Corona-News am Montag RKI verschärft Risikobewertung für doppelt Geimpfte und Genesene wegen Omikron

Laut RKI haben zweifach Geimpfte und Genesene nun ein hohes Risiko, sich mit Corona zu infizieren. Und: Mecklenburg-Vorpommerns Corona-Intensivbetten vollständig ausgelastet. Der Überblick am 20. Dezember.
Für Geimpfte mit Auffrischimpfung (Booster) schätzt das Robert Koch-Institut die Gefährdung hingegen als moderat ein

Für Geimpfte mit Auffrischimpfung (Booster) schätzt das Robert Koch-Institut die Gefährdung hingegen als moderat ein

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Karl-Heinz Spremberg / imagebroker / IMAGO

Das war das Corona-Update am Montag.

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+++ RKI verschärft Risikobewertung wegen Omikron +++

19.18 Uhr: Wegen der Omikron-Variante des Coronavirus hat das Robert Koch-Institut (RKI) seine Risikobewertung verschärft. Für zweifach Geimpfte und Genesene werde die Gefahr einer Ansteckung nun als hoch angesehen, teilte das RKI am Montag auf Twitter mit. Für Ungeimpfte bleibt es demnach »sehr hoch«. Für Geimpfte mit Auffrischimpfung (Booster) schätzt das Institut die Gefährdung hingegen als moderat ein.

Insgesamt werde die Gefährdung der Bevölkerung als »sehr hoch« eingeschätzt, schreibt das Institut in seiner geänderten Risikobewertung. Es warnt vor schlagartiger Erhöhung der Fallzahlen und rascher Überlastung der Versorgung.

»Ursächlich hierfür ist das Auftreten und die rasante Verbreitung der Omikronvariante, die sich nach derzeitigem Kenntnisstand (aus anderen Ländern) deutlich schneller und effektiver verbreitet als die bisherigen Virusvarianten«, schreibt das RKI. Zu befürchten sei bei weiterer Verbreitung von Omikron eine Zunahme schwerer Erkrankungen und Todesfälle und ein Überschreiten der deutschlandweit verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten.

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Im Wochenbericht von vergangenem Donnerstag hatte es noch geheißen, das RKI schätze die Gefährdung für die Gesundheit der nicht oder nur einmal geimpften Bevölkerung in Deutschland »insgesamt als sehr hoch ein«. Für vollständig Geimpfte war sie darin als moderat angesehen worden, steige aber mit zunehmenden Infektionszahlen an.

Trump berichtet von Booster-Impfung – und wird von seinen Fans ausgebuht

23.59 Uhr: Donald Trump hat auf einer Veranstaltung in Texas gesagt, dass er sich zum dritten Mal gegen das Coronaimpfung habe impfen lassen. Das sorgte im Publikum für Aufruhr, doch der ehemalige US-Präsident winkte ab. Lesen Sie hier mehr dazu.

Iran plant erneut strenge Einschränkungen – Lockdown möglich

23.24 Uhr: Der Iran will wegen der neuen Omikron-Variante erneut strenge Corona-Einschränkungen bis hin zum Lockdown einführen. »Wegen der neuen Omikron-Variante planen wir mit einem Umdenken im Corona-Krisenstab«, sagte Gesundheitsminister Bahram Ejnollahi am Montag bei einem Krisentreffen in Teheran. Dies beziehe sich auf einen möglichen neuen Lockdown sowie auf die Entscheidung über die Schuleröffnungen. Auch die Krankenhäuser und Intensivstationen sollten sich schon im Vorfeld auf eine neue Welle von Infizierten einstellen, so der Minister nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna.

Wegen der Wirtschaftskrise in Iran wollte die Regierung von Präsident Ebrahim Raisi erneute Beschränkungen eigentlich unbedingt vermeiden. Das Land steckt wegen der US-Sanktionen bereits in der schlimmsten Finanzkrise seiner Geschichte, weitere Einschränkungen würden diese noch weiter verschärfen. Aber nachdem am Sonntag der erste Omikron-Fall in Iran bestätigt wurde, habe die Regierung nach Meinung von Gesundheitsexperten keine andere Wahl als erneut einen Lockdown zu verhängen.

Der Iran war bis Sommer dieses Jahres von der Pandemie besonders stark betroffen, die Lage entspannte sich nach der Beschleunigung der Impfungen.

Ausbreitung von Omikron: Wann kommt die fünfte Welle?

22.07 Uhr: Noch macht Omikron die Minderheit der Coronainfektionen in Deutschland aus. Doch das dürfte sich schnell ändern. Je nach Ausbreitungstempo wird die Variante noch in diesem Jahr dominant. Immerhin: Eine Hoffnung gibt es. Lesen Sie hier mehr dazu.  

US-Seuchenbehörde warnt vor Reisen nach Spanien und Finnland

21.13 Uhr: Die US-Seuchenbehörde CDC stuft nun auch Spanien, Finnland und sechs weitere Länder in ihrer höchsten Pandemie-Risikoklasse ein. Diese umfasst inzwischen mehr als 80 Staaten, darunter fast ganz Europa. Neu aufgenommen werden auch der Tschad, der Libanon, Bonaire, Monaco, San Marino und Gibraltar. Die CDC rät US-Bürgerinnen und Bürgern von Reisen in diese Staaten ab.

Queen verzichtet auf Aufenthalt in Sandringham an Weihnachten

20.14 Uhr: Die britische Königin Elizabeth II. wird offenbar nicht wie üblich Weihnachten und Neujahr auf ihrem Landsitz im ostenglischen Sandringham verbringen. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Palastkreisen erfuhr, will die 95-jährige Queen stattdessen in Windsor bleiben. Sie erwartet demnach aber Besuch aus der Königsfamilie.

Es handle sich um eine »persönliche Entscheidung, die nach sorgfältiger Abwägung getroffen wurde gemäß eines vorbeugenden Ansatzes«, zitierte die Nachrichtenagentur PA eine ungenannte Quelle aus dem Umfeld der Königsfamilie. Auch die Nachrichtenagentur Reuters hatte berichtet.

Wegen der sich rasend schnell ausbreitenden Omikron-Variante in Großbritannien hatte die Queen bereits ihr traditionelles vorweihnachtliches Familientreffen abgesagt. Üblicherweise kommen die Kinder, Enkel, Urenkel sowie die Cousins der Königin in der Woche vor Weihnachten im Buckingham-Palast zu einem gemeinsamen Lunch zusammen. Schon im vergangenen Jahr fiel das Familientreffen wegen der Pandemie aus.

