+++ News-Update +++ Studie bestätigt Corona-Infektion im Mutterleib

Französische Ärzte haben eine Übertragung des Coronavirus auf ein ungeborenes Kind bestätigt. In der EU sind Auflagen zur Zulassung von Covid-19-Arzneimitteln zeitweise außer Kraft. Der Überblick.
Auch Ungeborene können sich laut einer französischen Studie im Mutterleib mit dem Coronavirus infizieren. Laut der Veröffentlichung erholte sich das Kind jedoch wieder (Symbolbild)

Auch Ungeborene können sich laut einer französischen Studie im Mutterleib mit dem Coronavirus infizieren. Laut der Veröffentlichung erholte sich das Kind jedoch wieder (Symbolbild)

Foto: RONALDO SCHEMIDT/ AFP

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Fauci will Schulöffnungen lokalen Behörden überlassen

23.51 Uhr: Der US-Immunologe Anthony Fauci sagt, die Entscheidung, den Unterricht an den Schulen in den USA wieder aufzunehmen, sollte bei den lokalen Behörden liegen. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mehrfach auf die möglichst rasche Wiederöffnung von Schulen gedrängt.

"Wenn sie in einem Teil des Landes sind, wo die Ausbruchsdynamik minimal ist, wenn überhaupt, dann gibt es kein Problem mit einer Rückkehr. Wenn sie im Ausbruchsmodus sind, überlässt es man es den lokalen Individuen", sagte Fauci bei einer Veranstaltung der Georgetown University.

Ein führender US-Mediziner sieht indes Chancen, dass die Pandemie in den USA schon bald unter Kontrolle gebracht werden könnte. Dies gelte jedoch nur, "wenn wir alle dazu bringen könnten, jetzt Masken zu tragen", sagte der Direktor der Seuchenzentren CDC, Robert Redfield, bei einer Veranstaltung des Journal of the American Medical Association. Dann könnte die Kontrolle in "vier, sechs, acht Wochen" erlangt sein.

Stuttgarter Schauspiel zeigt Premiere ohne Zuschauer

23.34 Uhr: Angesichts der Corona-Auflagen greift das Stuttgarter Schauspiel zu einer ungewöhnlichen Alternative: In dem neuen Stück "Black Box" betreten keine Schauspieler die Bühne. Vielmehr übernimmt das vielstöckige Gebäude die Hauptrolle, die nackten Treppenhäuser und Lichtbühnen, die Lobby, der Zuschauerraum und die Werkstätten.

Die Zuschauer werden mit Kopfhörern im 5-Minuten-Takt alleine und sekundengenau durch das Haus geleitet, während die Gedanken der Maskenbildnerin und der Dramaturgin, des Theaterarztes und des Malers sie begleiten. Nach einem 90-minütigen Gang durch das Gebäude steht der Besucher schließlich im Zentrum des Theatergeschehens: im Scheinwerfer auf der Bühne.

"Das Stück ist unsere Liebeserklärung an das Theater in schwierigen Zeiten", sagte Intendant Burkhard Kosminski  nach der Premiere am Dienstagabend.

Coronavirus erstmals nachweislich auf ungeborenes Kind übertragen

22.30 Uhr: Das Coronavirus ist offenbar auf ungeborene Kinder übertragbar. Ein im März geborener Junge habe nach der Geburt unter Hirnschwellungen und neurologischen Symptomen gelitten, wie sie bei Erwachsenen mit Covid-19 auftreten, erklärten die Ärzte laut der Nachrichtenagentur AFP in einer am Dienstag veröffentlichten Studie im Fachmagazin "Nature Communications".

"Wir haben gezeigt, dass die Übertragung von der Mutter auf den Fötus über die Plazenta in den letzten Wochen der Schwangerschaft möglich ist", sagte der Leiter der Studie, Daniele De Luca. Frühere Forschungen hatten bereits auf die wahrscheinliche Übertragung des Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind hingewiesen, konkrete Nachweise gab es jedoch nicht.

Laut De Luca war die Virus-Konzentration im vorliegenden Fall in der Plazenta am höchsten. "Von dort gelangte das Virus durch die Nabelschnur zum Baby." Das Baby habe 24 Stunden nach der Geburt begonnen, schwere Symptome zu zeigen. Der Studie zufolge wurde der Körper steif und das Baby zeigte eine extreme Reizbarkeit sowie eine Schädigung des weißen Gewebes im Gehirn.

Eine mögliche Übertragbarkeit des Virus auf Ungeborene ist laut den Studienautoren jedoch sehr selten. Der betroffene Säugling habe sich aus eigener Kraft innerhalb von drei Wochen fast vollständig erholt. Drei Monate später war auch die Mutter symptomfrei.

EU erlässt Ausnahmeregelung für Covid-19-Arzneimittel

21.12 Uhr: Die EU setzt befristet Auflagen aus, um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs zu beschleunigen. Wie der Rat der Mitgliedstaaten mitteilte, werden vom kommenden Samstag an Covid-19-Arzneimittel mit genetisch veränderten Organismen (GVO) ohne vorherige Umweltverträglichkeitsprüfung klinisch geprüft werden können.

Zudem wird klargestellt, dass die Regelung auch gilt, wenn Mitgliedsstaaten den Einsatz von offiziell noch nicht genehmigten Covid-19-Arzneimitteln mit genetisch veränderten Organismen erlauben wollen.

"Diese Verordnung wird sicherstellen, dass klinische Prüfungen in der EU ohne Verzögerung starten können und dass keine wertvolle Zeit verloren geht", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Ein Impfstoff gegen Covid-19 werde dringend benötigt.

Einreise aus Serbien und Montenegro soll wieder verboten werden

19.25 Uhr: Die EU-Staaten wollen die in der Corona-Pandemie eingeführten Einreisebeschränkungen wieder ausweiten. Das berichteten die Nachrichtenagenturen dpa und Reuters unter Berufung auf Diplomaten. Der Grund dafür sei, dass die Infektionslage sich in beiden Ländern deutlich verschlechtert habe.

Die Liste der Drittstaaten, aus denen Reisen in die EU möglich sind, schrumpft somit auf zwölf Länder. Die Botschafter fügten am Dienstag kein neues Land hinzu. Die Entscheidung muss noch im schriftlichen Verfahren offiziell von den Hauptstädten bestätigt werden.

