Durchsichtig Panzerkachel schützt vor Geschossen

Dresdner Forscher haben durchsichtige und extrem harte Kacheln entwickelt. Von dem Material, aus dem sich etwa schussfeste Visiere fertigen lassen, ist auch das Pentagon fasziniert.

Amerikas Waffentechniker zeigen Interesse an einer Panzerkachel aus Dresden. Im dortigen Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien ist es gelungen, feinkörniges Aluminiumoxid bei 1200 Grad Celsius so im Ofen zu verbacken, dass ein extrem hartes, durchsichtiges Material entsteht.

Eine 10 mal 10 Zentimeter große Platte (Stärke: 1,0 cm) wiegt nur etwa 400 Gramm, ist aber dreimal härter als gehärteter Stahl. Bei Schusstests im Auftrag des Bundeswehrbeschaffungsamtes in Koblenz seien "hervorragende Ergebnisse" erzielt worden, berichtet der Forscher Andreas Krell.

Auch im US-Staat Idaho wurden die Fliesen untersucht: Das Pentagon ist von der Transparenz des Werkstoffs fasziniert, mit dem sich schussfeste Visiere oder große Fenster von Panzerspähwagen bauen lassen.

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