Coronazahlen des RKI Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 1015,7

In Deutschland wurden binnen 24 Stunden 165.368 Coronaneuinfektionen registriert – rund 36.000 Fälle weniger als vor einer Woche. Außerdem meldet das Robert Koch-Institut 310 weitere Todesfälle.
Testzentrum in Hamburg

Testzentrum in Hamburg

Foto: Georg Wendt / dpa

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Coronaneuinfektionen ist laut Robert Koch-Institut (RKI) auf 1015,7 gesunken. Am Vortag hatte sie noch bei 1044,7 gelegen.

Außerdem meldete das RKI 165.368 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 36.361 Fälle weniger als am Mittwoch vor einer Woche, als 201.729 positive Tests gemeldet wurden. Insgesamt liegt damit in Deutschland die Zahl der bestätigten Infektionen bei mehr als 23,1 Millionen. 310 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 132.688.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig.

Zudem gehen Expertinnen und Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Unterdessen teilte der Pharmaverband IFPMA mit, dass heute mehr Coronaimpfdosen zur Verfügung stünden als verabreicht werden könnten. »Das Impfstoffangebot übersteigt zurzeit die Nachfrage«, sagte IFPMA-Generaldirektor Thomas Cueni in Genf. Es seien seit Beginn der Produktion gegen Ende 2020 rund 13,7 Milliarden Impfdosen hergestellt und rund elf Milliarden verabreicht worden.

Insgesamt könnten in diesem Jahr knapp acht Milliarden Impfdosen hergestellt werden, sagte Cueni. Dennoch würden nicht alle Menschen, die es brauchten, geimpft. Das liege nicht – wie noch bis Spätsommer 2021 – am Impfdosenmangel, sondern daran, dass die Impfprogramme in manchen Ländern nicht in vollem Umfang angelaufen seien. Das müsse bei möglichen kommenden Pandemien besser organisiert werden.

bbr/dpa/Reuters
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