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04. Februar 2015, 17:25 Uhr

Nach heftigem Regen

Erdrutsch beschädigt Mauer in Pompeji

Nach starken Regenfällen haben Schlammmassen einen Garten in der Ruinenstadt Pompeji unter sich begraben. Auch eine Begrenzungsmauer in der historischen Ausgrabungsstätte ging zu Bruch.

Neapel - Am Morgen entdeckten Mitarbeiter der Ruinenstadt Pompeji einen Erdrutsch in einem Garten der historischen Ausgrabungsstätte. Auch Teile der Begrenzungsmauer seien betroffen, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch unter Berufung auf die Behörden. Die Schäden liegen in einem Gebiet der Ruinenstadt, die ohnehin für Besucher gesperrt ist.

Experten sollten das Ausmaß der Schäden feststellen. Ausgelöst wurde der Erdrutsch vermutlich durch die starken Regenfälle in den vergangenen Tagen.

Die Unesco-Weltkulturstätte Pompeji ist seit Jahren vom Verfall bedroht, immer wieder stürzen Mauern oder sogar ganze Gebäude ein. Vor einigen Jahren wurde deshalb ein Großprojekt zur Restaurierung Pompejis ins Leben gerufen, doch die dringend notwendigen Arbeiten gehen nur schleppend voran.

Jahr für Jahr besuchen Millionen von Touristen das 66 Hektar große Gelände, das bei einem Ausbruch des Vulkans Vesuv im Jahr 79 verschüttet worden war. Der Ort wurde unter einer Ascheschicht begraben und weitgehend konserviert.

hda/dpa

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