Coronazahlen des RKI Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 1087,2

In Deutschland wurden weitere 162.790 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Außerdem meldet das RKI 289 neue Todesfälle.
Abstrich für den PCR-Test

Abstrich für den PCR-Test

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Coronaneuinfektionen ist wieder leicht gestiegen: Der Wert liege nun bei 1087,2. teilte das Robert Koch-Institut  mit. Am Montag hatte er noch 1080 betragen. Er beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

Außerdem wurden 162.790 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert. Das sind 17.607 Fälle weniger als am Dienstag vor einer Woche, als 180.397 positive Tests gemeldet wurden. Insgesamt liegt damit in Deutschland die Zahl der bestätigten Infektionen bei mehr als 22,84 Millionen.

289 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 132.017.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig.

Zudem gehen Expertinnen und Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Nach dem weitgehenden Auslaufen der Coronaschutzmaßnahmen, der gescheiterten Impfpflicht und dem Hin und Her um die Isolationspflicht für Infizierte schwindet der Glaube der Deutschen an ein erfolgreiches Pandemie-Krisenmanagement. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für den SPIEGEL geben fast zwei Drittel der Deutschen an, in den vergangenen Wochen Vertrauen in die Coronapolitik der Bundesregierung verloren zu haben.

bbr/Reuters
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