Immer mehr Neuansteckungen Weltweit mehr als 20 Millionen Corona-Fälle gemeldet

Fünf Millionen neue Infektionen, alle drei Wochen: In diesem Tempo breitet sich das Virus laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit aus. Zumindest bei den Opferzahlen gibt es eine leicht positive Tendenz.
Krankenhaus in Brasilien: Auch das südamerikanische Land ist vom Virus hart betroffen

Krankenhaus in Brasilien: Auch das südamerikanische Land ist vom Virus hart betroffen

Foto: RICARDO MORAES/ REUTERS

Weltweit versuchen Staaten, mit mehr oder weniger rigiden Maßnahmen gegen das Coronavirus vorzugehen. Zumindest mit Blick auf die Gesamtzahl der Fälle scheint sich jedoch noch keine positive Auswirkung dieser Bemühungen bemerkbar zu machen. Die Zahl der weltweit bekannten Infektionen ist innerhalb von weniger als drei Wochen von 15 Millionen auf über 20 Millionen gestiegen.

Das ging am Montag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore  hervor. Etwa die Hälfte der bestätigten Infektionen entfielen demnach auf nur drei Länder: die USA mit mehr als fünf Millionen Infektionen, Brasilien mit über drei Millionen und gut zwei Millionen in Indien.

Die Zahl der weltweit bestätigten Infektionen stand Ende Juni noch bei zehn Millionen und hat sich damit innerhalb von rund sechs Wochen verdoppelt. Neben den am meisten betroffenen Staaten breitete sich die Coronavirus-Pandemie auch in Russland, Südafrika, Mexiko und mehreren Ländern Südamerikas weiter rasch aus.

Weltweit sind laut Johns Hopkins bislang mehr als 730.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Immerhin: Die Zahl der Opfer stieg zuletzt unter anderem infolge besserer Behandlungsmöglichkeiten deutlich langsamer an als die Zahl der Neuinfektionen. Der Erreger Sars-CoV-2 kann die Lungenerkrankung Covid-19 auslösen, die vor allem für ältere und immungeschwächte Menschen lebensgefährlich sein kann.

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Die Weltgesundheitsorganisation geht noch von leicht niedrigeren Zahlen aus

Das nach absoluten Zahlen am schwersten betroffene Land bleiben die USA. Dort gibt es neben den meisten bestätigten Infektionen mit mehr als 163.000 Opfern auch die meisten Todesfälle. An zweiter Stelle folgt Brasilien mit über 100.000 Toten.

Die Website der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher meist einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Laut WHO gab es bis Montag 19,7 Millionen bestätigte Infektionen und 728.000 Todesfälle.

jok/dpa

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