haben. Unter anderem sollen sie Anträge für Unternehmen gestellt haben, die nicht oder nicht mehr am Markt tätig waren.

Das Ostergeschenk

10.11 Uhr: Wer von Mallorca heimkehrt, muss keine Quarantäne mehr einhalten. Die Buchungen steigen prompt, die Kritik ist groß. Dabei ist nur die Inzidenz der Balearen gesunken – der Appell der Regierung, nicht zu reisen, bleibt. Lesen Sie hier mehr zum Thema.

Bulgarien verschärft Corona-Maßnahmen

10.03 Uhr: Angesichts stark steigender Infektionszahlen und einer drohenden Überlastung der Krankenhäuser verschärft Bulgarien die Corona-Beschränkungen. Ab Montag müssen Schulen, Restaurants und Einkaufszentren für zehn Tage schließen, wie das Gesundheitsministerium ankündigt.

Die Behörden melden 4201 Neuinfektionen. Mehr als 7800 Covid-19-Patienten werden in Krankenhäusern behandelt, davon 609 Erkrankte auf der Intensivstation. Binnen 24 Stunden wurden 136 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Insgesamt sind in dem Land mit sieben Millionen Einwohnern mehr als 291.769 Ansteckungen und 11.715 Todesfälle bestätigt.

Die Impfdetektive

9.50 Uhr: Löst der Impfstoff von AstraZeneca womöglich Thrombosen aus? Einen Zusammenhang eindeutig nachzuweisen, ist schwierig. Am Ende müssen Fachleute die Risiken abwägen. Lesen Sie mehr dazu hier.

Luftwaffe fliegt Beatmungsgeräte nach Brasilien

9.43 Uhr: Die Luftwaffe der Bundeswehr wird 80 Beatmungsgeräte in das schwer von der Corona-Pandemie getroffene Brasilien fliegen. Die deutsche Hilfe soll am Freitag kommender Woche von Köln aus starten und am folgenden Tag in Manaus landen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Militärkreisen erfuhr. In der Amazonas-Metropole Manaus war im Januar der Sauerstoff ausgegangen und die Gesundheitsversorgung damit praktisch zusammengebrochen.

Die deutschen Soldaten werden dort nur etwa zwei Stunden am Boden sein und Kontakte vermeiden. Die Beatmungsgeräte stammen aus Beständen des Bundesgesundheitsministeriums und werden im Auftrag des Auswärtigen Amtes nach Brasilien gebracht.

Niedersachsens Ministerpräsident Weil kritisiert AstraZeneca-Impfstopp

9.38 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hält den AstraZeneca-Impfstopp für verfrüht. »Vielleicht hätte man sich mit dieser Entscheidung etwas mehr Zeit lassen sollen«, sagte der SPD-Politiker der »Neuen Osnabrücker Zeitung«. »Dass schwere Impffolgen sehr genau untersucht werden müssen, ist völlig richtig. Aber was hätte dagegen gesprochen, den Impfstoff von AstraZeneca bis zu einer Neubewertung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur weiter zu verimpfen? Dann hätte man genau gewusst, woran man ist. Stattdessen haben wir nun eine Menge Verwirrung bei den Menschen und Unruhe im System.«

Auf die Frage, ob er sich selbst mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen würde, antwortete Weil: »Aber sofort.« Auch klassische Nebenwirkungen schreckten ihn nicht ab. »Die Sicherheit, die ich damit gewinne, wäre es mir jedenfalls immer wert«, sagte er.

Rund um die Uhr impfen: Kramp-Karrenbauer will Bundeswehr-Impfzentren

9.32 Uhr: Die Bundeswehr ist nach den Worten von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bereit, eigene Impfzentren zu eröffnen, in denen die Bevölkerung rund um die Uhr gegen das Coronavirus geimpft werden kann. Kramp-Karrenbauer sagte der »Wirtschaftswoche«: »Wir haben uns bereits seit November 2020 mit weiteren Kräften der Bundeswehr auf die zusätzliche Unterstützung für die Impfung der Bevölkerung eingestellt.« Die Bundeswehr könne binnen kürzester Zeit einsatzfähig sein. Über die Einrichtung müsste Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) entscheiden.