Corona-Demos in Schwerin und Rostock – keine Masken, keine Abstände

20.03 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin und in Rostock haben am Montagabend mehrere Tausend Menschen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Nach Polizeiangaben zählte der Demonstrationszug in Schwerin beim Start rund 2500 Teilnehmer. Beim Marsch durch die nordwestliche Innenstadt hätten sich aber weitere Personen der bislang größten Corona-Demo in der Stadt angeschlossen, hieß es.

Masken wurden ungeachtet der dringenden Empfehlung durch Behörden und Polizei nicht getragen, die Mindestabstände nur selten eingehalten. Auf Transparenten und in vereinzelten Sprechchören wandten sich die Demonstranten gegen eine allgemeine Impfpflicht.

Beim Rostocker Rosengarten versammelten sich zunächst ebenfalls mehrere Tausend Menschen. Ein geschlossener Demonstrationszug wie in den Vorwochen kam allerdings zunächst nicht zustande, wie ein dpa-Reporter beobachtete. Nach etwa einer knappen Stunde löste sich die Demo auf, ein mehrere hundert Menschen umfassender Zug begab sich auf einen Gang durch die Innenstadt. Ebenfalls mehrere Hundert Menschen versammelten sich auf dem Marktplatz und forderten Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) auf, sich zu zeigen. Der zeigte sich aber nicht, wobei unklar blieb, ob er überhaupt im Rathaus war.

Trotz Omikron-Welle: London wartet ab mit neuen Corona-Maßnahmen

19.47 Uhr: Die britische Regierung will trotz eines massiven Anstiegs an Corona-Infektionen mit der Omikron-Variante vorerst keine weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie einführen. »Wir haben beschlossen, dass wir die Daten von jetzt an unter ständiger Beobachtung halten und sie stündlich bewerten sollten«, sagte Premierminister Boris Johnson am Montag nach einer mehrstündigen Sitzung seines Kabinetts in London. Die Regierung behalte sich aber weitere Maßnahmen vor, um den Gesundheitsdienst zu schützen.

Großbritannien verzeichnete am Montag erneut mehr als 90.000 Neuinfektionen. Geschätzt infizieren sich tatsächlich jedoch wohl bereits mehrere Hunderttausende täglich. In den Landesteilen England und Schottland ist Omikron bereits dominant. Auch bei den Krankenhauseinweisungen ist ein Anstieg zu verzeichnen. Die Zahl der Todesfälle blieb zuletzt relativ stabil bei rund 800 Fällen innerhalb von sieben Tagen.

Ohne schärfere Maßnahmen drohen nach Ansicht des britischen Expertenrats Sage allein in England 3000 Krankenhauseinweisungen pro Tag und die Überlastung des Gesundheitssystems. Trotzdem setzt die britische Regierung weiterhin vor allem auf das Booster-Programm mit Impfstoffen und die freiwillige Zurückhaltung der Menschen.

Versehentlich mit Moderna geimpft: Was die Kinder-Impfpanne in NRW bedeutet

19.24 Uhr: In einem Impfzentrum in Nordrhein-Westfalen wurden drei Kinder unter 12 Jahren versehentlich mit dem Mittel von Moderna geimpft. Zugelassen ist für dieses Alter nur der Biontech-Impfstoff. Wie problematisch ist der Irrtum? Lesen Sie hier mehr dazu.

Corona-Intensivbetten in Mecklenburg-Vorpommern vollständig ausgelastet

19.05 Uhr: Die Intensivbetten für Covid-Patienten sind in Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales vollständig ausgelastet. Am Montag lagen dort demnach 100 Covid-Patienten – vier mehr als am Vortag. Die Zahl der Patienten mit Covid-19 in den Krankenhäusern stieg auf 415, das waren 28 mehr als am Sonntag, wie das Landesamt mitteilte.

Es wurden neun weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet, damit stieg die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie in dem Land auf 1432.

WHO: Besser Ungeimpfte von Impfung überzeugen als boostern

18.52 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt davor, Auffrischimpfungen als Allheilmittel auf dem Weg aus der Corona-Pandemie zu sehen. Sie spricht sich zugleich gegen Booster für die gesunde Bevölkerung aus, weil damit der Impfstoff zur Versorgung der ganzen Welt mit Erst- und Zweitimpfungen noch knapper werde. Statt Gesunde zu boostern, sollten die Länder mehr tun, um Ungeimpfte zu erreichen, im eigenen Land und im Rest der Welt, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf.

Die Frage der Auffrischimpfungen sei demnach direkt mit der Frage einer gerechten Impfstoffverteilung verbunden. Die WHO hat seit Monaten davor gewarnt, dass sich in Ländern, deren Bevölkerungen nicht ausreichend geimpft sind, gefährliche Virus-Varianten entwickeln können.

Während nach den WHO-Zahlen in Deutschland 160 Impfdosen pro 100 Einwohner vergeben worden sind, waren es etwa in Kamerun 3,7, im Tschad 1,7 und in der Demokratischen Republik Kongo 0,29.

Weltweiter Kampf gegen Corona: Wer sind die heimlichen Impf-Champions?

18.48 Uhr: Seth Berkley von der Covax-Initiative sagt, wie ungerecht Impfstoffe verteilt sind, über welche Staats- und Regierungschefs er sich ärgert und in welchen Ländern die Kampagne überraschend gut läuft. Lesen Sie hier mehr dazu. 

Trotz Omikron: Premier League hält an engem Spielplan fest

18.36 Uhr: Die Fußball-Klubs der englischen Premier League halten trotz der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante an ihrem engen Spielplan rund um Weihnachten fest. Das ist das Ergebnis eines kurzfristig einberufenen Treffens der 20 Vereine, nachdem am Wochenende sechs der zehn Partien inmitten der Corona-Welle abgesagt worden waren. Zur Diskussion stand unter anderem die Verschiebung eines kompletten Spieltags.

Somit bleiben sowohl der traditionelle Boxing-Day-Spieltag am 26./27. Dezember im Programm als auch die unmittelbar folgende Runde vom 28. bis 30. Dezember. Laut BBC gehörte der FC Liverpool zu den Klubs, die für die Absage eines kompletten Spieltags waren.

»Es ist die Absicht der gesamten Liga, dort den Spielplan fortzusetzen, wo Sicherheit möglich ist«, teilte die Premier League am Abend mit: »Die Gesundheit und das Wohlergehen aller bleibt unsere Priorität. Die Liga werde weiterhin mit Vorsicht agieren. Derzeit seien 92 Prozent der Spieler und Klubmitarbeiter mindestens einmal geimpft.

