Schutz gegen Coronavirus Wann die Maske wirklich sinnvoll ist - in Grafiken erklärt

Nun doch lieber Maskenpflicht für alle? Wie schützt man sich richtig, ohne Ärzten das Equipment wegzukaufen? Und was taugt selbst gebastelter Mundschutz? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
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Cornelia Baumermann & Max Heber/ DER SPIEGEL

Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die US-amerikanische Seuchenbehörde CDC und das Robert Koch-Institut plädierten bislang dafür, zertifizierte Schutzausrüstung wie medizinische Mund-Nasen-Schutze sowie N95 und FFP2/3-Masken nur in die Hände von Medizinern und Pflegepersonal zu geben. Diese bräuchten das Equipment am dringendsten, für sie sei das Risiko am höchsten. In vielen Krankenhäusern, Pflege- und Hilfseinrichtungen sei die Versorgungslage schon jetzt katastrophal. Auch deswegen raten die meisten Experten von einer Maskenpflicht für die Bevölkerung ab.

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Inzwischen empfiehlt die US-Behörde CDC das Tragen von nicht-medizinischen (auch selbst gebastelten) Stoffmasken überall dort, wo in der Öffentlichkeit Distanzhalten nur schwer möglich ist - beispielsweise in Supermärkten und Apotheken. Auch das Robert Koch-Institut korrigiert seinen Kurs und rät nun, bei Erkältungskrankheiten präventiv eine Maske zu tragen, um andere etwa durch Niesen nicht zu gefährden. Befürworter des generellen Maskentragens verweisen auf China, Hongkong und Taiwan; sie glauben, dass es vor allem diese Maßnahme war, die in Kombination mit anderen Regelungen die Ausbreitung des Virus eingedämmt hat – erwiesen ist dies allerdings nicht.

Europäische Länder ziehen nun nach: In Österreich müssen die Bürgerinnen und Bürger bis zur Entwarnung künftig in Supermärkten Mund- und Nasenschutz tragen. In Deutschland hat Jena als erste Stadt eine Maskenpflicht für Menschen in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln eingeführt. Die Nachfrage ist gigantisch - zum Nachteil derer, die an vorderster Front intensiven Kontakt mit Infizierten haben.

Für wen ist welche Maske sinnvoll?

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