Gemeldete Corona-Neuinfektionen in den USA sinken weiter

9.21 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA ist weiter zurückgegangen. Am Mittwoch wurden 56.930 neue Fälle gemeldet, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore vom Donnerstagmorgen (MEZ) hervorgeht. Das sind rund 1000 weniger als eine Woche zuvor. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Infektion ging demnach um etwa 400 auf 1138 zurück. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300.416 neuen Ansteckungen sowie am 12. Januar mit 4470 Toten registriert.

In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang 29,6 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, rund 538 000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen, aber nicht relativ zur Bevölkerung, sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Vorsitzende der Kultusministerkonferenz warnt vor Schulschließungen

9.16 Uhr: Die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst (SPD), hat davor gewarnt, die Schulen in der Pandemie schnell wieder zu schließen. »Wenn wir über Schließungen diskutieren, müssen wir nicht als Erstes über die Schulen diskutieren«, sagte Brandenburgs Bildungsministerin im rbb-Inforadio. Schulen müssten so lange wie möglich geöffnet bleiben.

Kinder und Jugendliche hätten wirklich ihr Päckchen zu tragen. »Die haben sehr zu leiden«, sagte Ernst. Die Kultusminister der Länder beraten an diesem Donnerstag. Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen wird wieder über das Für und Wider von Präsenzunterricht an Schulen diskutiert.

Wegen des massiven Schulausfalls in den vergangenen Monaten planen Bund und Länder ein umfangreiches Programm, damit Schüler die Wissenslücken aufholen können. Das werde auch Thema der Konferenz, so Ernst.

Jeder dritte Einzelhändler bangt um seine Existenz

8.35 Uhr: Fast jedes fünfte Unternehmen in Deutschland sieht sich einer Umfrage zufolge durch die Corona-Krise in seiner Existenz bedroht. 18,7 Prozent gaben dies im Februar an, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte. Im November 2020 waren es lediglich 17,6 Prozent, während es im vergangenen Mai sogar 21,8 Prozent waren.

»Besonders gefährdet unter den großen Wirtschaftszweigen fühlte sich im Februar der Einzelhandel mit 34,5 Prozent der Firmen, vor den Dienstleistern mit 26,3 Prozent«, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Diese Bereiche leiden besonders unter den Corona-Beschränkungen. Im Großhandel (12,8 Prozent), in der Industrie (7,5 Prozent) und in der Baubranche (3,6 Prozent) ist der Anteil geringer. »Insbesondere Unternehmen mit Liquiditätsproblemen fürchten um ihre Zukunft«, sagte Wohlrabe.

Umfrage: Jeder Dritte hat zu Hause fast täglich Internetprobleme

8.25 Uhr: Seit Beginn der Corona-Pandemie ist für viele Menschen eine stabile Internetverbindung zu Hause besonders wichtig - doch mehr als ein Drittel der Deutschen ärgert sich mehrmals wöchentlich bis sogar täglich über Internetverzögerungen. Wie eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Internetknoten-Betreibers DE-CIX ergab, erleben 33,5 Prozent der Deutschen mehrfach wöchentlich bis sogar täglich Verzögerungen bei der heimischen Internetnutzung. Nur 11,6 Prozent der Befragten haben der Umfrage zufolge nie Probleme damit.

Am häufigsten nahmen demnach junge Erwachsene, Berufstätige in Heimarbeit und Familien mit Kindern diese Internetprobleme wahr. Nicht nur im Arbeits- oder Bildungskontext sei ein stockendes Netz für viele Menschen ein Störfaktor: Auch bei Video-Streamings (44 Prozent), Live-Streamings beispielsweise von Sportveranstaltungen (25,4 Prozent) und Online-Spielen (12 Prozent) frustriere es viele.

Neuseeland plant vorsichtige Öffnung für Tourismus mit Nachbarländern

8.15 Uhr: Neuseeland plant erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder eine vorsichtige Öffnung für quarantänefreien Tourismus mit Nachbarländern. Eine Vereinbarung mit Australien könnte bereits im April in Kraft treten, sagte Vize-Ministerpräsident Grant Robertson dem Sender Radio New Zealand. Auch mit Pazifikstaaten wie den Cookinseln und Niue soll es bald ähnliche Abmachungen geben.

