Natur und Erkenntnis Die Weltformel ist tot

2. Teil: Die neue Art des Verstehens


Meine These lautet: Komplexität liegt nicht außerhalb unseres Verständnisvermögens, aber sie erfordert eine neue Art des Verstehens. Sie verlangt, dass man im Einzelnen analysiert, in welch vielfältiger Weise der Zusammenhang dazu beiträgt, die Naturphänomene zu prägen. Historische Kontingenz schafft im Zusammenwirken mit Zufallsepisoden die tatsächlichen Formen und Verhaltensweisen, mit denen das Lebendige unseren Planeten bevölkert. Der neue erkenntnistheoretische Ansatz, der diese Tatsachen in sich einschließt, hat unter anderem folgende Merkmale:

  • Pluralismus: Einbeziehung zahlreicher Erklärungen und Modelle auf vielen Analyseebenen anstelle der Erwartung, es müsse immer auf der untersten Ebene eine einzige, reduktive Erklärung geben.
  • Pragmatismus anstelle des Absolutismus: Es wird anerkannt, dass es viele Wege gibt, um das Wesen der Natur zutreffend – allerdings auch nur teilweise – zu beschreiben. Darunter sind verschiedene Grade der Verallgemeinerung und verschiedene Abstraktionsebenen. Welche Darstellung am besten "funktioniert", hängt von unseren Interessen und Fähigkeiten ab.
  • Der im Wesentlichen dynamische, evolutionsorientierte, von Rückkopplung geprägte Charakter der Teilbereiche der Natur und unserer Kenntnisse über sie. Diese Merkmale erfordern, dass wir neue Mittel zur Erforschung der Natur finden und auf Grund des so gewonnenen Wissens handeln.

Ich setze mich für einen pluralistisch-realistischen Ansatz der Ontologie ein; er besagt nicht, dass es verschiedene Welten gebe, aber es gibt demnach mehrere richtige, einander ergänzende Wege, um unsere Welt zu analysieren: Dabei werden verschiedene Gegenstände und Prozesse herausgegriffen, in denen sich sowohl die Kausalstrukturen als auch unsere Interessen widerspiegeln. Die Vorstellung, es gebe für die Welt nur eine richtige Darstellung, die genau ihre natürlichen Entsprechungen wiedergibt, ist vermessen. Jede Darstellung ist im besten Fall partiell, idealisiert und abstrakt. Diese Eigenschaften machen Darstellungen nützlich, aber sie setzen auch Grenzen für unsere Behauptungen über die Vollständigkeit jeder einzelnen Darstellung.

Standards, die eine bestimmte Darstellung rechtfertigen, bestehen aus einer Kombination von Maßstäben für vorausschauende Nutzung, Einheitlichkeit, Robustheit und Relevanz. Von genau den gleichen Maßstäben sollten wir uns dann auch leiten lassen, wenn wir die Darstellungen anwenden, um zu verstehen, vorauszusagen und zu handeln. Gegenüber den Modellen, Theorien und Erklärungen, die von Wissenschaftlern angeboten werden, ist Pluralismus der geeignete Standpunkt. Man sollte nicht mehr von vornherein gewillt sein, Erklärungen auf die Grundelemente zu reduzieren, deren sich die moderne Physik bedient, denn dies entwertet Erklärungen für Eigenschaften auf höheren Organisationsebenen, die aus den komplexen Wechselbeziehungen in der Welt überhaupt erst erwachsen.

Ein weiterer Aspekt des Pluralismus betrifft unser Verständnis für wissenschaftliche Gesetze. Der Denkrahmen des 19. Jahrhunderts leitete aus der Betrachtung von Newtons Erfolgen die Vorstellung ab, ein Naturgesetz müsse eine von Natur aus notwendige, universelle, ausnahmslos gültige Wahrheit sein. Analysiert man aber genauer, was für allgemeine Aussagen in der Wissenschaft verbreitet sind, so stellt sich heraus, dass die meisten allgemein anerkannten Aussagen über die Welt kontingent, von begrenzter Geltung und von Ausnahmen geprägt sind. Wir brauchen eine erweiterte Bedeutung für den Begriff "Gesetze", in der sich unterschiedliche Grade von Kontingenz, Stabilität und Geltungsbereich der abgebildeten Kausalstrukturen widerspiegeln. In der neuen Erkenntnistheorie des integrativen Pluralismus gibt es mehr als nur die physikalischen Elementarteilchen, und es gibt auch nicht nur jene Gesetze, die von Natur aus notwendig, universell und ausnahmslos gültig sind.

REUTERS
Die Naturwissenschaft prägt das Weltbild in den westlichen Staaten. Hat Gott ausgedient? Kommt die Wissensgesellschaft vom Weg ab? Wie findet das Individuum seinen Platz in einer immer schnelleren und komplexeren Welt? In der "edition unseld" des Suhrkamp-Verlags definieren Forscher und Schriftsteller das Verhältnis zwischen Mensch und Forschung. Exklusiv für SPIEGEL ONLINE haben die Autoren ihre Bände, die im Buchhandel erhältlich sind, zu Essays verdichtet.

