Beleuchtung Die futuristische Straßenlaterne

Sie ist ein Multitalent mit bis zu 16 unterschiedlichen Funktionen: Die Laterne der Zukunft wird mit Solarenergie betrieben - und soll sogar bei wolkenverhangenem Himmel leuchten.

Weit mehr als dunkle Plätze zu erhellen vermag eine futuristische Straßenlaterne, die von Solarenergie gespeist, über Mobilfunk zu steuern und mit Mikrochips ausgerüstet ist. Die auf der Frankfurter Messe "Light+Building" (bis 18. April) vorgestellte Lampe ist ein Multitalent mit bis zu 16 unterschiedlichen Funktionen: In Selbstdiagnose registriert die Leuchte Fehler wie einen bevorstehenden Ausfall der Xenon-Lichtquelle und ruft auch gleich per E-Mail oder SMS ein Serviceteam. Mit Rufknopf und individueller Codenummer ausgerüstet, wird sie zur Notrufsäule für direkte Kontakte mit Polizei, Pannenhilfe und Rettungsdienst. Auf zerstörerische Angriffe reagiert die Zukunftslaterne eigenständig; mit Videokamera und Objektmelder ausgestattet, schützt sie öffentliche und private Bauten. Auch bei wolkigem Himmel, so der nigerianische Erfinder und Elektrotechniker Joycen Doda, laden sich die Akku-Elemente wieder auf; wer der Sonne nicht vertraut, könne die Hightech-Lampe durch ein Niedervoltsystem absichern. Die hohen Kosten von derzeit noch 9800 Euro lassen sich laut Doda mit Werbung auf den drei Meter hohen und gut 30 Zentimeter breiten Lampen-Flächen amortisieren.

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