Väter übernehmen in Coronakrise laut Studie größeren Anteil an der Familienarbeit

18.55 Uhr: Die Coronakrise hat Auswirkungen auf die Arbeitsaufteilung in der Familie. Der Anteil der Väter an der Familienarbeit - also Kinderbetreuung und Hausarbeit - sei im Schnitt von 33 auf 41 Prozent gestiegen, teilte das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB) in Wiesbaden mit. Die Zeit, die Väter darauf pro Tag verwendeten, stieg demnach zwischen 2018 und April 2020 von 3,3 auf 5,6 Stunden.

Deutsche Touristen dürfen wieder ohne Test nach Island einreisen

18.49 Uhr: Island-Urlauber aus Deutschland müssen sich bei der Einreise auf der Nordatlantik-Insel ab Donnerstag nicht mehr auf Corona testen lassen. Gleiches gelte für Reisende aus Dänemark, Norwegen und Finnland, teilte die isländische Regierung  mit. Der isländische Chefepidemiologe Thórólfur Gudnason habe entschieden, dass man diese Länder ebenso wie zuvor auch die zum dänischen Königreich zählenden Färöer-Inseln und Grönland als Gebiete mit geringem Corona-Risiko einstufen könne. Bedingung für die testfreie Einreise ist, dass man sich in den 14 Tagen zuvor nicht in einem Risikogebiet befunden hat.

Für alle anderen Reisenden, die nach Island kommen dürfen, gilt weiterhin, dass sie sich am Flughafen auf das Coronavirus testen lassen können. Damit können Touristen seit dem 15. Juni einer obligatorischen 14-tägigen Quarantäne entgehen. Island hat das Infektionsgeschehen beinahe zum Erliegen gebracht und hofft nun, in diesem Sommer wieder mehr Touristen im Land begrüßen zu dürfen.

Italien verlängert viele Corona-Maßnahmen

18.18 Uhr: Italiens Regierung will viele Corona-Schutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen mindestens bis Ende Juli beibehalten. Das kündigte Gesundheitsminister Roberto Speranza im Parlament in Rom an. Man muss in dem Mittelmeerland weiter eine Maske tragen, wenn man Bars, Restaurants, Geschäfte, Busse und Bahnen betritt. Es gelten zudem Abstandsregeln. Außerdem bleiben Einreisen aus vielen Nicht-EU-Ländern entweder verboten oder die Menschen müssen in eine zweiwöchige Quarantäne.

Es bestehe das "Risiko, das Coronavirus aus dem Ausland zu importieren", zitierten italienische Nachrichtenagenturen Speranza. Deshalb blieben die Kontrollen an Flughäfen und in Häfen sowie bei Migrantenbooten streng, sagte er.

Medienberichten zufolge sollen die Öffnung von Diskotheken und der Start von Kongressen, die für Mitte Juli erwartet worden waren, auch mindestens bis Ende des Monats verschoben werden.

Eine Ministeriumssprecherin hatte zuvor gegenüber Medien angekündigt, dass beim Fliegen Rollkoffer wieder mit in die Kabine genommen werden könnten. Ab dem 26. Juni durften Passagiere auf Flügen von und nach Italien nur dann Handgepäck bei sich tragen, wenn es klein genug für den Fußraum war. Gepäckfächer oben sollten leer sein. Grund war die Furcht vor Gedränge - etwa vor dem Aussteigen - durch die Nutzung der Gepäckablagen.

Sicherheitsrat tagt wieder im UN-Gebäude

17.59 Uhr: Nach mehr als vier Monaten virtueller Treffen hat der UN-Sicherheitsrat erstmals wieder im Hauptgebäude der Vereinten Nationen in New York getagt. "Es fühlt sich besonders an", sagte der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen am Dienstag vor der Sitzung, die sich vor allem mit dem Friedensprozess in Kolumbien beschäftigte. Deutschland sitzt dem mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen im Juli vor. Das letzte Treffen fand am 12. März statt, bevor New York wegen der Corona-Pandemie weitgehende Ausgangsbeschränkungen erließ.

Die Vereinten Nationen hätten einen großartigen Job gemacht und die Rahmenbedingungen für digitale Sitzungen geschaffen, sagte Heusgen. "Aber virtuelle Treffen können persönliche Diplomatie nicht wirklich ersetzen". New York galt noch im April als weltweites Epizentrum der Coronakrise, wird in den USA aber mittlerweile als Erfolgsgeschichte im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus gesehen.

UN-Generalsekretär António Guterres fährt bei der Öffnung der Vereinten Nationen für ihre Tausenden Mitarbeiter aber einen abwartenden Kurs. Im Hauptquartier am East River arbeiten nach wie vor nur ein Bruchteil der Angestellten.

Neuzulassungen von Wohnmobilen legen deutlich zu

17.49 Uhr: Die Corona-Pandemie hat positive Auswirkungen auf die Wohn- und Reisemobilbranche - laut Kraftfahrt-Bundesamt haben die Neuzulassungen bei Wohnmobilen im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 65 Prozent zugelegt. Auch in anderen europäischen Ländern sind die Verkäufe gestiegen. Nach Zahlen des Verbands der Caravaning-Industrie (CIVD) legte beispielsweise Frankreich im Vergleich zum Vorjahresmonat bei Reisemobilen um 58 Prozent zu.

Rückkehrern aus Risikogebieten drohen in NRW Kosten bei Corona-Tests

17.37 Uhr: Wer aus einem Risikogebiet nach Nordrhein-Westfalen einreist und eine Quarantäne durch einen Corona-Test umgehen möchte, muss sich auf Kosten einstellen. "Es ist geplant, dass die zu testenden Urlauber anteilig für die Testungen aufkommen", teilte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. "Weitere Details, wie zum Beispiel eine unbürokratische und einfach handhabbare Gebührenordnung, werden derzeit erarbeitet."

In der ab diesem Mittwoch geltenden aktualisierten Corona-Einreiseverordnung heißt es: Personen, die aus Risikogebieten einreisen, seien zu einer 14-tägigen Quarantäne verpflichtet - außer, sie können dem Gesundheitsamt unverzüglich ein ärztliches Attest vorlegen, "dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 vorhanden sind". Weitere Ausnahmen gelten unter anderem für Durchreisende und "zwingende berufliche Angelegenheiten".

Umfrage: Europäer wollen stärkere Rolle der EU in Coronakrise

17.15 Uhr: Mehr als zwei Drittel der EU-Bürger wollen nach einer Umfrage im Auftrag des EU-Parlaments, dass die Europäische Union bei der Bewältigung der Coronakrise eine größere Rolle spielt. Mehr als die Hälfte der 24.798 Befragten aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten meint, dass die EU dafür mehr Geld brauche, wie das EU-Parlament am Dienstag in Brüssel mitteilte.  

