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Mensch nach Maß - ein Schritt näher?

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aus DER SPIEGEL 41/1985

In einer Reihe »eleganter Experimente«, so das Wissenschaftsjournal »Nature«, ist es amerikanischen Biochemikern gelungen, ein im Labor nachgebautes menschliches Gen in den Kern einer Zelle einzuschleusen und dort an seiner »normalen Position« zu verankern. Das eingeschleuste Gen, die kodierte Produktionsanweisung für das sogenannte Beta-Globin - eine Eiweißkomponente des roten Blutfarbstoffs -, war in den Zellen der Kultur voll funktionsfähig. Diese Experimente seien, so »Nature«, »die Basis, um praktische Methoden zu entwickeln, die eine gezielte Veränderung« des genetischen Materials von Säugetieren ermöglichten. Darüber hinaus könnten sie bei der Korrektur von genetisch bedingten Krankheiten nützlich sein.

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