Live Earth Klima-Konzerte verursachen bis zu 110.000 Tonnen CO2

Die "Live Earth"-Konzerte für den Kampf gegen den Klimawandel haben auch eine Kehrseite: Sie werden etwa 60.000 bis 110.000 Tonnen zusätzliche CO2-Emissionen verursachen. Den Löwenanteil machen die Besucher selbst aus - Licht und Sound hingegen stören das Klima kaum.

Geschätzte CO2-Emissionen von "Live Earth"

Beitrag CO2-Ausstoß
Emissionen durch Künstler (insgesamt)
Anreise (inklusive Band und Crew) 4463 t
Übernachtung (inklusive Band und Crew) 27 t
Emissionen durch Besucher
Hamburg (geschätzt 45.000) 3600 t
New York (geschätzt 80.000) 2500 t
London (geschätzt 90.000) 6600 t
Rio de Janeiro (geschätzt 700.000) 50.000 t
Schanghai (geschätzt 80.000) 6400 t
Sydney (geschätzt 45.000) 7200 t
Johannesburg (geschätzt 260.000) 18.400 t
Tokio (geschätzt 50.000) 2400 t
Emissionen durch Transport des Equipments 154 t
Emissionen durch Personal vor Ort 126 t
15% Sicherheitsaufschlag für andere Emissionsquellen 7800 t
Gesamt 110.000 t
(Die Zahlen geben grob die geschätzten CO2-Emissionen durch verschiedene Teilaspekte der "Live-Earth"-Konzerte an. Künstler, Equipment und Personal vor Ort wurden für alle Orte zusammengezählt. Quelle: ClimatePartner, München)