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Damit sollten vor allem die Folgen der Pandemie im Gesundheitswesen und in der Wirtschaft abgefedert werden. Ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten ist nach wie vor unzufrieden mit dem Ausmaß der Solidarität der EU-Mitgliedstaaten.

Mehr Zuständigkeiten der EU beim Bewältigen von Krisen fordern nach der Umfrage 68 Prozent der Befragten. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch in Portugal und Luxemburg (je 87 Prozent), Zypern (85 Prozent), Malta (84 Prozent), Estland (81 Prozent), Irland (79 Prozent), Italien und Griechenland (je 78 Prozent), Rumänien (77 Prozent) und Spanien (76 Prozent). Auch bei den Deutschen gab es eine Mehrheit von 59 Prozent.

Der Wunsch nach mehr EU-Geld zur Abmilderung der Corona-Folgen ist am ausgeprägtesten in Griechenland (79 Prozent), Zypern (74 Prozent), Spanien und Portugal (je 71 Prozent). Bei den Deutschen war es jeder Zweite. Außer in das Gesundheitswesen und die Stärkung der Wirtschaft soll die EU nach dem Willen der Befragten Corona-Hilfen auch in Beschäftigung und Soziales sowie die Bekämpfung des Klimawandels investieren. Auf einem EU-Gipfel an diesem Wochenende soll über das umstrittene 750 Milliarden Euro schwere Corona-Konjunkturprogramm beraten werden.

Corona-Pandemie: Von der Unfähigkeit zu trauern

16.50 Uhr: Als ich diesen Text schrieb, gab es 9068 registrierte Corona-Tote in Deutschland. Eine ungeheuerliche Zahl. Warum wird kaum öffentlich über die Verstorbenen getrauert? Lesen Sie hier die Kolumne von Margarete Stokowski.

Tausende in Israel irrtümlich in Quarantäne geschickt

16.32 Uhr: Israels Gesundheitsministerium hat eingeräumt, dass Tausende Bürger nach der Wiederaufnahme der Handyüberwachung offenbar grundlos in die Corona-Quarantäne geschickt wurden. Rund 12.000 Menschen, die angegeben hätten, unbegründet eine SMS vom Inlandsgeheimdienst Schin Bet erhalten zu haben, seien wieder aus der Heimquarantäne entlassen worden, sagte eine Vertreterin des Ministeriums am Dienstag vor einem Parlamentsausschuss.

Im Kampf gegen die steigenden Infektionen setzt Israels Regierung auch auf die Überwachung von Handys durch den Geheimdienst. Schin Bet hatte die umstrittene Maßnahme zu Beginn der Krise angewandt, Israels höchstes Gericht verbot sie Ende April aber vorübergehend. Ende Juni wurde die Maßnahme nach der Verabschiedung eines notwendigen Gesetzes neu gestartet.

Einem Bericht der "Times of Israel" zufolge hatten in der ersten Woche nach der Wiederaufnahme der Überwachung Zehntausende Israelis eine SMS erhalten, in der sie darauf hingewiesen wurden, Kontakt mit einem Coronavirus-Infizierten gehabt zu haben. Der Ministeriumsvertreterin zufolge sind 150 Mitarbeiter einer Hotline damit befasst, Anrufe wegen der SMS zu beantworten. Sie sagte, bis einschließlich Sonntag seien mehr als 26.000 Anrufe eingegangen. 83 Prozent hätten gegen die Quarantänepflicht auf Basis der SMS protestiert, rund 12.000 Menschen seien von der Quarantäne befreit worden. "Wenn uns jemand sagt, dass er während des Zeitraums, der in der SMS erwähnt wird, zu Hause war, dann glauben wir ihm und entlassen ihn aus der Heimquarantäne", sagte die Mitarbeiterin des Ministeriums.

Die Technologie wird sonst zur Terrorbekämpfung eingesetzt. Nun werden mit ihrer Hilfe Bewegungsprofile erstellt, um zu sehen, mit wem Erkrankte zuletzt in Kontakt waren. Diese Menschen werden dann per SMS gewarnt und aufgefordert, sich in Quarantäne zu begeben.

An Land, zur See und in der Luft: Wie die italienische Polizei den Corona-Lockdown durchsetzte

16.24 Uhr: Um die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen, griffen Sicherheitsbehörden auf teils drastische Mittel zurück. Ein Fotograf hat die italienische Polizei bei der Durchsetzung der Corona-Regeln begleitet. Lesen Sie hier mehr dazu.

Deutsche Ärzte unterstützen Krankenhäuser in Armenien

16.06 Uhr: Deutschland hat zur Unterstützung in der Corona-Pandemie Experten und Spezialausrüstung in die von der Krise hart getroffene Ex-Sowjetrepublik Armenien geschickt. Mehr als ein Dutzend Ärzte, Pflegepersonal und weitere Experten sollen in den kommenden zehn Tagen die Krankenhäuser in dem armen Land unterstützen, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag mit. Das RKI hatte den Einsatz unter anderem mit der Weltgesundheitsorganisation WHO, der Hilfsorganisation International Search and Rescue Germany sowie der Caritas unterstützt.

In dem kleinen Bergland Armenien im Südkaukasus steigt die Zahl der Infektionen seit Tagen rasant. Insgesamt haben sich seit Beginn der Krise rund 32.500 Menschen, also mehr als ein Prozent der Gesamtbevölkerung, nachweislich mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Jeden Tag kommen Hunderte Neuinfektionen hinzu. Es gibt nach offiziellen Angaben rund 770 Todesfälle, die mit dem Virus im Zusammenhang stehen. Der selbst vom Coronavirus genesene Regierungschef Nikol Paschinjan hatte das Volk gemahnt, sich strenger an die Vorschriften zu halten.

Corona-Infektionen auf hoher See geben argentinischen Behörden Rätsel auf

15.46 Uhr: Wie das Gesundheitsministerium der Provinz Feuerland am Montag (Ortszeit) mitteilte, wurden 57 der 61 Besatzungsmitglieder des Fischkutters "Echizen Maru" nach 35 Tagen auf See positiv auf das Coronavirus getestet - obwohl sie vor ihrem Aufbruch allesamt negativ getestet worden waren und danach vierzehn Tage in einem Hotel in Ushuaia in Quarantäne verbracht hatten.