So gelingt das Corona-Weihnachtsfest

18.18 Uhr: Die Weihnachtswoche hat begonnen. Welche Regeln gelten für Treffen? Was sollte beachtet werden? Und wie lässt sich Streit über die Coronamaßnahmen vermeiden? Ein Überblick.

Angst vor neuem Lockdown: Dax sackt deutlich ab

18.00 Uhr: Erste Politiker rechnen mit beträchtlichen Einschränkungen ab Januar. Die Angst der Investoren vor einem erneuten Stillstand der Wirtschaft macht sich an den Börsen bemerkbar: Der Dax verliert deutlich. Lesen Sie hier mehr dazu.

Novavax-Impfstoff nach Ema-Empfehlung EU-weit zugelassen

16.59 Uhr: Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax ist offiziell in der EU zugelassen. Nach einer entsprechenden Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde Ema erteilte die EU-Kommission dem Impfstoff am Montag die bedingte Marktzulassung, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mitteilte. Es ist der fünfte Impfstoff mit EU-Zulassung.

»In einer Zeit, in der sich die Omikron-Variante rasch ausbreitet und Impfungen und Auffrischungen beschleunigt werden müssen, freue ich mich ganz besonders über die heutige Zulassung des Impfstoffs Novavax«, sagte von der Leyen. »Möge diese Zulassung all denjenigen, die noch nicht geimpft sind oder noch keine Auffrischungsimpfung erhalten haben, starker Ansporn dafür sein, nun dafür zu sorgen.«

Dänemark kommt mit dem Testen nicht hinterher

16.46 Uhr: Die Testcenter in Dänemark sind an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Die hohen Ansteckungszahlen hätten dazu geführt, dass eine Rekordzahl von Menschen vor den Weihnachtstagen sicherstellen wolle, dass sie sich nicht mit Corona infiziert haben, sagte Anne-Marie Vangsted, die Direktorin der Testcenter, am Montag der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. »Die Anzahl der PCR-Tests, die wir pro Tag analysieren können, ist begrenzt.«

Fortan können nur noch Menschen einen PCR-Test buchen, die tatsächlich Symptome haben, in Kontakt mit einer infizierten Person kamen oder in einem Schnelltest positiv auf Corona getestet wurden. Wenn man zum Weihnachtsfest mit der Familie wolle, gebe es andere Möglichkeiten wie Antigentests oder Selbsttests, sagte Vangsted.

In Dänemark mit seinen 5,8 Millionen Einwohnern waren am Montag rund 10.500 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Rund fünf Prozent der Tests fielen positiv aus.

Frankreich: Seit Juni 182.000 gefälschte Gesundheitspässe gefunden

16.31 Uhr: Seit der Einführung der Nachweispflicht für 3G in Frankreich im Juni sind die Behörden auf 182.000 gefälschte Dokumente gestoßen. Das teilte das französische Innenministerium in Paris am Montag mit. Der Nachweis über eine Corona-Impfung, eine Genesung oder einen aktuellen negativen Test ist in Frankreich an zahlreichen Orten Pflicht – etwa um ins Restaurant, ins Kino oder ins Museum zu gehen. Auch für die Fahrt mit dem Fernzug oder dem Reisebus ist der sogenannte Gesundheitspass notwendig.

Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin wies auf Twitter darauf hin, dass die Nutzung, Herstellung und der Verkauf gefälschter Gesundheitspässe mit bis zu fünf Jahren Haft und bis zu 75.000 Euro Geldbuße geahndet werde.

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Scholz erwartet Einigung auf weitere Kontaktbeschränkungen

16.15 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) geht davon aus, dass er sich mit den Ministerpräsidenten der Länder auf weitere Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen Corona verständigen wird. Man werde sich am Dienstag unter anderem mit den privaten Kontakten auch von Geimpften befassen, »und einzelne in dieser Richtung liegende zusätzliche Entscheidungen treffen«, sagte Scholz am Montag bei seinem Antrittsbesuch in Rom. »Das Ergebnis wird sein, dass wir, glaube ich, ein konsensuales Vorgehen festlegen können. Das ist wichtig, gerade jetzt in dieser Zeit und in diesem Moment.«

Die Bund-Länder-Beratungen wurden am Wochenende angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus kurzfristig angesetzt. Die Politik will mit neuen Maßnahmen auch auf einen eindringlichen Appell des neuen Corona-Expertenrats reagieren. Danach droht Deutschland durch Omikron eine »neue Dimension« des Pandemiegeschehens.

Alte Thüringer Coronaverordnung in Teilen verfassungswidrig

15.40 Uhr: Einige Regelungen in einer Thüringer Coronaverordnung von Dezember 2020 widersprechen der Verfassung. Das gelte für ein thüringenweites Ausschankverbot von Alkohol im öffentlichen Raum sowie einen Passus der nächtlichen Ausgangsbeschränkung der Verordnung vom 14. Dezember vergangenen Jahres, wie aus einem Beschluss des Verfassungsgerichts in Weimar von Montag hervorgeht. Die Richter monierten, dass während des nächtlichen Ausgangsverbots auch das Verlassen der Wohnung für körperliche Bewegung untersagt war. Das Böllerverbot zu Silvester 2020 erklärten sie dagegen für rechtens

SPD-Spitze für Kontaktbeschränkungen und Schließung von Clubs

15.38 Uhr: Im Kampf gegen die hoch ansteckende Omikron-Variante des Coronavirus plädiert die SPD-Vorsitzende Saskia Esken für Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene nach Weihnachten. Zudem sollte es »eine wesentliche Beschränkung der Großveranstaltungen zum Beispiel im Sport geben«, sagte Esken am Montag nach einer Sitzung des SPD-Vorstands mit Blick auf die Beratungen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidenten der Länder über weitere Maßnahmen gegen Corona. Außerdem strebe man eine Schließung von Klubs und Diskotheken an.

Esken und ihr Co-Vorsitzender Lars Klingbeil sprachen sich zudem dafür aus, die Impfkampagne weiter voranzutreiben und Maßnahmen für den Schutz wichtiger Infrastruktur zu treffen, die durch den Ausfall von Mitarbeitern wegen Corona-Infektionen gefährdet sein könnte.

