Klimaprotest in Londoner Flughafen Aktion "Heathrow Pause" durch Festnahmen vorerst verhindert

Klimaaktivisten wollten mit Drohnen den Flugverkehr am Airport London-Heathrow stören. Mit Festnahmen wurde der Protest offenbar vorerst gestoppt.
Flugzeug fliegt am Heathrow Airport in London (Archiv)

Flugzeug fliegt am Heathrow Airport in London (Archiv)

Foto: Luke MacGregor/ REUTERS

Der Plan, den Flugverkehr in London-Heathrow am Freitagmorgen lahmzulegen, war verwegen, und er ist offenbar vorerst gescheitert: Klimaaktivisten der Gruppe "Heathrow Pause" hatten für vier Uhr angekündigt, mit Spielzeugdrohnen Starts und Landungen an Großbritanniens größtem Flughafen stören zu wollen.

Die Londoner Polizei meldete am Freitagmorgen zwei Festnahmen. Die Männer seien wegen einer Verabredung zur Störung der öffentlichen Ordnung festgesetzt worden. Der Flughafen Heathrow meldete, der Flugbetrieb verlaufe normal und störungsfrei. "Es gibt keine Unterbrechungen. Start- und Landebahnen und Rollfeld bleiben offen."

Ein Video, das "Heathrow Pause" veröffentlichte, soll die Aktivisten in Flughafennähe zeigen, wie sie erfolglos versuchen, eine Drohne zu starten.

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Die Aktivisten planen allerdings nach SPIEGEL-Informationen auch weiterhin, am Freitag in den Flugbetrieb einzugreifen. Am Donnerstag war bereits Roger Hallam, Mitbegründer der weltweiten Klimaaktivistengruppe "Extinction Rebellion", verhaftet worden.

Video: "Extinction Rebellion"-Aktivist Hallam festgenommen

SPIEGEL ONLINE

Dem SPIEGEL sagte Hallam während der Festnahme, sie stehe wohl in Zusammenhang mit "Heathrow Pause". Deren Plan war es, in den frühen Morgenstunden mehrere Drohnen in der Nähe des Flughafens aufsteigen zu lassen. Diese sollten allerdings nur in Kopfhöhe fliegen, um den Flugbetrieb nicht zu gefährden.

cht/AFP/Reuters
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