Das Schiff kehrte nach Behördenangaben in den Hafen zurück, nachdem einige Besatzungsmitglieder anfingen, Corona-typische Symptome zu entwickeln. Das Gesundheitsministerium gab nach erneuten Tests bekannt, dass 57 der 61 Besatzungsmitglieder positiv auf das Virus getestet wurden. Die Direktorin des Gesundheitsamtes von Feuerland, Alejandra Alfaro, sagte, es sei "schwer nachzuvollziehen, wie sich die Besatzung angesteckt hat, wenn man bedenkt, dass sie 35 Tage keinen Kontakt zum Festland hatten". Ein Team sei nun auf die Rückverfolgung der Infektionsketten angesetzt worden.

Der Chef-Infektiologe im örtlichen Krankenhaus, Leandro Ballatore, sagte, eine Inkubationszeit von dieser Dauer sei bisher in keiner Studie erwähnt worden. Die Crew wurde an Bord des Schiffs isoliert und kehrte in den Hafen von Ushuaia zurück.

Macron für verschärfte Maskenpflicht

15.25 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will die Maskenpflicht in der Coronakrise verschärfen. Er sprach sich am Dienstag in einem Fernsehinterview zum Nationalfeiertag dafür aus, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes "in allen geschlossenen öffentlichen Räumen zur Pflicht zu machen". Als möglichen Termin nannte er den 1. August.

Die Regierung habe Hinweise, dass sich die Ausbreitung des Virus "ein wenig beschleunigt", sagte er zur Begründung. Bisher ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Frankreich nur in öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht. In Geschäften und anderen Räumlichkeiten wird es lediglich empfohlen.

Macron betonte, im Fall einer zweiten Welle werde die Regierung so "lokal und zielgerichtet wie möglich" reagieren, um eine weitere Ausgangssperre zu verhindern. Die strikten Einschränkungen des öffentlichen Lebens zwischen März und Mai hatten die Wirtschaft weitgehend zum Erliegen gebracht. Frankreich ist mit mehr als 30.000 Todesfällen eines der am meisten betroffenen Länder in Europa.

Präsident Emmanuel Macron (Mitte) während des französischen Nationalfeiertags: Die Regierung habe Hinweise, dass sich die Ausbreitung des Virus "ein wenig beschleunigt"

Präsident Emmanuel Macron (Mitte) während des französischen Nationalfeiertags: Die Regierung habe Hinweise, dass sich die Ausbreitung des Virus "ein wenig beschleunigt"

Foto: Luc Nobout/ imago images/IP3press

EU-Staaten sollen Firmen mit Draht zu Steueroasen Corona-Hilfen verweigern

15.05 Uhr: Wenn ein Unternehmen Steuern vermeidet, sollte es nicht vom Staat gerettet werden. Das fordert EU-Wettbewerbskommissarin Vestager. Sonst handle es sich um einen Missbrauch von Hilfsgeldern. Lesen Sie hier mehr dazu.

Studie zu Familien in der Coronakrise: Die Zeit der Ausreden ist vorbei

14.55 Uhr: Laut einer neuen Studie haben Väter ihren Anteil an der Familienarbeit in Corona-Zeiten deutlich gesteigert. Auch weil Mütter häufig systemrelevanter beschäftigt waren. Lesen Sie hier mehr dazu.

Bund und Länder streiten über Reaktion auf lokale Ausbrüche

14.50 Uhr: Gibt es künftig Ausreisesperren in von Corona betroffene Landkreise? Über diese Frage sind sich Bund und Länder uneinig. Nach SPIEGEL-Informationen soll am Mittwoch erneut nach einer Einigung gesucht werden. Lesen Sie hier mehr dazu.

Ausgangssperre für weitere knapp 150 Millionen Einwohner Indiens

14.42 Uhr: Angesichts steigender Corona-Ansteckungszahlen sind in Indien Ausgangssperren für fast 150 Millionen weitere Menschen verhängt worden. Nach den Behörden der südindischen IT-Metropole Bangalore mit ihren 13 Millionen Einwohnern ordnete am Dienstag auch die Regierung des nordostindischen Bundesstaates Bihar eine Ausgangssperre für ihre rund 125 Millionen Einwohner an. Sie soll am Donnerstag beginnen und bis zum Monatsende dauern.

Die genauen Bedingungen der gut zweiwöchigen Ausgangssperre würden noch ausgearbeitet, teilte Bihars Vizeregierungschef Sushil Kumar Modi über Twitter mit. Er forderte die Bürger auf, Mund und Nase mit "Masken, Taschentüchern oder Handtüchern" zu bedecken, da es "keine Medizin oder Impfung gegen Corona" gebe. Der Bundesstaat verzeichnete am Dienstag einen neuen Höchststand an täglichen Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus: 1432 Ansteckungen wurden nachgewiesen. Es war der dritte Tag in Folge mit mehr als tausend Neuinfektionen in Bihar.

In Indien sind nach offiziellen Angaben mehr als 900.000 Fälle nachgewiesen, fast 24.000 Infizierte starben. Damit ist das Land nach Infektionszahlen weltweit am drittstärksten von der Pandemie betroffen. Nach Ansicht vieler Experten entsprechen die offiziellen Fallzahlen allerdings nicht der Verbreitung des Virus in Indien, die viel stärker sei. Am stärksten betroffen sind die Hauptstadt Neu-Delhi und die Millionenmetropole Mumbai.

Auswärtiges Amt hebt Corona-bedingte Reisewarnung für Schweden auf

14.15 Uhr: Angesichts gesunkener Corona-Infektionszahlen in Schweden hat das Auswärtige Amt die Reisewarnung für das Land aufgehoben.  Schweden war der letzte EU-Staat, für den noch eine deutsche Reisewarnung galt. Die im Juni noch konstant hohe Zahl der Neuinfizierten sinke seit Anfang Juli kontinuierlich bei weiterhin hohem Testniveau, schrieb das Außenministerium am Dienstag auf seiner Internetseite. Staatsangehörige der EU, der Schweiz, ihre Familienangehörigen und Inhaber von EU-Aufenthaltsgenehmigungen unterlägen keinen Einreisebeschränkungen. Alle Grenzübergänge seien geöffnet.

Laut Auswärtigem Amt gibt es keinerlei Reisebeschränkungen. Symptomfreie Personen dürften sich frei im Land bewegen. In Schweden gebe es keine Masken- oder Handschuhpflicht, die Bevölkerung werde jedoch eindringlich um das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln gebeten, besonders auch auf Reisen. Menschenansammlungen und der öffentliche Nahverkehr in Stoßzeiten sollten gemieden werden.

Baden-Württemberg führt Maskenpflicht an weiterführenden Schulen ein

13.47 Uhr: In Baden-Württemberg gilt nach den Sommerferien an allen weiterführenden Schulen eine Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus. Das bestätigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag. Jeder, der dann auf dem Schulgelände und in den Gebäuden unterwegs ist, muss demnach eine Alltagsmaske tragen. Während des Unterrichts soll die Maskenpflicht nicht gelten. Die "Schwäbische Zeitung" hatte zuvor darüber berichtet.