Corona-Ausbruch auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt

14.46 Uhr: Auf dem weltweit größten Kreuzfahrtschiff, betrieben von der Royal Caribbean, sind laut der Reederei mindestens 48 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Verläufe seien mild oder asymptomatisch, erklärt der Konzern. Das Schiff begann seine Tour am 11. Dezember von Miami aus, wo sie am Montag auch zu Ende ging. Auf dem Schiff mit dem Namen Symphony of the Seas waren insgesamt 6091 Menschen unterwegs.

AfD-Landtagsabgeordneter Grimmer an Corona gestorben

14.29 Uhr: Der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Bernd Grimmer ist in der Nacht zum Sonntag an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das bestätigte seine Frau, Gabriele Germershausen-Grimmer, der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Nach Angaben der AfD-Fraktion sowie des stellvertretenden Sprechers des Kreisverbands Pforzheim, Alfred Bamberger, starb Grimmer nach dreiwöchiger Krankheit. Zuvor hatte die »Pforzheimer Zeitung« berichtet.

Bernd Grimmer (2016)

Bernd Grimmer (2016)

Foto: Bernd Weißbrod / dpa

Grimmer wurde 71 Jahre alt, er saß für den Wahlkreis Pforzheim im Stuttgarter Landtag. In der Vergangenheit hatte sich der Politiker wiederholt kritisch über die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie geäußert.

Kölner Festkomitee sagt Karnevalssitzungen ab

14.10 Uhr: Das Festkomitee Kölner Karneval hat am Montag alle von ihm selbst veranstalteten Saalveranstaltungen abgesagt. Es gehe dabei um die Proklamation des Kölner Dreigestirns und des Kinderdreigestirns sowie alle Fernseh- und Hörfunk-Sitzungen, teilte das Festkomitee mit. »Es wird in dieser Session keinen Sitzungskarneval, wie wir ihn kennen, geben können«, sagte Karnevalspräsident Christoph Kuckelkorn. Bereits in der vergangenen Woche hatte sich das Festkomitee mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) vor dem Hintergrund der Coronapandemie auf eine Absage des Saalkarnevals geeinigt.

Stattdessen wird nun an Alternativformaten ähnlich wie in der vergangenen Karnevalssaison gearbeitet. »Im vergangenen Jahr gab es trotz Lockdown eine ganze Reihe von karnevalistischen Momenten, die wir als Fernsehfilm, Videobotschaft oder TV-Bühnenformat den Kölnern nahebringen konnten«, sagte Kuckelkorn.

EU-Arzneimittelbehörde empfiehlt Zulassung von Novavax-Impfstoff

14.09 Uhr: Die EU-Arzneimittelbehörde Ema hat den Weg frei gemacht für die Zulassung des Corona-Impfstoffes des US-Herstellers Novavax in der EU. Das teilte die Ema am Montag in Amsterdam mit. Nach Zustimmung der EU-Kommission wird dies der fünfte Corona-Impfstoff in der EU.

Hamburg lässt möglichen Betrug bei FFP2-Maskenverkäufen prüfen

13.58 Uhr: In Hamburg stehen derzeit vier Männer vor Gericht, die bei Lieferungen von Corona-Schutzmasken an das Bundesgesundheitsministerium mehrere Millionen Euro an Umsatzsteuer nicht ordnungsgemäß bezahlt haben sollen. Nun will die Steuerfahndung Hamburg wissen, ob es bundesweit weitere Fälle gab. Mit einem Sammelauskunftsersuchen beim Bundesministerium für Gesundheit hat sie Daten zu Personen und Firmen angefordert, die FFP2-Masken und medizinische Masken an das Ministerium verkauft haben, wie die Finanzbehörde am Montag mitteilte. Die angeforderten Daten umfassten Einkäufe im Jahr 2020 mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde Euro.

Ziel des Auskunftsersuchens ist es demnach, sicherzustellen, dass die Einnahmen und Umsätze der rund 500 Verkäuferinnen und Verkäufer ordnungsgemäß versteuert werden. Erfahrungen aus steuerstrafrechtlichen Ermittlungen in diesem Bereich hätten gezeigt, dass in Einzelfällen Steuern in großem Umfang »verkürzt« worden seien, teilte die Behörde weiter mit.

Söder kritisiert Corona-Management der Ampelkoalition

13.49 Uhr: CSU-Chef Markus Söder hat das Corona-Management der neuen Bundesregierung kritisiert. Die jüngsten Signale aus der Ampelkoalition seien widersprüchlich, sagte Söder am Montag nach einer Vorstandssitzung seiner Partei in München vor Journalisten. »Mein Eindruck ist, die Ampel ist noch nicht im richtigen Corona-Rhythmus und Corona-Modus.«

»Es braucht jetzt Klartext«, forderte Söder einen Tag vor der geplanten Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Deutschland müsse vor die Coronawelle kommen. Dazu müsse auch noch einmal die grundlegende Frage der rechtlichen Optionen diskutiert werden. Es sei ein »unglaublich schwerer Fehler« gewesen, die epidemische Lage nicht zu verlängern. Dies sei der Kardinalsfehler, darüber müsse nochmals diskutiert werden.

Studie: 40 Prozent aller Corona-Infizierten leiden an Long Covid

13.45 Uhr: Etwa 40 Prozent aller Corona-Infizierten haben einer Studie zufolge Long-Covid-Symptome. Häufiger seien Frauen betroffen als Männer, erklärte die Universitätsmedizin Mainz am Montag, die für die Studie von Oktober 2020 bis Juni 2021 mehr als 10.000 wissentlich und unwissentlich infizierte Menschen untersucht hat. Jede dritte Person berichte zudem davon, mindestens sechs Monate nach einer Infektion die vorherige Leistungsfähigkeit nicht wieder erlangt zu haben. Betroffen seien Erwachsene jeder Altersgruppe. Kinder waren in die Studie nicht einbezogen.

Als Spätfolgen einer Corona-Infektion gelten etwa Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schwindel, Depressionen, Herzrhythmusstörungen, Ängste und vieles andere. Auffällig sei, dass auch Personen, die keine Sars-Cov-2-Infektion durchgemacht hätten, über ähnliche Symptome berichteten, erklärten die Studienleiter. Daher wollen sie nun in einer umfangreicheren Untersuchung weitere Details zu Long Covid herausfinden – unter anderem dazu, ob bestimmte Personen stärker betroffen sind, ob es Risikofaktoren gibt und welche Behandlungsmöglichkeiten sich daraus ergeben können. Im zweiten Quartal 2022 wird mit ersten Ergebnissen gerechnet.

