Coronazahlen des RKI Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 666,4

Das RKI hat 11.718 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert, die bundesweite Inzidenz sinkt deutlich. Der starke Rückgang könnte an den Osterfeiertagen liegen.
Menschen im Hamburger Schanzenviertel

Menschen im Hamburger Schanzenviertel

Foto: Axel Heimken / dpa

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der erfassten Coronainfektionen ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI)  gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 666,4 an. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber Samstag (717,4) – und auch gegenüber dem Sonntag vor einer Woche, als die Inzidenz bei 807,0 lag.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung. So hängen die offiziellen Meldedaten vom Test- und Meldeverhalten der Bevölkerung ab. Zudem kann es zu Verzerrungen kommen, etwa durch Nachmeldungen.

In der vergangenen Woche etwa stieg die Inzidenz zeitweise an. Dies könnte auch daran gelegen haben, dass über die Osterfeiertage zunächst weniger Tests vorgenommen und weniger Infektionsfälle erfasst und übermittelt wurden als normal.

In den Tagen danach wurde beides dann verstärkt nachgeholt. Und jetzt fallen diese Tage mit den vielen Nachmeldungen aus der Sieben-Tage-Inzidenz heraus. Am Sonntag vor einer Woche etwa wies das RKI-Dashboard 39.179 Neuinfektionen innerhalb eines Tages aus. An diesem Sonntag waren es 11.718 Fälle.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden zehn Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 24 Todesfälle. Auch diese Zahl schwankt sehr von Tag zu Tag, da dem RKI am Wochenende nur wenige Daten dazu gemeldet werden.

Davon unabhängig gibt es Hinweise auf ein rückläufiges Infektionsgeschehen. So gingen die RKI-Experten in ihrem am Donnerstag erschienenen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24.809.785 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt und teilweise auch nicht gemeldet werden.

che/dpa
Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.