Coronavirus in Deutschland Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 772,7

Zwei Tage vor der Bund-Länder-Runde zur Coronalage hat das Robert Koch-Institut 135.461 Neuinfektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat einen neuen Höchstwert erreicht.
Ein Schild vor einem Coronatestzentrum in Dresden

Ein Schild vor einem Coronatestzentrum in Dresden

Foto: Robert Michael / dpa

Der Inzidenzwert bei den Coronaneuinfektionen in Deutschland hat einen neuen Höchstwert erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI)  gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 772,7 an. Am Freitag hatte der Wert bei 706,3 gelegen, am Samstag vergangener Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz 497,1 betragen.

Die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden betrug nach Daten der Gesundheitsämter am Samstag 135.461 – nach 140.160 am Vortag und 78.022 am Samstag vergangener Woche.

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden am Samstag 179 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt.

Seit Pandemiebeginn verzeichneten die Gesundheitsämter laut den jüngsten Angaben des Instituts insgesamt 8.596.007 Infektionsfälle. Die Gesamtzahl der registrierten Coronatoten in Deutschland liegt nun bei 116.664. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland beziffert das RKI mit rund 7.206.100.

In Deutschland grassiert derzeit die hochansteckende Omikron-Variante des Coronavirus. Omikron ist mittlerweile auch hierzulande die dominante Coronavariante.

Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten erneut über Coronalage

An diesem Samstag beraten die Ländergesundheitsminister und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erneut über das weitere Vorgehen in der Pandemie. Auf der Tagesordnung der Videokonferenz stehen nach Angaben des federführenden Magdeburger Sozialministeriums unter anderem die Impfpflicht, der Umgang mit dem Genesenenstatus sowie generell die Maßnahmen im Hinblick auf die Omikron-Variante.

Im Anschluss will die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Sachsen-Anhalts Ressortchefin Petra Grimm-Benne (SPD), ein Statement abgeben.

Am Montag kommen die Regierungschefinnen und -chefs der Länder mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu neuen Beratungen zusammen.

cop/AFP

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