Die Landesregierung einigte sich nach langen Diskussionen auch auf eine Teststrategie für das Personal an Schulen und Kitas. Alle Mitarbeiter sollen sich von Mitte August bis Ende September zweimal kostenfrei und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen können.

Industrieproduktion in Euro-Zone zieht an

13.20 Uhr: Die Industriefirmen im Euro-Raum haben ihre Produktion nach Lockerung von Corona-Maßnahmen im Mai wieder hochgefahren. Sie stellten 12,4 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Experten hatten allerdings mit einem Zuwachs um 15,0 Prozent gerechnet. Durch die Revision der April-Daten ergab sich, dass der damalige Einbruch mit 18,2 Prozent noch gravierender ausfiel als zunächst mit minus 17,1 Prozent veranschlagt.

In den einzelnen Euro-Ländern zeigte sich im Mai eine unterschiedliche Entwicklung bei der Fertigung. Die höchsten Anstiege in der Industrieproduktion wurden in Italien (plus 42,1 Prozent), Frankreich (plus 20 Prozent) und der Slowakei (plus 19,6 Prozent) registriert. In Deutschland zog die Fertigung um 9,7 Prozent an. Die stärksten Rückgänge waren in Irland (minus 9,8 Prozent) und Finnland (minus 1,3 Prozent) zu verzeichnen.

Trotz des jüngsten Produktionsanstiegs in der Industrie steht dem Währungsraum eine tiefe Rezession ins Haus. Die EU-Kommission veranschlagt für 2020 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 8,7 Prozent. Für 2021 erwartet Brüssel dann eine Zunahme um 6,1 Prozent. Die konjunkturelle Erholung werde zwar im zweiten Halbjahr 2020 an Dynamik gewinnen. Doch werde sich diese "unvollständig und ungleichmäßig" in den einzelnen Staaten vollziehen.

Ostfriesische Insel-App soll Besucher lenken - auch nach Corona

13.00 Uhr: Für die Ostfriesischen Inseln wird eine Smartphone-App zur Steuerung des Besucheraufkommens in Restaurants, Museen, Schwimmbädern oder bei Konzerten entwickelt. Diese solle Touristen anzeigen, wie voll es aktuell wo sei, sagte der Geschäftsführer der Tourismusgesellschaft der sieben Inseln, Göran Sell. Für die Datenpflege seien die Anbieter zuständig. Nicht nur Reservierungen sollen in der App direkt möglich sein, sie soll auch dabei helfen, mögliche Corona-Infektionsketten nachzuverfolgen, wie Sell am Dienstag auf Borkum erklärte. "Da sieht das System vor, dass Sie einmal auf dem Handy Ihre Daten hinterlegen können, und dann werden die, wenn Sie zum Beispiel beim Kurkonzert ankommen, über einen QR-Code ausgelesen."

Die App wird nach Einschätzung der Entwickler voraussichtlich erst im September nutzbar sein. "Also leider nicht mehr in der Hauptsaison, aber dann für den Herbst. Wenn man sich jetzt die Diskussion um eine mögliche zweite Welle anhört, dann kommt sie definitiv auch aus Corona-Gesichtspunkten rechtzeitig", sagte Sell. Die Technik sei aber nicht nur während der Pandemie hilfreich, sondern werde Touristen generell helfen, freie Plätze auf der jeweiligen Insel zu finden.

RKI-Zwischenergebnis: Nur wenige Blutspender mit Corona-Antikörpern

12.40 Uhr: Anhand von Untersuchungen bei Blutspendern in Deutschland vermutet das Robert Koch-Institut (RKI), dass die Bevölkerung bisher wenig Kontakt mit dem neuen Coronavirus hatte. Lediglich bei 1,3 Prozent der untersuchten Spender konnten spezifische Antikörper gegen Sars-CoV-2 nachgewiesen werden, wie aus einer aktuellen Zwischenauswertung des Berliner Instituts hervorgeht. "Somit könnte bei erneutem Anstieg der Übertragungen auch eine weitere Infektionswelle auftreten", schreiben die Autoren des Berichts. Der Nachweis spezieller Antikörper im Blut gilt als Hinweis auf eine durchgemachte Infektion.

Laut RKI-Bericht wurden ab April dieses Jahres 1.695 Proben von Blutspendern aus 29 Regionen Deutschlands untersucht. Die Ergebnisse unterstrichen die Annahme, "dass vermutlich der Großteil der Bevölkerung noch keinen Kontakt mit dem Virus hatte und weiterhin empfänglich für eine Infektion ist", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Montag.

Die Daten sind allerdings nicht für die Allgemeinbevölkerung repräsentativ. Wieler erklärte, nur gesunde Erwachsene dürften Blut spenden, bei Menschen mit Grunderkrankungen könnten die Zahlen anders aussehen. Die Tests bei Blutspendern im Rahmen der sogenannten SeBluCo-Studie sollen bis Ende September alle 14 Tage wiederholt werden.

Erstmals seit vier Monaten kein Todesfall aus Belgien gemeldet

12.10 Uhr: Aus Belgien wird erstmals seit dem 10. März kein neuer Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Die Gesamtzahl liegt damit weiterhin bei 9787, wie die Gesundheitsbehörden mitteilen. Die festgestellten Corona-Infektionen werden mit 62.781 angegeben. Die belgische Regierung kommt am Mittwoch zusammen, um über weitere Lockerungen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Pandemie zu beraten.

Studie: Fünf Millionen US-Bürger verloren schon Krankenversicherung 

11.44 Uhr: Geschätzte 5,4 Millionen Arbeitnehmer in den USA haben in der Coronakrise einer Studie zufolge zwischen Februar und Mai mit dem Verlust des Jobs auch ihre Krankenversicherung verloren. Diese Zahl liege um fast 40 Prozent höher als die bisherige Rekordzahl von 3,9 Millionen unversicherten Erwachsenen in den Finanzkrisenjahren 2008 und 2009, wie aus einer Studie  der nichtstaatlichen Organisation Families U.S.A. am Montagabend (Ortszeit) hervorging. "Dies ist der schlimmste wirtschaftliche Abschwung seit dem Zweiten Weltkrieg", sagte Stan Dorn, der Leiter der Studie. Er forderte die Politik auf, diese Lücke beim Versicherungsschutz im nächsten Gesetz zu Corona-Hilfen zu berücksichtigen und Maßnahmen für einen umfassenden Gesundheitsschutz einzuschließen.

