Empfehlung der Impfkommission Wer wird wann geimpft? Und sind die Priorisierungen gerecht?

Die Stiko hat ihre Empfehlungen veröffentlicht, wem unter welchen Bedingungen eine Vakzine gegen das Coronavirus verabreicht werden soll. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Medizinisches Personal bereitet eine Spritze mit Impfstoff gegen das Coronavirus vor

Medizinisches Personal bereitet eine Spritze mit Impfstoff gegen das Coronavirus vor

Foto: Owen Humphreys / dpa

Mit großer Sehnsucht schauen dieser Tage viele Menschen nach Großbritannien. Dort begannen Mediziner schon vergangene Woche, die Bevölkerung gegen das Coronavirus zu impfen – ausgerechnet mit einem Impfstoff, der von der deutschen Firma Biontech entwickelt wurde. Und auf den die Bundesbürger aufgrund des noch nicht abgeschlossenen Zulassungsverfahren noch warten müssen. In Großbritannien ist das unter dem Kürzel BNT162b2 bekannte Mittel des Mainzer Pharmaunternehmens und seines US-Partners Pfizer bereits zugelassen.

Eines steht allerdings bereits jetzt fest: Selbst wenn wie erhofft spätestens Ende 2020 oder Anfang 2021 die ersten Dosen des Mittels in Deutschland zur Verfügung stehen, werden es viel zu wenige sein, um die gesamte Bevölkerung rasch zu immunisieren. Da die meisten Mittel auf eine Zweifachdosis setzen, bräuchte die Bundesrepublik für alle Bürgerinnen und Bürger mehr als 160 Millionen Dosen.

Nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko)  soll es deshalb eine Prioritätenliste geben, die festlegt, wer zuerst geimpft wird. Und für manch einen wird diese Liste möglicherweise eine Enttäuschung sein. Viele Menschen, die sich selbst einer Risikogruppe angehörig fühlen und auf eine bevorzugte Impfung gehofft haben, werden warten müssen. Nicht jede Vorerkrankung erhöht die Chancen auf eine schnellere Impfung gegen das Virus. Und auch nicht jeder Beruf, der eigentlich ein höheres Risiko für eine Infektion mit sich bringt.

Lehrern, Erziehern, Polizisten und Feuerwehrleuten wird auf der sechsstufigen Skala beispielsweise nur die zweitniedrigste Priorität eingeräumt. Dabei ist es für Polizisten im Einsatz oft unmöglich, den Mindestabstand einzuhalten, etwa bei Festnahmen.

Wie sehen die Beschlüsse der Stiko im Detail aus, nach welchen Kriterien wird priorisiert und wer entscheidet im Einzelfall?

Wer wird zuerst geimpft?

  • In die erste Gruppe mit »sehr hoher Priorität« fallen Senioren über 80 Jahren und die rund eine Million Menschen, die in Pflegeheimen leben. Auch Menschen in manchen Gesundheitsberufen werden den Impfstoff bevorzugt erhalten, etwa Krankenhauspersonal, das Covid-Patienten betreut oder in Notaufnahmen im Einsatz ist. Dazu solche, die mit gefährdeten Patienten wie Krebskranken oder in der Transplantationsmedizin arbeiten. Insgesamt geht die Stiko von ungefähr 8,6 Millionen Menschen aus, denen man den Impfstoff zuerst anbieten wird.

  • Anschließend folgt die Gruppe »hohe Priorität«, darin sind Senioren zwischen 75 und 79 Jahren, demente Menschen oder geistig Behinderte sowie Personal, das in entsprechenden Einrichtungen arbeitet. Auch Menschen mit Trisomie 21 gehören dazu.

  • Danach folgen Menschen mit »moderater Priorität«. Dazu zählen laut Stiko Senioren zwischen 70 und 74, Vorerkrankte mit erhöhtem Risiko sowie deren engste Kontaktpersonen, Organtransplantierte, Menschen in Asylbewerber- und Obdachlosenunterkünften, enge Kontaktpersonen von Schwangeren, Personal mit moderatem Infektionsrisiko in medizinischen Einrichtungen und Kliniken sowie Mitarbeiter in Gesundheitsämtern.

  • Die nächste Gruppe ist die mit »erhöhter Priorität«: Das sind Menschen im Alter von 65 bis 69. Dazu Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie Menschen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen wie Saisonarbeiter, Beschäftigte in Verteilzentren oder in der fleischverarbeitenden Industrie und Vorerkrankte mit moderatem Risiko.