Editorial von Ulla Unseld-Berkéwicz
Wenn es darum geht, nach welchen Maßstäben eine der vielen Wahrheiten über die Welt in die wissenschaftlichen Kenntnisse einfließt, tritt im integrativen Pluralismus der Pragmatismus an die Stelle des Absolutismus. Ob eine bestimmte Darstellung als diejenige anerkannt wird, die bei Untersuchungen oder Handlungen angewandt wird, ist zum Teil von pragmatischen Interessen abhängig, das heißt von den Zielen, die wir durch die Anwendung der Darstellung erreichen wollen. Wenn keine Reduktion auf die grundlegende materielle Beschreibung gefordert wird, ist nicht von vornherein festgelegt, welche Abstraktionsebene zur Anwendung kommt.

Und schließlich tritt im integrativen Pluralismus ein dynamisches, sicher weiterentwickelndes Wissen an die Stelle der statischen Allgemeingültigkeit. Während der Entwicklung des Universums und im Laufe der Evolution des Lebens auf unserem Planeten sind neue Kausalstrukturen entstanden. In der Evolution der Sterne wurden neue Elemente geschaffen, und der Prozess der Artbildung führte zu neuen Formen von Individualität, Fortpflanzung und Überlebensstrategien. Unsere Kenntnisse über die von dem neuen System definierten Kausalstrukturen entwickeln sich mit der sich wandelnden Welt weiter. Nicht alle Kausalstrukturen sind gleichermaßen historisch kontingent; manche wurden in den ersten drei Minuten nach dem Urknall festgelegt, andere, etwa Retroviren oder die gesellschaftlichen Einrichtungen der Menschen, sind jüngeren Datums und vergänglicher. Unsere Welt wandelt sich, und als Reaktion darauf muss sich auch unser Wissen über sie wandeln. Von vornherein einen statischen, universellen Schatz ausnahmslos gültiger Kenntnisse zu fordern, ist einfach nicht angemessen.

Wie untersuchen wir eine Welt mit historisch kontingenten, kontextabhängigen Strukturen, die sich dynamisch stabilisieren und destabilisieren? Wie entscheiden wir auf der Grundlage des heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstandes, welche Vorgehensweisen wir uns zu eigen machen wollen, um unsere individuellen und kollektiven Ziele zu erreichen? Sicherheit und sogar Wahrscheinlichkeitsschätzungen für voraussichtliche Ergebnisse müssen einer Darstellung mehrfacher Szenarien Platz machen. An die Stelle unwiderruflicher politischer Entscheidungen muss ein anpassungsorientiertes Management treten, das eine ständige Überwachung, Aktualisierung und Neubewertung der Handlungen erfordert.

Dass die Zeit für einen neuen erkenntnistheoretischen Ansatz reif ist, liegt nicht nur an den Problemen mit dem alten Schema. Die – computergestützten – Verfahren, die der Wissenschaft heute zur Verfügung stehen und eine ganz neue Darstellung der Komplexität ermöglichen, wären für die Denker des 17., 18. und 19. Jahrhunderts unvorstellbar gewesen; damals war man vermutlich überzeugt, die Reduktion auf einfache, universelle Gesetze sei ein notwendiges Merkmal der Wissenschaft, weil nur sie kognitive Zugänglichkeit zu den Phänomenen gewährleistete. Heute brauchen wir uns auf das, was wir uns in unserem Kopf ausmalen oder herausfinden können, ebenso wenig zu beschränken wie auf mathematische Darstellungen mit einer geschlossenen Form von Lösungen.

Verfahren mit computergestützten Lösungen sind heute allgemein verbreitet. Mit den Fortschritten der Computertechnik ergibt sich die Möglichkeit, Systeme mit wechselnden Parametern und unterschiedlichen Zusammenhängen zu simulieren. Dabei kann man erheblich mehr Daten und Interaktionen einbeziehen. Die Computerhilfsmittel schaffen sogar die Möglichkeit, die gewaltigen Informationsmengen zu speichern, die für die Anwendung nicht-universeller, von Ausnahmen durchsetzter Gesetze auf neue Zusammenhänge erforderlich sind. Statt ewig gültiger, universeller, überall in Raum und Zeit anwendbarer Gesetze bringt eine auf Komplexität eingestellte Erkenntnismethode eine Fülle kontingenter, auf bestimmte Bereiche beschränkter Aussagen hervor, die mehr oder weniger stabile Kausalstrukturen beschreiben und deren Anwendung so viele Daten erfordert, dass ein einzelnes menschliches Gehirn sie überhaupt nicht handhaben kann.

Zu Beginn des Buches geht es um eine Erweiterung und Neubewertung der hergebrachten Vorstellungen von Wissenschaft und Kenntnissen. Ich befasse mich mit drei Bereichen unseres Denkens und Handelns, in denen die Komplexität uns zwingt, alte Ansichten über rationales Überlegen und handeln zu revidieren. Dabei untersuche ich, wie Komplexität und Kontingenz der natürlichen Vorgänge sich auswirkt:

auf die Art, wie wir die Welt in Begriffe fassen; auf die Art, wie wir die Welt erforschen, und auf die Art, wie wir in der Welt handeln.