Neuseeland hatte seine Grenzen für Reisende im März 2020 geschlossen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen durften nur noch eigene Bürger und Menschen mit Wohnsitz in Neuseeland ins Land. Der Inselstaat gilt wegen extrem strenger Maßnahmen und genauer Kontaktverfolgungen als Musterland in der Krise. In dem Land mit 4,8 Millionen Einwohnern wurden bisher rund 2400 Fälle verzeichnet, 26 Menschen sind in Verbindnung mit Covid-19 gestorben. Schon lange herrscht wieder eine weitgehende Normalität.

Kassenärzte-Chef hält eingeschränkte Astrazeneca-Zulassung für möglich

7.20 Uhr: Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Frank Bergmann, hält eine Einschränkung der Zulassung für den Astrazeneca-Impfstoff für möglich. Die Experten prüften derzeit, ob es einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Verhütungsmitteln, Rauchen und Impfen gebe, sagte Bergmann der Düsseldorfer »Rheinischen Post«. Möglicherweise hätten sich »hier Risiken potenziert«, fügte er hinzu. Dann könne es möglicherweise eine Zulassung mit Einschränkungen geben – »etwa nur für bestimmte Altersgruppen oder beispielsweise ohne gleichzeitige Nutzung der Pille«.

Italien gedenkt der Corona-Toten: Bäume für neues Leben in Bergamo

6.22 Uhr: Vor einem Jahr rollten Militärlastwagen mit Särgen von Corona-Toten durch die norditalienische Stadt Bergamo. Am heutigen Donnerstag begehen Menschen in ganz Italien den ersten nationalen Gedenktag für die Opfer der Pandemie, die das Land 2020 bei der ersten Virus-Welle härter traf als viele andere in Europa. Wie damals steht Bergamo im Zentrum. Ministerpräsident Mario Draghi will aus Rom anreisen, um in der Stadt mit ihren rund 120.000 Einwohnern gegen Mittag einen Gedenkwald für die Pandemie-Toten symbolisch zu eröffnen.

»Wir wollten ein Denkmal entwickeln, das etwas Lebendes ist. Dabei sind wir auf Bäume gekommen. Die neuen Bäume sind Zeichen, dass wir diejenigen nicht vergessen, die tot sind«, berichtet Marco Boschini, einer der Väter des Projektes, das in einem Park in der Nähe des großen Krankenhauses »Papa Giovanni XXIII« entsteht. Boschini ist Koordinator des Kommunalverbandes Comuni Virtuosi, der den Plan für den Gedenkwald seit letzten Sommer vorangetrieben hatte.

»Mehr als 6000 Menschen sind in der ersten Welle der Pandemie in der Provinz Bergamo gestorben. In der Stadt alleine waren es rund 750 Tote«, sagt Boschini. Für sie sollen die rund 750 neuen Bäume und Sträucher angepflanzt werden. Einige Dutzend seien schon gesetzt worden. Am heutigen Donnerstag soll ein Baum, der aus Biccari im süditalienischen Apulien gespendet wurde, symbolträchtig gefeiert werden.

Erste Corona-Impfungen in der Antarktis

6.20 Uhr: In der Antarktis sind die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Auf dem chilenischen Stützpunkt Presidente Eduardo Frei Montalva auf der King-George-Insel erhielten seit Sonntag 49 Soldaten und Wissenschaftler ihre erste Impfdosis, wie die chilenische Luftwaffe am Mittwoch mitteilte. 53 weitere Mitarbeiter der Forschungsstation sollen demnach in den kommenden Tagen geimpft werden.

Keiner der Geimpften im Alter zwischen 25 und 58 Jahren habe eine allergische Reaktion auf den Impfstoff gezeigt, sagte der für die Impfungen zuständige Arzt Victor Videla. Seinen Angaben zufolge sollen auch noch die Menschen auf zwei anderen chilenischen Stützpunkten in der Antarktis geimpft worden. Die Impfungen seien aber wegen schlechten Wetters verschoben worden.

Die Antarktis war bis Dezember der einzige coronafreie Kontinent. Dann meldete Chile 36 Infizierte auf einer seiner Forschungsstationen. Chile kommt bei den Corona-Impfungen deutlich schneller voran als viele andere Länder. Mehr als fünf der rund 19 Millionen Chilenen haben bereits ihre erste Dosis erhalten.

ros/lmd/mjm/caw/kfr/dpa/AFP/AP/Reuters