Die Studie wertet Zahlen aus jedem US-Bundesstaat zu den Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft und die dort entlassenen Erwachsenen unter 65 Jahren aus. Die Ergebnisse dürften die Debatte im US-Kongress um Corona-Hilfen weiter befeuern, schrieb die "New York Times"  am Montagabend (Ortszeit). Zudem dürfe das Thema Krankenversicherung im Wahlkampf für die US-Präsidentenwahl am 3. November eine größere Rolle spielen.

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in den USA ist laut einer Studie des Instituts für Wirtschaftspolitik (EPI) vom April über den Arbeitgeber krankenversichert und verliert mit dem Job diesen Schutz. Die USA sind praktisch das einzige entwickelte Industrieland ohne umfassende staatliche Krankenversicherung. Vor der Zuspitzung der Pandemie im März hatte die Arbeitslosenquote in den USA noch bei 3,5 Prozent gelegen, dem niedrigsten Wert seit Jahrzehnten. Dann verloren mehr als 45 Millionen Menschen mindestens zeitweise ihren Job - so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit. Zuletzt war die Arbeitslosenquote von 13,3 Prozent im Mai auf 11,1 Prozent im Juni gesunken. Die USA haben rund 330 Millionen Einwohner.

Israel meldet Rekordwert an Neuinfektionen 

11.27 Uhr: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Israel ein Allzeithoch erreicht. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, wurden für Montag 1681 Fälle gemeldet - so viele wie nie zuvor an einem Tag in dem Land seit Beginn der Pandemie. Getestet wurden an dem Tag 25.825 Menschen, die Ansteckungsquote betrug demnach 6,5 Prozent. Auch dies ist ein Höchstwert. Insgesamt wurden in Israel bislang mehr als 41.200 Infizierte registriert.

Zum Vergleich: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen hatte Mitte Mai in Israel noch im niedrigen zweistelligen Bereich gelegen.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wurde zu Beginn der Pandemie für sein Krisenmanagement gelobt. Inzwischen steht er aber stark in der Kritik. Vorgehalten werden ihm unter anderem zu schnelle, umfassende Lockerungen. Die Wirtschaft des Landes kämpft mit den Folgen der Krise, die Arbeitslosigkeit liegt bei mehr als 20 Prozent. Zur Abmilderung der ökonomischen Konsequenzen hat die Regierung ein milliardenschweres Hilfspaket beschlossen. In mehreren Städten gelten für bestimmte Viertel Ausgangsbeschränkungen.

Österreich hebt Einreisebeschränkung für Kreis Gütersloh auf

11.18 Uhr: Menschen aus dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen können wieder ohne Einschränkungen nach Österreich reisen. Die Einreise aus Deutschland sei wieder uneingeschränkt möglich, teilte das Außenministerium in Wien am Dienstag auf seiner Website mit. Auch die seit Ende Juni geltende teilweise Reisewarnung Österreichs für das Land Nordrhein-Westfalen wurde aufgehoben. Seit dem 29. Juni mussten Menschen aus dem Kreis Gütersloh nach dem massiven Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies ein ärztliches Attest für einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie nach Österreich wollten.

Das Gesundheitsministerium in Wien verhängte unterdessen am Dienstag zehn neue Landeverbote für Flugzeuge aus Staaten, die aktuell als Coronavirus-Risikogebiete gelten. Ab Donnerstag dürfen Maschinen aus den Ländern des Westbalkans, aus Bulgarien, Rumänien, der Republik Moldau sowie Ägypten nicht mehr in Österreich landen. Flüge aus der Lombardei in Italien sind dagegen wieder erlaubt. Untersagt bleiben Flüge aus Belarus (Weißrussland), China, Großbritannien, Iran, Portugal, Russland, Schweden und der Ukraine.

Britische Wirtschaft erholt sich nur leicht vom Corona-Einbruch

10.42 Uhr: Die Wirtschaft Großbritanniens hat sich im Mai unerwartet schwach vom Konjunktureinbruch in der Coronakrise erholt. Im Mai sei die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vormonat um 1,8 Prozent gestiegen, teilte das nationale Statistikamt ONS am Dienstag mit. Analysten hatten im Mittel mit einem deutlich stärkeren Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 5,5 Prozent gerechnet, nachdem die Konjunktur der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas im April um 20,3 Prozent abgestürzt war.

Großbritannien gibt die Wirtschaftsleistung auch in monatlichen Abständen bekannt und damit anders als andere Industriestaaten, die ihre BIP-Daten ausschließlich quartalsweise veröffentlichen. In dem Zeitraum März bis Mai sei die Wirtschaft um 19,1 Prozent geschrumpft, hieß es weiter. Im Zeitraum Februar bis April war sie um 10,8 Prozent gesunken.

Alle Artikel zum Coronavirus

Am 31. Dezember 2019 wandte sich China erstmals an die Weltgesundheitsorganisation (WHO). In der Millionenstadt Wuhan häuften sich Fälle einer rätselhaften Lungenentzündung. Mittlerweile sind mehr als 180 Millionen Menschen weltweit nachweislich erkrankt, die Situation ändert sich von Tag zu Tag. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über alle SPIEGEL-Artikel zum Thema.

Bund und Länder beraten über regionale Ausreisesperren

10.17 Uhr: Bund und Länder beraten nach Angaben von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) über Maßnahmen, zielgenauer auf den Ausbruch von lokalen Corona-Ausbrüchen zu reagieren. Dabei werde auch über mögliche Ausreisesperren gesprochen. "Darüber diskutieren wir als eine Maßnahme, ob das nicht am Ende eine bessere Variante ist, als wenn man am Urlaubsort ankommt, um dann zurückgewiesen zu werden", sagt Braun den Sendern RTL/ntv. Eine Einigung habe es in den Gesprächen zwischen Kanzleramt und den Chefs der Staatskanzleien der Länder noch nicht gegeben.

Zuletzt hatten mehr als 1000 positiv getestete Mitarbeiter des Fleischverarbeiters Tönnies in Nordrhein-Westfalen zu regionalen Einschränkungen im öffentlichen Leben in den Kreisen Gütersloh und Warendorf geführt. Betroffen waren zeitweise rund 640.000 Einwohner. Mehrere Bundesländer verhängten Beherbergungsverbote für Menschen aus beiden Kreisen. Inzwischen sind die Auflagen in beiden Kreisen wieder aufgehoben.

