Soziologie Leistung lohnt sich eben nicht

Eigentlich soll das Leistungsprinzip Statusunterschiede erklären: Wer mehr leistet, verdient auch mehr. Tatsächlich wird genau dieser Grundsatz immer weiter ausgehöhlt. Soziologen warnen vor einem kollektiven Selbstbetrug.
Luxusmesse in München (Archivbild): "Keine objektive Lösung für Verteilungsgerechtigkeit"

Luxusmesse in München (Archivbild): "Keine objektive Lösung für Verteilungsgerechtigkeit"

Foto: Andreas Gebert/ picture-alliance/ dpa
Früherer SAP-Chef Bill McDermott (Archivbild): Spitzenverdiener unter den Dax-Vorständen

Früherer SAP-Chef Bill McDermott (Archivbild): Spitzenverdiener unter den Dax-Vorständen

Foto: DANIEL ROLAND/ AFP
"Wenn Sie auf den Jahrmarkt gehen und Sie ziehen ein Gewinnerlos, wird Ihnen niemand auf die Schulter klopfen und sagen: 'Das ist aber eine prima Leistung gewesen.'"

Sighard Neckel, Universität Hamburg

Reinigungskraft im Bundestag (Archivbild): "Wenn die Bereitschaft, diese Arbeit auszuführen, selten wäre, dann würden die so viel verdienen wie Ärzte"

Reinigungskraft im Bundestag (Archivbild): "Wenn die Bereitschaft, diese Arbeit auszuführen, selten wäre, dann würden die so viel verdienen wie Ärzte"

Foto: DPA
"Dann kommt man auf den Gedanken, dass es Marktmacht ist, die die Höhe des Status bestimmt"

Claus Offe, Hertie School

Anhänger eines Grundeinkommens kippen Münzen auf dem Bundesplatz in Bern aus (Archivbild): Alternative Verteilung des Reichtums

Anhänger eines Grundeinkommens kippen Münzen auf dem Bundesplatz in Bern aus (Archivbild): Alternative Verteilung des Reichtums

Foto: Denis Balibouse/ REUTERS