Moderna-Daten: Booster steigert Antikörperspiegel erheblich

13.37 Uhr: Eine Auffrischdosis mit dem Impfstoff von Moderna erhöht die Immunabwehr des Körpers gegen die neue Coronavariante Omikron nach Herstellerangaben deutlich. Im Vergleich zu einer Zweifach-Impfung sei der neutralisierende Antikörperspiegel nach einem Booster mit der zugelassenen Dosierung um das rund 37-Fache gestiegen, teilte das US-Unternehmen am Montag in einer Pressemitteilung mit. Die Forscher hatten den Antikörperlevel 29 Tage nach der Boosterimpfung im Labor analysiert.

Die Datenlage zum Moderna-Booster scheint derzeit vielversprechend

Die Datenlage zum Moderna-Booster scheint derzeit vielversprechend

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Zugelassen zum Boostern ist für die meisten Menschen eine Dosis von 50 Mikrogramm, das ist nur halb so viel wie jeweils bei der ersten und zweiten Impfung. Bei einer Auffrischimpfung von 100 Mikrogramm habe sich im Versuch der neutralisierende Antikörperlevel im selben Zeitraum sogar um das 83-Fache erhöht, schreibt Moderna. Die Daten, bei der je Dosis 20 Menschen untersucht wurden, sind bislang nicht in einem Fachjournal veröffentlicht. Für immundefiziente Menschen sind zum Boostern 100 Mikrogramm des Impfstoffs zugelassen.

Sinkende Infektionszahlen in Österreich

13.29 Uhr: Österreich verzeichnet eine weiter sinkende Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Knapp 1800 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden bedeuten den niedrigsten Wert an einem Montag seit zwei Monaten. Wie das Gesundheits- und Innenministerium weiter berichteten, sank die Zahl der Covid-Patienten auf Normalstationen leicht, auf Intensivstationen blieb sie stabil.

Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel auf 215 Fälle pro 100.000 Einwohner und lag damit unter dem Wert von Deutschland. Die Entwicklung ist Folge eines dreiwöchigen Lockdowns. Seit Montag sind auch in Wien als letztem Bundesland die Lokale und Hotels wieder geöffnet. Nach Angaben der Stadt sind rund 200 Menschen in der Metropole mit ihren zwei Millionen Menschen mit der Omikron-Variante des Virus infiziert.

Um einem Einschleppen dieser Variante möglichst vorzubeugen, gelten seit Montag verschärfte Einreisebestimmungen. Ohne weiteres darf nur noch ins Land, wer dreifach geimpft ist. Für doppelt Geimpfte sowie für Genesene gilt zusätzlich eine Pflicht zum PCR-Test. Wer bei der Einreise kein negatives Testergebnis hat, muss sich registrieren und unverzüglich in Quarantäne begeben. Die Quarantäne darf beendet werden, sobald ein negativer PCR-Test vorliegt.

Moderna-Impfpanne: Drei Kinder betroffen

13.22 Uhr: Von der Panne um Corona-Impfungen mit dem Mittel von Moderna im Kreis Olpe sind nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums drei Kinder betroffen. Am Sonntag sei es im Impfzentrum des Kreises zu einer Verwechslung von Impfstoffen gekommen, teilte das Gesundheitsministerium (MAGS) auf dpa-Anfrage am Montag mit. Drei Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren hätten versehentlich den Booster-Impfstoff von Moderna – in halber Dosierung – erhalten, statt den für ihre Altersgruppe zugelassenen Kinderimpfstoff von Biontech. Das Moderna-Mittel Spikevax ist bisher in der EU erst für Menschen ab zwölf Jahren zugelassen.

»Nach den dem MAGS vorliegenden Informationen geht es den betroffenen Kindern gut und bisher sind keine Nebenwirkungen erkennbar«, hieß es in Düsseldorf. Ein Elternpaar mit zwei Kindern hatte nach Angaben der Polizei nach dem Vorfall im Impfzentrum in Attendorn Anzeige wegen Körperverletzung gegen die Person erstattet, die die fehlerhafte Impfung durchgeführt haben soll.

EU einigt sich auf neues Gesetz zur Pandemiebekämpfung

13.11 Uhr: Die EU will auf Gesundheitskrisen wie die Coronapandemie schlagkräftiger reagieren können. Dazu verständigten sich die EU-Staaten am Montag auf ein Gesetz, das im Krisenfall den einfacheren Kauf von Impfstoff, Medizinprodukten und Medikamenten für alle Mitgliedstaaten ermöglichen soll. Zudem sollen Produktionskapazitäten überwacht und kurzfristig hochgefahren werden können.

Ein Großteil dieser Aufgaben dürfte von der neuen EU-Behörde zur Vorsorge von Gesundheitskrisen Hera (Health Emergency Preparedness and Response Authority) übernommen werden. Sie soll gesundheitliche Notstände verhindern, gefährliche Erreger schneller entdecken sowie im Krisenfall zügig reagieren.

Die Koordination soll der Einigung vom Montag zufolge über einen Krisenstab laufen, dem die EU-Kommission sowie die EU-Ratspräsidentschaft vorsitzen. Dabei wollen sich die EU-Staaten etwa bei der Anschaffung von Medikamenten und Ausrüstung ausreichend Mitspracherecht sichern. Bevor die EU-Kommission Verträge abschließt, muss sie die EU-Staaten einbeziehen und Hinweise berücksichtigen.

Müller warnt: »Es gehen eben keine Silvesterpartys«

12.51 Uhr: Berlins scheidender Regierender Bürgermeister Michael Müller hat vor größeren Feiern zu Weihnachten und vor Silvesterpartys gewarnt. Vor dem Hintergrund der Coronapandemie sind aus Sicht des SPD-Politikers weitere Einschränkungen unverzichtbar. »Wenn wir sagen, wir wollen keinen Lockdown, dann bedeutet das, man kann Weihnachten mit der Familie feiern, man kann Freunde treffen, man kann die ein oder andere kleine Veranstaltung besuchen«, sagte Müller am Montag in der Sendung »Frühstart« von RTL/ntv. »Aber es gehen eben keine Silvesterpartys, es gehen keine Feiern in großem Kreis. Das muss jetzt auch kommuniziert werden und das wird sicherlich in den nächsten Tagen auch massiv erfolgen«, sagte Müller, der sein Amt als Regierender Bürgermeister am Dienstag an die SPD-Landesvorsitzende Franziska Giffey abgibt.

