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29. März 2007, 09:18 Uhr

Asien

Drei Menschen an Vogelgrippe gestorben

Das gefährliche H5N1-Virus hat drei weitere Menschenleben gefordert: In Indonesien starben zwei Infizierte, in China einer. Insgesamt hat die Vogelgrippe bislang 169 Menschen in Ländern Asiens und Afrikas getötet.

Jakarta/Peking - Bei den jüngsten Opfern des H5N1-Virus in Indonesien handle es sich um einen 14-jährigen Jungen und eine 28-jährige Frau, sagte ein Vertreter der Gesundheitsbehörde am heutigen Donnerstag. Beide seien in den vergangenen Tagen gestorben. Damit ist die Zahl der Todesopfer der gefährlichen Viruserkrankung in dem Land auf 71 gestiegen. Indonesien verzeichnet bislang die meisten Vogelgrippe-Todesopfer weltweit. Nach einem rasanten Anstieg der Todesfälle beim Menschen seit Beginn des Jahres verstärkte die Regierung ihre Bemühungen, die Verbreitung des H5N1-Virus einzudämmen.

Krankenhaus in Surabaya (Indonesien): Angestellte transportieren die Leiche eines Vogelgrippe-Opfers
AP

Krankenhaus in Surabaya (Indonesien): Angestellte transportieren die Leiche eines Vogelgrippe-Opfers

Chinas Gesundheitsministerium hat ebenfalls einen Todesfall durch die Vogelgrippe bestätigt. Der 16-jährige Schüler aus der westchinesischen Provinz Anhui war bereits am Dienstag gestorben, wie staatliche Medien am Donnerstag berichteten. Die Ursache der Infektion sei unklar. Die Zahl der seit 2003 offiziell bestätigten Todesfälle durch die Geflügelgrippe in China steige damit auf 15, die Zahl der bestätigten Erkrankungen auf 24. Experten gehen aber davon aus, dass in China nicht alle Infektionen aufgedeckt und gemeldet werden.

Der Schüler sei mit Symptomen einer Lungenentzündung, Fieber und Muskelschmerzen in ein Krankenhaus in der Stadt Bengbu gebracht worden. Labortests des chinesischen Gesundheitsamtes hätten das H5N1-Virus nachgewiesen. Alle, die engen Kontakt zu dem Jungen gehabt hätten, seien unter medizinischer Beobachtung, wiesen aber keine Symptome auf.

Am 28. Februar war die letzte Infektion mit H5N1 in China gemeldet worden. Die 44-jährige Frau aus der Provinz Fujian wird noch immer im Krankenhaus behandelt. Sie war nach dem Verzehr von Geflügel erkrankt. Seit Beginn des Ausbruchs der Vogelgrippe 2003 sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit 284 Menschen nachweislich infiziert worden. 169 Patienten sind in zwölf Ländern Asiens und Afrikas an dem Erreger gestorben.

hda/rtr/dpa

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