Robert Koch-Institut Mehr als 15.000 Coronavirus-Neuinfektionen in Deutschland

Das Robert Koch-Institut hat in Deutschland 15.332 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Das entspricht dem Niveau des Vergleichstags der Vorwoche.
Corona-Testzentrum in Hannover

Corona-Testzentrum in Hannover

Foto: Bernd Günther / imago images/Bernd Günther

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 15.332 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind knapp 2000 Fälle mehr als am Montag, wie aus Angaben des RKI vom Dienstagmorgen hervorgeht. Im Vergleich zum Dienstag vergangener Woche ist der Wert nahezu identisch. Damals waren 15.352 Neuinfektionen gemeldet worden.

Der bisherige Höchststand wurde am Samstag mit 23.399 registrierten Fällen erreicht. Sonntags und montags sind die täglich vermeldeten Fallzahlen in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 687.200 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 10. November, null Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Dienstag um 154 auf insgesamt 11.506. Am Montag hatte diese Steigerung 63 Fälle betragen. Das RKI schätzt, dass rund 441.200 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 0,98 (Vortag: 1,01). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch etwa 98 weitere Menschen ansteckten. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter eins, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Am Montag hatten die Pharma-Unternehmen Biontech und Pfizer verkündet, dass ihr Impfstoff einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor Covid-19 bietet. Schon kommende Woche könnten die beiden Hersteller bei der US-Arzneimittelbehörde FDA seine Zulassung beantragen. Die Unternehmen rechnen damit, bis zum Jahresende weltweit bis zu 50 Millionen Impfstoffdosen bereitstellen zu können – und 2021 bis zu 1,3 Milliarden Dosen.

Die brasilianische Gesundheitsbehörde Anvisa setzte derweil die klinische Studien für den Coronavirus-Impfstoff des chinesischen Pharmaherstellers Sinovac aufgrund einer "schwerwiegenden Nebenwirkung" vom 29. Oktober aus. Weitere Details gibt die Behörde nicht bekannt.

wit/dpa/AFP/Reuters

Mehr lesen über

Verwandte Artikel

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.