Michael Müller

Michael Müller

Foto: Stella Venohr / dpa

Bund und Länder beraten über Einschränkungen bei privaten Treffen

12.28 Uhr: Zur Eindämmung der vorhergesagten massiven fünften Coronawelle in Deutschland erwägen Bund und Länder deutliche Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen und im Freizeitbereich. »Zum Thema, welche weiteren Beschränkungen denkbar sind, werden sich Bund und Länder jetzt austauschen«, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin. »Es ist naheliegend, dass es da insbesondere um private Zusammenkünfte geht, für die heute vielerorts noch eine Obergrenze von 50 Personen indoor und 200 Personen outdoor gilt und um Großveranstaltungen und Bars und Clubs.«

Als Reaktion auf die Prognose einer rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante wollen die Regierungsspitzen von Bund und Ländern an diesem Dienstagnachmittag über Maßnahmen beraten. Der Corona-Expertenrat der Regierung hatte in einer Stellungnahme am Sonntag vor gravierenden Folgen einer beispiellosen Verbreitung der Virusvariante gewarnt.

Erste Klage gegen begrenzte Impfpflicht beim Verfassungsgericht eingegangen

12.16 Uhr: Beim Bundesverfassungsgericht ist eine erste Verfassungsbeschwerde gegen die Corona-Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal eingegangen. Damit verbunden sei auch ein Eilantrag, sagte ein Sprecher des Karlsruher Gerichts am Montag auf Anfrage. Die Klage sei am vergangenen Dienstag von 23 Personen eingereicht worden. Wann darüber entschieden werde, sei noch nicht absehbar. Ein Aktenzeichen ist noch nicht vergeben.

Die Impfpflicht gilt für Beschäftigte in Einrichtungen wie Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen und war am 10. Dezember von Bundestag und Bundesrat beschlossen worden. Sie soll alte und geschwächte Menschen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen, die ein besonders hohes Risiko haben, dass die Krankheit schwer oder sogar tödlich verläuft. Betroffene müssen bis 15. März 2022 nachweisen, dass sie voll geimpft oder kürzlich genesen sind – oder aber eine Arzt-Bescheinigung vorlegen, dass sie nicht geimpft werden können. Neue Beschäftigte brauchen den Nachweis ab 16. März von vornherein.

Ein erster Eilantrag einer Einzelperson gegen die 3G-Pflicht in Bussen und Bahnen blieb unterdessen ohne Erfolg, wie der Gerichtssprecher weiter sagte.

Personalausfälle wegen Omikron: England holt Lehrer aus dem Ruhestand

11.38 Uhr: Wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante in Großbritannien will der britische Bildungsminister Lehrkräfte aus dem Ruhestand zurückholen. Alle, die sich imstande fühlten, zu helfen, sollten sich jetzt auf einer entsprechenden Internetseite registrieren, um die »Störungen durch das Virus im neuen Jahr« zu reduzieren, sagte Nadhim Zahawi am Montag dem Sender Sky News zufolge. Aufgrund der extrem hohen Übertragbarkeit von Omikron wird befürchtet, dass im ganzen Land viele Lehrkräfte gleichzeitig ausfallen, was den Schulbetrieb erheblich stören könnte. Einige Schulen sollen sich bereits wieder auf Online-Unterricht vorbereiten.

In England und Schottland hat sich Omikron innerhalb weniger Wochen als vorherrschende Variante durchgesetzt. Mit mehr als 93.000 bestätigten Corona-Neuinfektionen erlebte Großbritannien Ende der Woche einen neuen Höchststand, tatsächlich sollen sich aber täglich Hunderttausende infizieren.

Auch in anderen systemrelevanten Branchen werden massive Personalausfälle befürchtet. In London, wo Omikron rund 80 Prozent der Fälle ausmacht, fehlen in Krankenhäusern bereits Hunderte Beschäftigte.

Städtebund fordert Rechtsgrundlage für neuen Lockdown

11.28 Uhr: Der Städte- und Gemeindebund sieht durch die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante die Funktionsfähigkeit des Staates bedroht. Wenn viele Beschäftigte bei Feuerwehr, Polizei, Gesundheitsämtern, Ordnungsämtern, Verwaltungen und in Krankenhäusern ausfielen, »sind unsere Reaktionsmöglichkeiten beschränkt«, sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. »Es kann sein, dass als letzter Ausweg nur ein flächendeckender Lockdown als Reaktionsmöglichkeit bleibt.«

Da die Corona-Notlage ausgelaufen sei, gebe es für einen flächendeckenden Lockdown aber keine Rechtsgrundlage. Daher sollte der Bundestag noch vor dem Jahreswechsel in einer Sondersitzung erneut die epidemische Lage feststellen.

Baden-Württemberg kippt 2G-Regelung an Hochschulen

11.00 Uhr: Das Land Baden-Württemberg hat auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofes vom Freitag reagiert und seine Corona-Verordnung für den Hochschulbetrieb angepasst. Künftig gilt anstelle der 2G-Regelung für Präsenzveranstaltungen wieder 3G: Neben geimpften und genesenen Studierenden ist somit auch wieder jeder zugelassen, der zwar nicht geimpft ist, aber ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis vorweisen kann.

Das Gericht hatte zuvor aufgrund der Klage eines ungeimpften Pharmaziestudenten die bisher gültige Verordnung vorläufig außer Kraft gesetzt, da es Aufgabe der Hochschulen sei, die Studierbarkeit ihrer Studiengänge sicherzustellen – dazu gehöre auch der Zugang zu Räumlichkeiten und Infrastruktur.

Habeck erwartet schärfere Coronaregeln ab Januar auch für Geimpfte

09.38 Uhr: Vizekanzler Robert Habeck rechnet angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus mit deutlichen zusätzlichen Einschränkungen Anfang Januar. Er gehe davon aus, dass dies »Gegenstand der Beratungen von Bund und Ländern morgen ist und dass das dann auch verabredet wird für den Januar«, sagte der Grünenpolitiker am Montagmorgen im Deutschlandfunk. Ein umfassender Lockdown solle aber möglichst vermieden werden.

»Ich denke, wir haben noch andere Möglichkeiten, differenzierter vorzugehen«, sagte dazu Habeck. Er sei sich allerdings sicher, »dass Clubs und Diskotheken schließen werden« und »dass wir die Kontakte auch für Geimpfte in Innenräumen reduzieren werden«. Verschärfungen seien wohl unvermeidbar. »Wir müssen sicherlich nachschärfen bei den Maßnahmen«, sagte der Grünen-Politiker.

