Hirnvenenthrombosen Wie die AstraZeneca-Impfung zu Blutgerinnseln führen könnte

Der AstraZeneca-Impfstoff löst sehr selten gefährliche Blutgerinnsel aus. Greifswalder Forscher haben erste Erklärungen, was die Gründe dafür sind, und sagen, welche Therapieoptionen es gibt.
Blutgerinnsel im Körper eines Menschen, mikroskopisch vergrößert

Blutgerinnsel im Körper eines Menschen, mikroskopisch vergrößert

Foto: Micro Discovery / Getty Images

Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca wird in Deutschland nur noch für Menschen im Alter ab 60 Jahren empfohlen. Jüngere können sich allerdings »nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung« weiterhin damit impfen lassen, wenn sie dies wünschen.

Hintergrund der Entscheidung war das gehäufte Auftreten gefährlicher Blutgerinnsel im Gehirn bei kürzlich Geimpften. Am Dienstag teilte das Paul-Ehrlich-Institut mit, ihm seien in Deutschland 31 Fälle sogenannter Sinusvenenthrombosen gemeldet worden. In 19 Fällen wurde zusätzlich eine Thrombozytopenie gemeldet, ein Mangel an Blutplättchen. Betroffen waren vor allem jüngere Frauen.

Ein Forscherteam um den Greifswalder Transfusionsmediziner Andreas Greinacher hatte bereits Mitte März in einer Pressekonferenz berichtet, wie die Gerinnsel offenbar entstehen. Jetzt hat die Gruppe ihre Studie veröffentlicht , sie ist allerdings noch nicht von anderen Forschenden begutachtet.

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