  • Die fünfte Gruppe sind Menschen mit »gering erhöhter Priorität«. Hierzu zählt die Altersgruppe 60 bis 64 Jahre, wichtige Politiker und Personal mit Schlüsselpositionen der Landesregierungen und der Bundesregierung, Beschäftigte im Einzelhandel sowie Feuerwehr, Bundeswehr, Polizei. Und Beschäftigte der sogenannten kritischen Infrastruktur wie beispielsweise öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) und Abfallwirtschaft.

  • Die Mehrheit der Bundesbürger, etwa 45 Millionen, werden jedoch in der letzten Gruppe mit »niedriger Impfpriorität« zusammengefasst.

Warum nimmt das Alter in der Priorisierung eine so große Rolle ein?

Die Stiko stützt sich bei ihrer Priorisierung auf unterschiedliche Faktoren. Sie hat nach eigenen Angaben wissenschaftliche Studien zu Covid-19 und Vorerkrankungen sowie Daten aus der Phase-III-Studie des Impfstoffs von Biontech und Pfizer ausgewertet. Außerdem wurden Statistiken zur Entwicklung in Deutschland herangezogen.

Den größten Einfluss spielte bei der Entscheidungsfindung aber, wie alt ein Mensch ist. »Der allergrößte Risikofaktor vor allen anderen ist tatsächlich das Alter«, hatte Stiko-Mitglied Eva Hummers, Professorin von der Universitätsmedizin Göttingen, im ZDF gesagt. Im Stiko-Bericht heißt es dazu: »Daneben spielen bestehende Vorerkrankungen und eine Schwangerschaft eine untergeordnete Rolle.«

Die Daten des Robert Koch-Instituts  scheinen das zu bestätigen. Das mediane Alter der an Covid-19 verstorbenen Personen betrug bis Mitte November 83 Jahre. Von den fast 12.500 Menschen, die bis zu diesem Zeitpunkt an oder mit Covid-19 gestorben waren, waren laut den RKI-Daten nur knapp mehr als 600 unter 60 Jahre alt. Über 86 Prozent der Todesfälle (9860 Fälle) kamen bei Personen vor, die 70 Jahre oder älter waren.

Wie läuft die Impfung ab?

Manches zu den Abläufen der Impfungen ist noch unklar. Der Großteil der Menschen soll in mehr als 400 Impfzentren versorgt werden, solche Einrichtungen werden derzeit überall in Deutschland an zentralen Orten der Kommunen eingerichtet. In Hamburg nutzt man ein großes Messezentrum, in Düsseldorf soll ein Fußballstadion umfunktioniert werden. Doch nicht alle Menschen werden dorthin kommen können. Laut dem Robert Koch-Institut sollen zusätzlich mobile Impfteams stationäre Pflegeeinrichtungen besuchen und auch zu alten Menschen nach Hause fahren.

Wie schnell der Impfplan umgesetzt werden kann, hängt zum einen davon ab, wie viele Impfdosen von welchem Hersteller zur Verfügung stehen. Die Bundesregierung plant nicht nur mit dem Mittel von Biontech/Pfizer, sondern auch mit denen von AstraZeneca und Moderna. Langfristig könnten auch die Impfstoffe von Curevac, dem US-Hersteller Johnson & Johnson, sowie das Produkt aus der Kooperation von Sanofi und Glaxo-Smithkline zum Einsatz kommen.

Nach derzeitigem Stand erfolgt die Impfung in zwei Dosen. Nach der intramuskulären Injektion sollten die Patienten sicherheitshalber noch fünf Minuten beobachtet werden. Menschen, die unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden oder unter Gerinnungshemmung besser 15 bis 30 Minuten, empfiehlt die Stiko. Mögliche Nebenwirkungen sollen geimpfte Menschen auch per App melden können. Eine vom Paul-Ehrlich-Institut programmierte App werde zum Start der Impfung in App-Stores heruntergeladen werden können. Eine andere Möglichkeit, Nebenwirkungen zu melden, besteht über die Website nebenwirkungen.bund.de. 

Biontechs Mittel muss im Abstand von 21 Tagen verabreicht werden. Eine Kombination von Produkten unterschiedlicher Hersteller ist bisher nicht vorgesehen, selbst wenn irgendwann mehrere Produkte verfügbar sind. Dann sollen die Empfehlungen aber angepasst werden.

Wer sich nach der ersten Dosis mit dem Virus anstecken sollte, erhält zunächst keine zweite. Aber Menschen, die die erste Impfung erhalten haben, werden bevorzugt behandelt. Dafür wird Impfstoff zurückgelegt. Eine begonnene Impfserie muss zunächst mit dem gleichen Produkt abgeschlossen werden, auch wenn zwischenzeitlich andere Impfstoffe zugelassen worden sind.

Wie lange dauert es, bis ich dran bin?