Berlin will Booster-Impfungen schon nach drei Monaten anbieten

09.37 Uhr: Die Wartezeit auf die dritte Impfdosis könnte sich für Menschen in Berlin bald drastisch verkürzen. »Ab Montagabend können online und ab Dienstagabend in der Hotline Termine zum Boostern nach drei Monaten gebucht werden«, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) dem Tagesspiegel Checkpoint. Die Senatorin geht davon aus, dass auch die Ständige Impfkommission eine kürzere Frist empfehlen werde. »Wir erwarten, dass die Stiko in Kürze entscheidet«, sagte Kalayci. »Das wäre eine gute Entscheidung.« Bereits am Freitag hatte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt, er rechne mit einer zeitnahen Stiko-Entscheidung.

Gartenparty im Lockdown? Bilder von britischem Regierungschef Johnson aufgetaucht

09.12 Uhr: Nach Berichten über Lockdown-Partys im britischen Regierungssitz ist ein Foto von Premierminister Boris Johnson mit knapp 20 Leuten im Garten der Downing Street aufgetaucht. Auf der am Montag vom »Guardian« veröffentlichten Aufnahme, die aus einer Zeit mit strengen Kontaktbeschränkungen stammt, ist Johnson an einem Tisch mit Ehefrau Carrie und zwei Mitarbeitern zu sehen. Über den Garten verteilt sieht man weitere Grüppchen, es gibt Wein und Käse. Ein Regierungssprecher sagte, es sei ein Arbeitstreffen gewesen.

Boris Johnson

Boris Johnson

Foto: Leon Neal / imago images/ZUMA Press

Damals, im Mai 2020, durften sich in England eigentlich nur maximal zwei Personen treffen, draußen und im Abstand von zwei Metern. Auch Arbeitstreffen sollten nur »wenn unbedingt notwendig« stattfinden.

Das Foto reiht sich ein in eine Reihe von Berichten über Partys, die während des Lockdowns in der Downing Street stattgefunden haben sollen. Boris Johnson fehlt es deswegen an politischer Autorität, strengere Coronamaßnahmen zu verteidigen. Die Vize-Chefin der Labour-Partei, Angela Rayner, nannte das Bild einen »Schlag ins Gesicht der britischen Öffentlichkeit«.

Israel verbietet Deutschlandreisen wegen Omikron

09.07 Uhr: Israel verbietet seinen Bürgern wegen der Coronalage in Deutschland Reisen in die Bundesrepublik. Die Maßnahme zur Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus soll in der Nacht zum Mittwoch um Mitternacht in Kraft treten, teilte die Regierung am Montag mit. Das Kabinett bestätigte damit eine entsprechende Empfehlung des Gesundheitsministeriums. Darüber hinaus gelten damit ab Mittwoch auch Italien, die USA, Belgien, Ungarn, Marokko, Portugal, Kanada sowie die Türkei und die Schweiz als »rote Länder«. In Israel gibt es bereits ein Einreiseverbot für Ausländer. Bisher galten zudem schon mehr als 50 Länder – vor allem in Afrika – als »rot«, Israelis dürfen dorthin nur mit Sondergenehmigung reisen.

Wüst stellt Bund-Länder-Beschluss zu neuen Kontaktbeschränkungen in Aussicht

08.49 Uhr: Bund und Länder wollen bei ihrem Spitzentreffen zur Corona-Krise am Dienstag neue Kontaktbeschränkungen auch im privaten Bereich beschließen. Dies sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) im »Morgenmagazin« der ARD. Zudem solle ein »Notfallplan« verabschiedet werden, um das Land weiter am Laufen zu halten, wenn sehr viel Menschen am Coronavirus erkranken sollten. Auch die Fortsetzung und Beschleunigung der Booster-Impf-Kampagne stehe auf dem Programm.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU)

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU)

Foto: Henning Kaiser / dpa

»Die Omikron-Variante mahnt zur absoluten Wachsamkeit«, sagte Wüst. Er wollte nicht ausschließen, dass die Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene gelten werden. »Wir sollten vorsichtig sein, irgendetwas auszuschließen«, sagte er. Klar sei schon jetzt: »Die große Silvesterparty kann in diesem Jahr wieder nicht stattfinden.«

Wüst mahnte einen Plan an für den Fall, dass sehr viele Menschen zeitgleich an der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus erkranken. »Es muss Notfallpläne geben, um einen stabilen Betrieb fortzusetzen von allem, was Daseinsvorsorge ist«, sagte er. Als Beispiele nannte er Strom- und Wasserversorgung, die Müllabfuhr und den Gesundheitssektor. Unterstützung im Notfall könnten hier die Bundeswehr und das Technische Hilfswerk leisten.

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung hatte wegen der Omikron-Ausbreitung in einem am Sonntag veröffentlichten Beschluss die rasche Einführung neuer Kontaktbeschränkungen empfohlen. Handlungsbedarf besteht den Experten zufolge »bereits für die kommenden Tage«.

Arbeitgeberpräsident für allgemeine Impfpflicht

07.42 Uhr: Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat seine anfangs zögerliche Haltung zu einer allgemeinen Impfpflicht  geändert. »Ich habe lange auf die Vernunft der Menschen gebaut, aber mittlerweile bin ich sehr für eine allgemeine Impfpflicht«, sagte der Vorsitzende des Arbeitgeberverbands BDA dem »Handelsblatt«. »Ich halte sie für den einzig gangbaren Weg, die Pandemie in den Griff zu bekommen.«

Dulger hatte sich vor rund einem Monat noch zögerlicher geäußert. »Wir setzen auf Dialog und Überzeugung. Daher ist eine gesetzliche Impfpflicht immer nur die zweitbeste Lösung. Sie darf aber nicht von vornherein ausgeschlossen werden«, sagte er Ende November der »Rheinischen Post«.

Die geplante erneute Verlängerung des erleichterten Zugangs zum Kurzarbeitergeld, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Restriktionen einzudämmen, begrüßt der Heidelberger Unternehmer, warnt aber zugleich vor Gewöhnungseffekten und steigenden Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung.

Kinder bekommen versehentlich Moderna- statt Biontech-Impfstoff

07.20 Uhr: Im Impfzentrum des nordrhein-westfälischen Kreises Olpe haben mehrere Kinder den Impfstoff von Moderna gespritzt bekommen – obwohl für sie bisher nur das Mittel von Biontech zugelassen ist. »Die Eltern der betroffenen Kinder wurden sofort über den Vorfall informiert«, heißt es in einer Mitteilung  des Kreises nach dem Vorfall am Sonntag. Das Impfzentrum habe die Fehlleistung der Fachangestellten zum Anlass genommen, sämtliche Abläufe und Kinderimpfungen noch einmal zu überprüfen.

