Coronazahlen des RKI Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 688,3

Nach einem deutlichen Rückgang in den vergangenen Tagen registriert das RKI wieder mehr Corona-Neuinfektionen. Eine Rolle dürften auch Nachmeldungen nach Ostern spielen.
Positiver Coronatest

Positiver Coronatest

Foto: Felix Schlikis / Lobeca / IMAGO

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat 198.583 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind 22.280 Fälle mehr als am Mittwoch vor einer Woche, als 176.303 positive Tests registriert wurden. Am Dienstag waren es sogar nur 22.483 erfasste Neuinfektionen gewesen. Insgesamt liegt damit in Deutschland die Zahl der bestätigten Coronafälle bei mehr als 23,6 Millionen.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt laut RKI  auf 688,3 von 669,9 am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum.

348 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 133.308.

Das RKI weist darauf hin, dass es wegen der Osterfeiertage und Ferien in einigen Bundesländern zu geringeren Test-, Melde- und Übermittlungsaktivitäten komme. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Bei den Werten ist außerdem zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig.

Ein Vergleich von Tageswerten ist damit schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

bbr/Reuters/AFP