Corona in Deutschland RKI meldet 70.611 Neuinfektionen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken. Sie liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 422,3. Landesweit gibt es mittlerweile mehr als fünf Millionen Genesene.
Ein Covid-19-Patient wird in eine andere Klinik verlegt

Ein Covid-19-Patient wird in eine andere Klinik verlegt

Foto: Alexander Koerner / Getty Images

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Coronaneuinfektionen ist erneut leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag der Wert bei 422,3. Am Vortag hatte er noch bei 427,0 gelegen, vor einer Woche bei 439,2. Das RKI hatte die Inzidenz am frühen Donnerstagmorgen zunächst mit 338,1 angegeben, die Angaben aber später korrigiert.

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 70.611 Neuinfektionen verzeichnet. Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 6.362.232 Fälle gemeldet. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 5.278.300. Die Gesamtzahl der Coronatodesfälle in Deutschland stieg um 465 auf 104.512.

Zum Vergleich: Am Mittwoch waren 69.601 Neuinfektionen und 527 Todesfälle gemeldet worden, vor einer Woche 73.209 neue Infektionsfälle und 388 Todesfälle.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Coronamaßnahmen hatten Bund und Länder am 18. November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz  festgelegt. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Coronainfektion im Krankenhaus liegen. Am Mittwoch lag die Hospitalisierungsinzidenz laut RKI bundesweit bei 5,79.

mar/afp/dpa
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