412 Neuinfektionen und vier Todesfälle in Deutschlad

09.54 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Dienstag mit 199.375 angegeben - ein Plus von 412 seit dem Vortag. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 200.180 Infizierte. Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte 9068 Todesfälle, vier mehr als am Vortag. Die JHU zählte 9074 Tote.

Wirtschaftseinbruch um 41 Prozent: Singapur stürzt in Rezession

09.30 Uhr: Die Wirtschaft Singapurs ist wegen der Coronakrise mit Rekordtempo eingebrochen. Im zweiten Quartal sei die Wirtschaftsleistung des asiatischen Stadtstaates auf das Jahr hochgerechnet (annualisiert) um 41,2 Prozent geschrumpft, teilte das Ministerium für Handel und Industrie am Dienstag mit. Dies ist der stärkste jemals ermittelte Einbruch. Damit fiel der konjunkturelle Rückschlag in der Hochphase der Pandemie in den Monaten April bis Juni stärker als befürchtet aus. Analysten hatten im Mittel nur einen Rückgang um annualisiert 35,9 Prozent erwartet, nachdem die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 3,3 Prozent geschrumpft war.

Singapurs Wirtschaft ist damit das zweite Quartal in Folge geschrumpft. Ökonomen sprechen dann von einer technischen Rezession. In Singapur werden die Daten zur Wirtschaftsleistung in einem Quartal auf das Jahr hochgerechnet angeben und können daher nicht mit deutschen Wachstumszahlen verglichen werden. Bei dieser Berechnung wird angegeben, wie die Entwicklung auf das Jahr hochgerechnet wäre, falls sich der Trend aus dem Quartal fortsetzen würde. Wegen der konjunkturellen Erholung nach dem Corona-Einbruch ist in Singapur in den kommenden Quartalen aber wieder mit besseren Wachstumsdaten zu rechnen.

NBA-Profi nimmt Essenslieferung entgegen und muss in Quarantäne

09.15 Uhr: Weil er eine Essenslieferung entgegengenommen hat, muss NBA-Profi Richaun Holmes vor dem Neustart der Liga zurück in Quarantäne. Er könne sich nicht weiter mit seinen Teamkollegen auf die Saisonfortsetzung vorbereiten, schrieb der Basketball-Profi der Sacramento Kings auf Twitter. Der 26 Jahre alte Center muss nach eigenen Angaben acht Tage in Quarantäne bleiben. Nach der Ankunft auf dem Gelände des Vergnügungsparks Disney World, in dem die Liga abgeschottet von der Außenwelt die Spielzeit beenden möchte, müssen die Spieler zunächst in Quarantäne, bevor sie trainieren dürfen.

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Holmes hatte nach dem Abschluss der anfänglichen Quarantäne kurzzeitig das Gelände verlassen, um eine Essensbestellung entgegenzunehmen. Dies führte dazu, dass der Basketballer erneut in Quarantäne muss. "Ich entschuldige mich für meine Handlungen und freue mich darauf, wieder mit meinen Teamkollegen zu trainieren", schrieb Holmes.

Die stärkste Basketball-Liga der Welt setzt ihre Saison am 30. Juli in Orlando im von der Pandemie stark betroffenen US-Bundesstaat Florida fort. Florida hatte mit 12.600 Neuinfektionen am Montag laut der Nachrichtenagentur Reuters den zweithöchsten Tageswert seit Pandemie-Beginn bekannt gegeben.

Chinas Außenhandel legt unerwartet stark zu

08.30 Uhr: Die Wende nach dem Virus: Chinas Außenhandel zieht wieder an. Die Importe sind im Juni besonders stark gestiegen - ebenso wie die Exporte nach Deutschland. Lesen Sie hier mehr.

Schwierige Rückkehr zu Regelbetrieb an Schule erwartet

07.39 Uhr: Die geplante Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen nach den Sommerferien ist nach Einschätzung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) eine immense Herausforderung für die Kommunen. "Das wird aus meiner Sicht sehr schwierig werden", sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg im ZDF-"Morgenmagazin". Den "ganz normalen Normalbetrieb" werde es voraussichtlich nicht geben können.

Eine Rückkehr zum Regelbetrieb bedeute nicht, dass "Schule so ist, wie sie vorher war", so Landsberg. So müsse es auch weiterhin kleine Gruppen und Abstandsregen geben. "Dass alle Kinder gleichzeitig in die Schule gehen, unter gleichen Bedingungen, kann ich mir nicht vorstellen", sagte er. der DStGB empfehle den Kommunen, die Sommerferien auch zu nutzen, um die Schulgebäude für den Neustart nach den Ferien "zu optimieren".

Die von der Landesregierung in Sachsen geplante Wiederzulassung von Großveranstaltungen ab September nannte Landsberg "einen Versuch wert". Die Menschen hätten eine "tiefe Sehnsucht nach Veranstaltungen", die überdies ein wichtiger Wirtschaftsfaktor seien. Auch gebe es in Sachsen nur "sehr wenige Neuinfektionen". Landsberg forderte zugleich, dass die Einschränkungen für Veranstaltungen "klar und verständlich" sein müssten. Zudem müssten die Auflagen für Veranstalter "auch umsetzbar" und für die Kommunen kontrollierbar sein.

Corona-Pandemie bringt innere Uhr durcheinander

07.07 Uhr: Viele Menschen haben den Lauf der Zeit während der ersten Coronavirus-Welle anders wahrgenommen als sonst. Das geht aus einer in der Fachzeitschrift "PLOS ONE" veröffentlichten Studie hervor. Demnach gaben mehr als 80 Prozent der Befragten an, die Zeit der Kontaktbeschränkungen sei für sie entweder schneller oder langsamer vergangen als sonst. Wer älter und unzufrieden mit dem Maß seiner sozialen Kontakte war, für den verging die Zeit häufig langsamer. Wer jünger und zufriedener war, verspürte eher eine Beschleunigung der Ereignisse. Das galt sowohl für einzelne Tage als auch für ganze Wochen.

Ein Team um Ruth Ogden von der John-Moores-Universität in Liverpool befragte für die Studie rund 600 Menschen in Großbritannien zwischen dem 7. und 30. April in einer Online-Umfrage zu Zeitempfinden, Gemütszustand und persönlichen Umständen. Die Kontaktbeschränkungen haben nach Ansicht der Autoren eine seltene Gelegenheit geboten, um zu studieren, wie sich Störungen des alltäglichen Lebens auf die Wahrnehmung von Zeit auswirken.

Britische Forscher berechnen Zweite-Welle-Szenario

06.29 Uhr: Sollte in Großbritannien eine zweite Coronavirus-Welle im Winter kommen, könnte diese tödlicher ausfallen als die erste. Im schlimmsten Fall würden binnen neun Monaten bis zu 120.000 Menschen sterben, haben britische Forscher berechnet.