Der Moderna-Impfstoff Spikevax ist bisher in der EU zugelassen für Menschen ab zwölf Jahren. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt das Präparat aufgrund eines erhöhten Risikos für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen allerdings nicht mehr für Menschen unter 30 Jahren.

Bei den Kindern, die das Mittel von Moderna bekamen, seien zum Zeitpunkt des Verlassens des Impfzentrums keine Auffälligkeiten festzustellen gewesen, hieß es. Auf Wunsch der Eltern sei der Vorfall bei der Polizei angezeigt worden. Er war der impfenden Medizinischen Fachangestellten selbst aufgefallen, wie es hieß. Um wie viele Kinder es geht, wurde nicht mitgeteilt.

Gesundheitsminister Lauterbach lässt nationales Impfregister prüfen

07.10 Uhr: Die Frage eines nationalen Impfregisters will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auch von der Mühe dessen Einrichtung abhängig machen. »Ich lasse das prüfen«, sagte der SPD-Politiker zur Einrichtung eines entsprechenden Registers zur zentralen Erfassung von Impfdaten in der »Bild«-Sendung »Die richtigen Fragen« am Sonntag.

Komme bei der Prüfung heraus, dass das Register ein »Riesen-Bürokratiemonster« werde, weil es schwierig sei, die Impfungen der Bürger rückwirkend zu erfassen, dann werde er »wahrscheinlich dagegen sein«. Stelle sich heraus, dass das Impfregister leicht umzusetzen sei, »dann werde ich dafür sein«.

Lauterbach: Frage der Umsetzbarkeit eines Impfregisters ist für ihn entscheidend

Lauterbach: Frage der Umsetzbarkeit eines Impfregisters ist für ihn entscheidend

Foto: Moritz Frankenberg / dpa

In der Debatte über ein Impfregister geht es um Überlegungen, den Corona-Impfstatus der Menschen zentral zu erfassen. Dies ist in die Diskussion gekommen vor dem Hintergrund der Frage, wie eine mögliche allgemeine Corona-Impfpflicht kontrolliert werden könnte.

Für ihn habe jetzt Priorität, das Impfen zu beschleunigen, sagte Lauterbach. »Ich will eines verhindern, dass wir mit noch mehr Bürokratie und Dokumentation die Ärztinnen und Ärzte vom Impfen abhalten.«

Die mögliche Einführung eines Impfregisters ist auch innerhalb von Lauterbachs Partei umstritten. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte sich skeptisch gezeigt, Generalsekretär Kevin Kühnert lehnte eine zentrale Erfassung von Impfdaten ab. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (ebenfalls SPD) hatte dagegen ein nationales Impfregister gefordert.

Krankenhäuser warnen vor Eskalation der Corona-Lage durch Omikron

06.35 Uhr: Angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) vor einer Eskalation der Lage in deutschen Krankenhäusern gewarnt. »Wenn sich die Prognosen bestätigen, wonach die Omikron-Variante sehr viel ansteckender ist als Delta und auch der Impfschutz gegen schwere Verläufe bei nicht geboosterten Menschen schwächer ist, werden wir es im schlimmsten Fall mit einer großen Zahl gleichzeitig schwer erkrankter Patienten zu tun haben«, sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der Düsseldorfer »Rheinischen Post«.

Für die Krankenhäuser wäre dies eine weiter verschärfte Lage, »die über all das hinausgeht, was wir bisher erlebt haben«, warnte Gaß. »Diese fünfte Welle würde uns nach den Berechnungen der Wissenschaftler treffen, noch bevor die aktuell hohe Belegung auf den Intensivstationen deutlich gesunken ist«, sagte er der Zeitung. Auch weitere personelle Engpässe seien denkbar: In Ländern wie Großbritannien und Dänemark sehe man, dass durch die hohen Infektionszahlen auch deutlich mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen coronabedingt ausfallen. »Noch mehr schwerkranke Patienten und zeitgleich massive Personalausfälle wäre eine weitere Eskalation der Situation, die über das bisherige hinausgeht.«

Gaß appellierte an die Regierung, weitere Kontaktbeschränkungen nicht auszuschließen. »Wir dürfen dann keine Zeit verlieren, dann muss sofort gehandelt werden, noch bevor die Zahlen auch in Deutschland nach oben gehen und eine Überlastung der Krankenhäuser nicht mehr zu verhindern ist.«

Großbritannien nun Corona-Virusvariantengebiet

06.00 Uhr: Großbritannien gilt nun wieder als Virusvariantengebiet ein. Die neue Einstufung der Bundesregierung  trat in der Nacht zum Montag in Kraft. Grund ist die massive Ausbreitung der Corona-Virusvariante Omikron in dem Land. Ein Virusvariantengebiet ist die höchste Corona-Risikokategorie. Die Einreise aus solchen Gebieten nach Deutschland ist nur unter starken Einschränkungen möglich.

Fluggesellschaften dürfen nun im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen von Großbritannien nach Deutschland befördern. Es handelt sich aber nicht um ein Flugverbot. Die Regel gilt auch für den Bahn- oder Schiffsverkehr.

Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht – auch für Geimpfte und Genesene. Sie kann nicht durch negative Tests verkürzt werden. Großbritannien war schon im Mai von Deutschland als Virusvariantengebiet eingestuft worden, bereits Anfang Juli folgte jedoch die Herabstufung zum Hochinzidenzgebiet.

Weltweit bereits rund 5,64 Millionen Tote

05.48 Uhr: Weltweit haben sich bislang rund 273,85 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, wie aus einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters auf Basis offizieller Daten hervorgeht. Mehr als 5,64 Millionen Menschen starben mit oder an dem Virus, das erstmals im Dezember 2019 im chinesischen Wuhan nachgewiesen wurde. Die meisten Infektions- und Totenzahlen weisen die USA auf. Bei den Ansteckungen folgen Indien und Brasilien.

Zwei US-Senatoren infiziert

05.38 Uhr: Die Senatoren Elizabeth Warren und Cory Booker sind beide positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie verspürten leichte Symptome, teilten die beiden demokratischen Politiker am Sonntag mit. Die 72-jährige Senatorin Warren aus Massachusetts sprach von einem Impfdurchdurch, sie sei geimpft, gebboster und werde regelmäßig getestet. Senator Booker aus New Jersey sagte: »Ich bin sicher, dass es mir ohne sie viel schlechter gehen würde.«

cev/apr/ngo/dpa/AFP/Reuters