Ban Ki Moon Akuter Wassermangel bedroht Hälfte der Weltbevölkerung 

Intelligente Lösungen müssen her: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat vor akutem Wassermangel gewarnt. Schon 2030 könnte jeder zweite Mensch betroffen sein. Vorhandene Quellen müsste gerechter verteilt werden.

Ausgetrockneter Fluss in Luliang, China: "Die Menschheit hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten mehr Ressourcen verbraucht als in 5000 Jahren davor"
DPA

Ausgetrockneter Fluss in Luliang, China: "Die Menschheit hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten mehr Ressourcen verbraucht als in 5000 Jahren davor"


Budapest - Die Entwicklung verschärft sich: Schon im Jahr 2030 könnte jeder zweite Erdenbürger unter Wassermangel leiden und der Bedarf die verfügbaren Reserven um 40 Prozent übersteigen, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zum Beginn des Wassergipfels in Budapest. "Die Menschheit hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten mehr Ressourcen verbraucht als in 5000 Jahren davor", ergänzte der ungarische Präsident Janos Ader.

Ban wies darauf hin, dass Wasser "von allen Zweigen in allen Ländern verschwendet und falsch verwendet wird". In Zukunft müsse es deshalb darum gehen, die vorhandenen Quellen mit Hilfe internationaler Absprachen "gerechter und intelligenter" zu nutzen - nicht zuletzt, um Nahrungsmittelsicherheit zu garantieren und den Klimawandel zu bekämpfen.

Doch selbst wenn die internationale Gemeinschaft ihr Ziel erreichen sollte, die durchschnittliche Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, wären einer Studie zufolge noch immer acht Prozent der Weltbevölkerung von zusätzlicher Wasserknappheit bedroht.

Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung veröffentlichten am Dienstag eigene Berechnungen, wonach dieser Anteil bei fünf Grad Celsius sogar auf 13 Prozent steigen könnte. Besonders betroffen wären demnach Teile Asiens und Nordafrikas, des Mittelmeerraums und des Nahen Ostens.