Die Bürgerinnen und Bürger werden nicht einfach zu den Impfzentren gehen können, sie brauchen einen Termin und werden zuvor möglicherweise von den Einwohnermeldeämtern oder den Krankenkassen angeschrieben. Nach Angaben der »Bild«-Zeitung sollen die Menschen in Niedersachsen einen Brief mit einem QR-Code zum Scannen mit dem Handy erhalten. In Hamburg sollen Briefe mit Kennnummern zur Vorlage im Impfzentrum verschickt werden. Der Zeitpunkt der Impfung kann in manchen Bundesländern wohl online oder telefonisch vereinbart werden. Nach einem Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums entwickelt die Kassenärztliche Bundesvereinigung ein entsprechendes Modul.

Wie lange es dauert, bis die einzelnen Priorisierungsgruppen an der Reihe sind, darüber lassen sich bisher nur Schätzungen vornehmen. Die Stiko geht in einem Modellszenario hinsichtlich der Impfstoffverfügbarkeit von einer Million Dosen pro Woche aus – das entspricht bei zwei zu verbreitenden Dosen von Biontech 500.000 vollständigen Impfserien.

Betrachtet man nur die erste Gruppe mit etwa 8,6 Millionen Menschen und geht von einer Impfbeteiligung von 54 Prozent aus, wie es zuletzt bei einer Umfrage in Kooperation mit dem RKI  herauskam, dann würde es länger als zwei Monate dauern, um diese Menschen zu impfen. Wie realistisch eine solche Schätzung ist, bleibt abzuwarten und hängt neben der schwankenden Impfbeteiligung vor allem an der logistischen Umsetzung der Empfehlungen durch Bund und Länder. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht von drei bis vier Millionen Impfdosen aus, die im Januar zur Verfügung stehen könnten. Aber der CDU-Politiker befürchtet schon jetzt Verteilungskonflikte, da er mit Impfwilligen im zweistelligen Millionenbereich rechnet.

Welche Folgen haben die Impfungen für die Pandemie?

Die Stiko hat für ihren Impfplan rechnerische Modellierungen vorgenommen. Auch diese Daten zeigen einen klaren Trend bei der Priorisierung nach Alter. Demnach würden über zwölf Wochen und bei 250.000 vollständigen Impfserien etwa 10.500 stationäre Krankenhausbehandlungen wegfallen, wenn man zuerst Personen über 80 Jahren impft. »Personen über 60 Jahre zu impfen, würde zu einer erwartenden Reduktion von circa 6800 Hospitalisierungen führen, und Personen mit Vorerkrankungen zu impfen, zu einer Reduktion von rund 5.100 Fällen«, heißt es in dem Bericht. Dieses Bild zeigt sich auch bei der Simulation von Todesfällen: »Die Daten zeigen klar, dass mit einer Priorisierung über hohes Alter in Deutschland die maximale Reduktion bezüglich Hospitalisierung und Mortalität erreicht werden kann«, schreiben die Experten.

Was ist mit Vorerkrankungen?

Ob Menschen gesund sind oder krank, spielt bei der Impfreihenfolge höchstens innerhalb der beiden Gruppen mit »moderater und erhöhter Priorisierung« eine Rolle. Ein gesunder 80-Jähriger soll immer noch eher geimpft werden als ein kranker jüngerer Bürger. Zu dieser Einschätzung kommen die Forscher durch die Analyse vieler Studien. Sie haben für jede Krankheit eine Sterberate sowie die Wahrscheinlichkeit für Krankenhausaufenthalte im Fall einer Corona-Infektion erstellt und ein Vergleichsmodell entwickelt. Auch hier zeigt sich, dass Menschen unter 60 Jahren in der Regel eine Infektion besser überstehen als ältere – unabhängig davon, ob sie krank sind oder nicht.

Für die Priorisierung nach Vorerkrankungen haben die Forscher eine Liste mit einzelnen Krankheiten zusammengestellt, die nach Risiken bewertet wurden. Darunter sind beispielsweise die Lungenkrankheiten COPD und Asthma. Außerdem Krebs, chronische Nieren- und Lebererkrankungen, Diabetes mellitus oder Bluthochdruck, Herzkrankheiten und -infarkte sowie Schlaganfälle und sehr hohes Übergewicht oder Störungen der Blutversorgung des Gehirns. Höhere Risiken bergen Trisomie 21, Adipositas oder Diabetes mellitus.

Zum Nachweis der Krankheiten sollen die Hausärzte Atteste ausstellen, die ein höheres Risiko der Patienten für einen dramatischen Verlauf von Covid-19 nahelegen. Diese können dann in den Impfzentren vorgelegt werden, wenn die entsprechenden Priorisierungsgruppen an der Reihe sind. Je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe werden Vorerkrankte nach absteigendem Risiko berücksichtigt. Laut einem Bericht der »Ärztezeitung« könnten die Atteste auch einen Code zur Terminvergabe enthalten. Viele Fragen zum Umgang mit Vorerkrankungen sind aber noch offen und müssen vom Ministerium und den Behörden beantwortet werden.