Es sei wahrscheinlich, dass Covid-19 sich im Winter stärker verbreite, weil Menschen mehr Zeit zusammen in geschlossenen Räumen verbringen würden, deshalb "könnte eine zweite Welle ernster sein als die erste", sagte Stephen Holgate, Professor und Mitverfasser eines Berichts der britischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (AMS).

Großbritannien hat mit rund 45.000 Corona-Toten eine der höchsten Sterberaten in Europa. Der Studie zufolge ist unsicher, wie sich das Virus in dem Land weiter verbreiten wird. In dem berechneten Worst-Case-Szenario würde die Reproduktionszahl R ab September auf 1,7 steigen. Das bedeutet, dass eine infizierte Person im Schnitt 1,7 weitere Menschen ansteckt. Ein solcher R-Wert kann zu einem exponenziellen Anstieg der Corona-Fälle führen. Derzeit schwankt der R-Wert in Großbritannien zwischen 0,7 und 0,9.

In dem Worst-Case-Szenario könnten der Berechnung zufolge bis zu 119.900 Menschen zwischen September 2020 und Juni 2021 im Krankenhaus sterben. Das wären mehr als doppelt so viele wie bei der ersten Welle.

"Das ist keine Vorhersage, aber es ist eine Möglichkeit", sagte Holgate bei einem Online-Briefing. "Die Todesfälle könnten mit einer neuen Welle von Covid-19 in diesem Winter höher sein, aber das Risiko, dass dies geschieht, könnte verringert werden, wenn wir sofort Maßnahmen ergreifen."

Englische Pubs dürfen seit Anfang Juli wieder öffnen - aber was passiert, wenn die zweite Welle kommt?

Englische Pubs dürfen seit Anfang Juli wieder öffnen - aber was passiert, wenn die zweite Welle kommt?

Foto: Vudi Xhymshiti/ imago images/Vedat Xhymshiti
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Maske im Helm soll für Corona-Schutz bei NFL-Spielen sorgen

05.05 Uhr: Die National Football League hat ihren Spielern für mehr Sicherheit vor einer Corona-Infektion einen Helm mit integrierter Maske vorgeschlagen. Ein entsprechendes Modell zeigte die NFL. "Wir werden sicher dazu ermuntern", sagte der NFL-Chefmediziner Dr. Allen Sills laut US-Medienberichten. Die Absprachen und Regelungen in Bezug auf Corona-Tests und Abläufe sind Gegenstand derzeit laufender Verhandlungen zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft NFLPA. Diverse Spieler hatten zuletzt Sorge geäußert, wie Football-Spielen während der Pandemie ohne großes Risiko einer Ansteckung möglich sein soll.

Tausende Corona-Infektionen in US-Abschiebelagern

02.46 Uhr: In den US-Abschiebehaftanstalten breitet sich das Coronavirus immer stärker aus. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Laut Aussagen der privaten Betreiber der Flüchtlingslager sind demnach mehr als 3300 der 22.580 Menschen in Abschiebehaft sowie 880 Mitarbeiter mit dem Erreger infiziert.

Es habe Berichte von Angestellten über die Rationierung persönlicher Schutzausrüstung, unzureichende medizinische Versorgung und verzögerte Tests gegeben, erklärte die Vorsitzende des Senatsausschuss für Heimatschutz, Kathleen Rice bei einer Anhörung. Die US-Einwanderungsbehörde ICE äußerte sich nicht zu den Infektionszahlen und den Vorwürfen.

England führt Maskenpflicht in Geschäften ein

01.56 Uhr: Auch in England werden die Menschen bald in Geschäften eine Maske tragen müssen. Wie die Nachrichtenagentur PA berichtete, soll die Maßnahme am 24. Juli in Kraft treten. Gesundheitsminister Matt Hancock werde am Dienstag eine Stellungnahme dazu abgeben. "Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass das Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen dazu beiträgt, Menschen und ihre Umgebung vor dem Coronavirus zu schützen", sagte ein Regierungssprecher demnach im Vorfeld.

Wer sich nicht an die neue Regel hält, muss laut PA mit einer Geldstrafe von bis zu 100 Pfund (gut 110 Euro) rechnen. Großbritannien ist mit mehr als 46.500 Todesfällen bei nachweislich mit dem Virus Infizierten das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Der Regierung wird vorgeworfen, zu spät und falsch auf die Pandemie reagiert zu haben. 

Eine Maskenpflicht gilt in England laut der Nachrichtenagentur AFP bereits seit dem 15. Juni in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die britische Regierung ist nur für die Corona-Maßnahmen in England zuständig. In den übrigen Landesteilen Nordirland, Schottland und Wales werden die Maßnahmen von den dortigen Regionalregierungen getroffen. In Schottland gilt in Geschäften bereits eine Maskenpflicht.

Bolsonaro fühlt sich "sehr gut"

01.08 Uhr: Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro geht es trotz seiner Infektion mit dem Coronavirus nach eigenen Angaben "sehr gut". Er werde seine Arbeit wieder aufnehmen, sobald er negativ auf das Virus gestestet werde, sagte Bolsonaro. So lange werde er sich weiterhin isolieren. Er fühle sich weder außer Atem noch habe er seinen Geschmackssinn verloren, sagte der Präsident gegenüber dem Sender CNN Brasil. Ein erneuter Coronavirus-Test soll am Dienstag (Ortszeit) stattfinden.

NBA-Profi Russell Westbrook positiv auf Coronavirus getestet

0.53 Uhr: Der Basketballer Russell Westbrook von den Houston Rockets aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA hat am Montag über Twitter mitgeteilt, er sei "positiv auf das Coronavirus getestet worden". Der Test sei vor der Abreise des Teams zum Restart der Liga in Orlando erfolgt. "Ich fühle mich aktuell gut, bin in Quarantäne und freue mich, zu meinen Teamkollegen zu stoßen, wenn das überstanden ist", teilte der Point Guard mit.

Insgesamt waren der Nachrichtenagentur dpa zufolge seit Beginn der Coronatests am 23. Juni 26 Spieler der NBA positiv auf Covid-19 getestet worden. Zwei weitere Fälle wurden am Montag bekannt. Demnach wurden die beiden Akteure nach ihrer Ankunft in Orlando/Florida positiv auf Covid-19 getestet. Insgesamt wurden seit dem 7. Juli Proben bei 322 Spielern genommen.

fek/bam/kko/sen/ngo/bbr/dpa/Reuters/AFP/AP
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