RKI-Zahlen zur Pandemie Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 807

Das Robert Koch-Institut hat binnen einem Tag 39.179 Corona-Neuinfektionen registriert, die Dunkelziffer liegt aber wohl deutlich höher. Die Zahl der Todesfälle ist um 24 gestiegen.
Dashboard des RKI mit regionaler Infektionslage: 24,1 Millionen registrierte Fälle

Dashboard des RKI mit regionaler Infektionslage: 24,1 Millionen registrierte Fälle

Foto: IMAGO/Rene Traut

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nach einer kurzen Anstiegsphase wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 807,0 an. Am Vortag hatte der Wert bei 821,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 834,3 (Vormonat: 1752,0).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen einem Tag 39.179 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.18 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 39.784 registrierte Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Tag der Woche Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig.

Zudem hat in einigen Bundesländern in der vergangenen Woche die Schule nach den Osterferien wieder begonnen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen einem Tag 24 Todesfälle verzeichnet; vor einer Woche waren es 13. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie mehr als 24,1 Millionen nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

mxw/dpa