Gibt es Kritik an der Priorisierung?

Die Hausärzte fürchten eine mögliche politische Regelung, die aus den Empfehlungen resultieren könnte. Die Praxen können mit der Aufgabe der Priorisierungen von Vorerkrankungen überfordert sein. Der Deutsche Hausärzteverband sagte, die Politik drücke sich vor klaren Priorisierungsentscheidungen und lade sie nun »quasi durch die Hintertür« bei den Ärzten ab, hieß es mit Blick auf einen Impfverordnungsentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz bemängelt die große Menge an Menschen mit der höchsten Priorität. »Über acht Millionen Menschen scheinbar gleichberechtigt bei der Priorität auf Nummer eins zu setzen, kann nicht funktionieren«, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch. Zuerst müssten Pflegebedürftige und Schwerstkranke geimpft werden. Erst dann das Personal aus medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. »Wenn die Bundesregierung jetzt von dieser klaren Rangfolge abweicht, macht sie die Pflegebedürftigen schnell zu Verlierern beim Kampf um die erste Impfung.«

Was ist mit Personen, die eine unbemerkte Corona-Infektion durchgemacht haben?

Wer Sars-CoV-2 hinter sich hat, muss zunächst nicht geimpft werden, wenn die Infektion per positivem PCR-Test bestätigt wurde. Bisher ist unklar, ob solchen Bürgern später eine Impfung angeboten wird und welchen Nutzen das hat.

Menschen, die eine Infektion durchlaufen haben, ohne es zu bemerken, müssen sich keine Sorgen machen. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass sie negative Folgen für ihre Gesundheit befürchten müssen, wenn sie doch geimpft werden. Dementsprechend werden vor den Impfungen auch keine Antikörpertests durchgeführt.

Wer die Impfung hinter sich hat, wird auf die bisherigen Schutzmaßnahmen aber nicht verzichten können. Die Impflinge müssen weiter Abstand einhalten und Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Denn noch ist unklar, ob sie das Virus nicht trotzdem weitergeben können. Das werden erst zukünftige Studien zeigen. »Wie lange der Schutz nach Impfung anhält und wie ausgeprägt er sein wird, ist derzeit nicht bekannt. Daher ist es unerlässlich, dass die empfohlenen Infektionsschutzmaßnahmen zunächst weiterhin konsequent beachtet und umgesetzt werden«, schreibt die Stiko.

Wie geht es weiter?

Die Priorisierung für die Impfungen basiert auf einer Empfehlung der Stiko. Das Gremium aus derzeit 18 Experten ist am Robert Koch-Institut angesiedelt und beantwortet auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten regelmäßig wichtige Fragen zu Schutzimpfungen und Infektionskrankheiten. Eigentlich ist das Entwurfsverfahren bis zur Veröffentlichung einer Empfehlung vertraulich. Aber im Fall der Corona-Impfungen war schon der Entwurf bereits an die Presse durchgesickert. Üblicherweise kann die Empfehlung erst abgegeben werden, wenn der Impfstoff zugelassen ist. Nach neuesten Entwicklungen könnte dies auf europäischer Ebene bereits am 21. Dezember der Fall sein. Anschließend wird die europäische Arzneimittelbehörde Ema wohl grünes Licht geben.

Nach Angaben des Stiko-Vorsitzenden Thomas Mertens sind die Gesundheitsbehörden der Länder bereits über den Inhalt der offiziellen Impfempfehlung informiert worden, damit sie schnell mit den Vorbereitungen beginnen können.

Auf der Basis der Stiko-Empfehlung wird das Bundesgesundheitsministerium dann eine Rechtsverordnung erstellen. Diese liegt bereits vor und soll morgen unterschrieben werden, bestätigte das Bundesgesundheitsministerium dem SPIEGEL auf Anfrage. Es wurde bereits signalisiert, dass sich die Politik an die Vorgaben der Wissenschaft halten wird – zumindest im groben Rahmen.

Die Organisation und Durchführung der Impfungen in den Impfzentren, die derzeit entstehen, obliegt dann den Bundesländern. Auch das Paul-Ehrlich-Institut, das in Deutschland für die Zulassungen von Impfstoffen verantwortlich ist, muss noch einmal tätig werden und die Impfdosen vor der Auslieferung stichprobenartig testen. Die Chargen-Prüfung wird aber laut Jens Spahn nicht mehr als vier Tage dauern.

Wenn alles läuft wie geplant, könnten direkt nach Weihnachten ab dem 27. Dezember die ersten Menschen geimpft werden.

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