IQ 152 Club der Hochbegabten nimmt zweijährige Britin auf

Sie beantwortet Fragen, auf die Sechsjährige noch keine Antwort wissen, und seit mehr als einem Jahr führt sie bereits richtige Gespräche. Mit einem Alter von nur zwei Jahren und neun Monaten ist die kleine Georgia Brown das jüngste Mitglied im Verband für Hochbegabte.

London - Die kleine Georgia aus der südenglischen Grafschaft Hampshire habe Experten bei Tests mit einem überdurchschnittlich hohen Intelligenzquotienten (IQ) von 152 überrascht, berichtete der Sender BBC gestern. Damit gehöre sie zu jenen zwei Prozent der Bevölkerung, die als außerordentlich intelligent gelten.

Die Psychologin Joan Freeman erklärte, Georgia hätte möglicherweise einen noch höheren IQ unter Beweis gestellt, wenn sie nicht nach intensiven Tests dringend eine kleine Schlafpause gebraucht hätte. "Mit ihren zwei Jahren und neun Monaten beantwortet sie Fragen, auf die Sechsjährige noch nichts zu sagen wissen." Georgias Mutter Lucy berichtete, ihre Tochter habe bereits mit neun Monaten laufen und mit eineinhalb Jahren Gespräche führen können. "Es ist fantastisch, wir sind so stolz auf sie."

Laut BBC bestätigte die Begabten-Organisation Mensa die Testergebnisse und die Aufnahme Georgias. Sie ist damit das jüngste Mädchen, das jemals Mensa-Mitglied wurde. Ein Junge, der bei der Aufnahme einige Tage jünger war als sie es jetzt ist, war seit den neunziger Jahren zeitweilig Mitglied des Hochbegabten-Verbandes.

Mensa wurde 1946 in Großbritannien von dem Australier Roland Berrill und dem Engländer Lancelot Ware gegründet. Dem Dachverband Mensa International gehören nationale Organisationen in mehr als 40 Ländern an, darunter auch Deutschland, wo der Verband mehr als 5000 Mitglieder hat. Als Mindest-IQ für die Aufnahme gilt ein Wert von 130.

mik/dpa

Mensa - Verein für hochbegabte Menschen

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