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Wie viele erkranken, wie viele sterben? Die Mathematik der Pandemie

In der Coronakrise geben Virologen die Linie der Politik vor. Von den Berechnungen der Wissenschaft hängt alles ab. Welche Modelle sind verlässlich?
aus DER SPIEGEL 14/2020
Behelfskrankenhaus in Madrid: Vorbereitung auf den schlimmsten Verlauf

Behelfskrankenhaus in Madrid: Vorbereitung auf den schlimmsten Verlauf

Foto: XINHUA / EYEVINE / LAIF

Es ist ein Großversuch, wie es noch keinen gegeben hat: Ganz Deutschland wehrt sich gegen ein Virus. Beteiligt sind 80 Millionen Probanden, einige Zehntausend haben sich angesteckt, die Zahl der Toten stieg auf mehr als 200.

Mit dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens hat die nächste Runde begonnen. Alles hört jetzt auf die Wissenschaft , auf Virologen und Seuchenforscher. Ihre Maxime: die Kurve der Ansteckungen flach halten. Nur wenn nicht allzu viele Menschen gleichzeitig krank werden, reichen die verfügbaren Intensivbetten für die schweren Fälle aus.

Aber wie viele Infektionen werden verhindert, wenn man die Schulen zusperrt? Was hilft es, die Grenzen zu schließen? Niemand kann das sagen. Vollends ungewiss ist der Zusatznutzen harter Ausgangssperren mit Hausarrest, wie sie etwa Italien oder Spanien in der Not erlassen haben.

Da es an Wissen über den Gegenspieler fehlt, bleibt der Politik in der Eile nur das Experimentieren. In den nächsten Wochen gilt es, die Folgen zu beobachten und, wenn nötig, nachzusteuern. Aber eher früher als später wird die Frage laut werden, wie lange so ein Ausnahmezustand andauern kann. Und vor allem: Wie geht es dann weiter?

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