nik/dpa

Mehr zum Thema


insgesamt 4 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
knusperfisch 09.10.2013
1.
Wirklich? Machen Sie sich mal schlau darüber, wie erfolgreich die katholische Kirche die armen Gegenden dieser Welt "missioniert" (Feuer und Schwert sag ich nur dazu) hat. Sie werden feststellen, dass nicht nur Moslems davon betroffen sind. Und selbst wenn es so wäre, ich würde selbst einem Tier zu trinken geben, wenn ich sehe, dass es Durst hat, auch einem Tier, dass mich fressen könnte.
localpatriot 09.10.2013
2. Verdunstung ist ein mehrfaches
Zitat von sysopDPAIntelligente Lösungen müssen her: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat vor akutem Wassermangel gewarnt. Schon 2030 könnte jeder zweiter Mensch betroffen sein. Vorhandene Quellen müsste gerechter verteilt werden. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/akuter-wassermangel-bedroht-haelfte-der-weltbevoelkerung-a-926934.html
Erwaermung des Klimas wirkt sich vor allem auf die Landwirtschaft aus. Obwohl man mit grossen Aenderungen der Niederschlaege rechnen muss, ist das Problem der rapiden Verdunstung ein vielfaches, denn Verdunstung steig nicht linear. Ausserdem sind Pflanzen, einschliessliche Nahrungspflanzen nicht in der Lage langfristig hohe Tagestemperaturen schadenfrei zu ueberstehen. Auch mit feuchtem Boden beeintraechtigen Temperaturen ueber 40 Grad die Reifung. Ein Hebeleffekt ersten Ranges.
joachim_m. 10.10.2013
3. optional
Also entweder ist der Artikel so dürftig in seinem Informationsgehalt, dass man wirklich nicht nachvollziehen kann, was Ban Ki Moon will, oder es war mal wieder eine typische Politikerrede ohne Sinn und Verstand, oder wie soll man es sonst verstehen, dass hier von Wassermangel die Rede ist und dabei die ganze Welt einbezogen wird: Es gibt Länder mit viel und Länder mit wenig Niederschlag und man kann das Wasser nicht gerecht verteilen, es sei denn, wir funktionieren alle Öltanker in Wassertanker um und bauen noch ein paar neue Tanker, um dann Wasser bspw. von Deutschland in den Sahel zu bringen. Und der Klimawandel ist insoweit völlig egal, als das er in Bezug auf das Wasser eine Tatsache ist, wenn also ganze Gegenden austrocknen sollten, dann kann man die dadurch verursachten Probleme nur dadurch lösen, dass man die Menschen in andere Gegenden umsiedelt und nicht durch eine gerechtere Verteilung des Wassers, denn das verteilt die Natur - und die ist nicht gerecht oder ungerecht, sondern so, wie sie ist. Und darüber hinaus ist das Ganze nicht nur Folge eines Klimawandels sondern häufiger die Folge einer völligen Überbeanspruchung der örtlichen Ressourcen, weil das menschliche Bevölkerungswachstum schlicht größer ist, als es die Umwelt verträgt: Da hilft nur eines und zwar ein massiver Einsatz, dieses Wachstum zu stoppen und falls da Religionen dagegen sind, weil wir ja fruchtbar sein und uns mehren sollen, eben ein Kampf gegen diese Religionen; die sind sowieso häufig der Anfang jeden Übels, schließlich gäbe es ohne Religionen auch nicht diese weltweiten Religionskriege, die überall wieder seit Ende des Kommunismus wieder aufflammen und inzwischen in viele Länder Eurasiens und Afrikas eine große blutige Spur hinterlassen; die größte Gefahr für die Menschheit sind nach wie vor Religionen, die meinen, wir müssten uns wie die Karnickel vermehren! Gegen das dadurch ausgelösten Bevölkerungswachstum ist der Klimawandel eines der kleineren Probleme, die die Menschheit hat.
localpatriot 10.10.2013
4. Zwei Seiten derselben Muenze
Zitat von joachim_m.Also entweder ist der Artikel so dürftig in seinem Informationsgehalt, dass man wirklich nicht nachvollziehen kann, was Ban Ki Moon will, oder es war mal wieder eine typische Politikerrede ohne Sinn und Verstand, oder wie soll man es sonst verstehen, dass hier von Wassermangel die Rede ist und dabei die ganze Welt einbezogen wird: Es gibt Länder mit viel und Länder mit wenig Niederschlag und man kann das Wasser nicht gerecht verteilen, es sei denn, wir funktionieren alle Öltanker in Wassertanker um und bauen noch ein paar neue Tanker, um dann Wasser bspw. von Deutschland in den Sahel zu bringen. Und der Klimawandel ist insoweit völlig egal, als das er in Bezug auf das Wasser eine Tatsache ist, wenn also ganze Gegenden austrocknen sollten, dann kann man die dadurch verursachten Probleme nur dadurch lösen, dass man die Menschen in andere Gegenden umsiedelt und nicht durch eine gerechtere Verteilung des Wassers, denn das verteilt die Natur - und die ist nicht gerecht oder ungerecht, sondern so, wie sie ist. Und darüber hinaus ist das Ganze nicht nur Folge eines Klimawandels sondern häufiger die Folge einer völligen Überbeanspruchung der örtlichen Ressourcen, weil das menschliche Bevölkerungswachstum schlicht größer ist, als es die Umwelt verträgt: Da hilft nur eines und zwar ein massiver Einsatz, dieses Wachstum zu stoppen und falls da Religionen dagegen sind, weil wir ja fruchtbar sein und uns mehren sollen, eben ein Kampf gegen diese Religionen; die sind sowieso häufig der Anfang jeden Übels, schließlich gäbe es ohne Religionen auch nicht diese weltweiten Religionskriege, die überall wieder seit Ende des Kommunismus wieder aufflammen und inzwischen in viele Länder Eurasiens und Afrikas eine große blutige Spur hinterlassen; die größte Gefahr für die Menschheit sind nach wie vor Religionen, die meinen, wir müssten uns wie die Karnickel vermehren! Gegen das dadurch ausgelösten Bevölkerungswachstum ist der Klimawandel eines der kleineren Probleme, die die Menschheit hat.
KLimawandel und ungehemmte Bevoelkerungswachstum sind zwei Seiten desselben Wuerfels. Das Problem Klimawandel und Temperaturerhoehung beeinflussen direkt die Produktion von Nahrungsmitteln. Verdunstung waechst nicht linear mit der Erhoehung der Durchschnittstemperatur, Verdunstung waechst exponentiell. Und das bedeuted moegliche Versteppung der heutigen Randagrargebiete besonders in den grossflaechigen Anbaugebieten wie Kanada, USA, Australien, wobei man anerkennen muss dass Kanada moeglicherweise Anbaugebiete gewinnnen koennte. Aber in den Randgebieten der Sahara und der Suedlichen Wuestengebiete Afrikas, kann man erhoehte Versteppung erwarten, und dort ist es heute total Normal dass eine Frau ueber ihre Lebenszeit 10 bis 15 Kinder zur Welt bringt. Aber ein Wuerfel hat 6 Seiten. Was steht auf den 4 Anderen?
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.