Anstatt die heutigen wissenschaftlichen Kenntnisse weiterhin in das zur Zwangsjacke gewordene Korsett einer reduktiven, fundamentalen, einseitigen Sichtweise für die Wissenschaft zu zwängen, müssen wir mit der Erweiterung unseres begrifflichen Rahmens auch unser Bild von dem ändern, was überhaupt als legitime Wissenschaft gelten kann.



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Seite 1
arnostein 30.05.2008
1. Die Weltformel
"Die Weltformel ist tot, es lebe die neue Erkenntnistheorie"
Newspeak, 30.05.2008
2. ...
Oh weh, wenn Philosophen sich mit Naturwissenschaft beschäftigen... Zitat SPON "Der neue erkenntnistheoretische Ansatz, der diese Tatsachen in sich einschließt, hat unter anderem folgende Merkmale: Pluralismus: Einbeziehung zahlreicher Erklärungen und Modelle auf vielen Analyseebenen anstelle der Erwartung, es müsse immer auf der untersten Ebene eine einzige, reduktive Erklärung geben. Pragmatismus anstelle des Absolutismus: Es wird anerkannt, dass es viele Wege gibt, um das Wesen der Natur zutreffend – allerdings auch nur teilweise – zu beschreiben. Darunter sind verschiedene Grade der Verallgemeinerung und verschiedene Abstraktionsebenen. Welche Darstellung am besten "funktioniert", hängt von unseren Interessen und Fähigkeiten ab. Der im Wesentlichen dynamische, evolutionsorientierte, von Rückkopplung geprägte Charakter der Teilbereiche der Natur und unserer Kenntnisse über sie. Diese Merkmale erfordern, dass wir neue Mittel zur Erforschung der Natur finden und auf Grund des so gewonnenen Wissens handeln." Das beschriebene ist längst nichts neues in der Naturwissenschaft. Selbst die Newtonsche Physik basiert nicht nur auf einem Modell und einer einzigen reduktiven Erklärung. Das mag so scheinen, wenn man die Newtonsche Physik absolut auf die Newtonschen Gesetze reduziert. Die Newtonschen Gesetze sind aber für sich genommen so abstrakt wie sinnlos. Erst durch die Anwendung auf konkrete Fragestellungen, die Entwicklung von Modellen mit den Newtonschen Gesetzen als Ausgangspunkt, erhalten sie ihren unbestreitbar hohen Nutzen. Und damit werden sie durch Randbedingungen und Voraussetzungen ergänzt, die durchaus interpretations- und diskussionsbedürftig sind...pluralistisch sozusagen. Was den Pragmatismus betrifft und die Erkenntnis, daß es viele äquivalente Wege gibt, die Natur zu beschreiben...ebenfalls ein alter Hut. Die Quantenmechanik existiert mindestens in einer Wellenbeschreibung (Schrödinger), einer Matrizenmechanik (Heisenberg), einer Transformationstheorie (Dirac) und einer Beschreibung auf Basis von Pfadintegralen (Feynman). Alle diese Formulierungen sind vor 1960 entwickelt worden. Bei der Entwicklung der Quantenmechanik hat man außerdem erkannt, daß die Hamiltonsche Formulierung der Newtonschen Mechanik in letzter Konsequenz zur Schrödinger-Gleichung führt. Mindestens hundert Jahre vor ihrer wirklichen Ableitung hätte man diese also beinahe erkannt. Die beschriebenen Theorien zeichnen sich durch unterschiedliche Grade der Verallgemeinerung aus, durch unterschiedliche Abstraktionsebenen, genau wie es uns die Autorin als "neu" verkaufen will. Auch Dynamik und Rückkopplung sind keine neuen Erfindungen des 21. Jahrhunderts. Vielleicht sind es Begriffe, die mal wieder in Mode sind und vielleicht fällt mancher Geisteswissenschaftler darauf herein, zu glauben, daß es sich um etwas Neues handelt, wenn mal wieder solche Begriffe gehypt werden. Alles was z.B. derzeit in der Chemie unter dem Kürzel "nano" läuft, war in leicht veränderter Form unter dem Begriff "Kolloidchemie" schon mal da. Es ist vermessen zu glauben, die Wissenschaftler vor zweihundert Jahren hätten nicht zum Teil schon die Grundzüge der heute aktuellen Forschungen erkannt. Vieles, bereits bekanntes wird heute "neu" entdeckt, weil es vielleicht in einer ungewohnten, unvollständigen Sprache formuliert wurde, oder von einem unbekannten Autor und daher in den Archiven bis heute verstaubt. Es ist leider nicht modern, alte Literatur zu lesen...
Dr. Klopek, 30.05.2008
3. t
Zitat von arnostein"Die Weltformel ist tot, es lebe die neue Erkenntnistheorie"
Hauptsache, was g'sagt.
Wintermute 30.05.2008
4. Eitles, wachsweiches Blabla.
"Beim heutigen Stand der Naturwissenschaft können wir erkennen, wie und warum der traditionelle erkenntnistheoretische Rahmen unvollständig ist. Dabei versagt der traditionelle Rahmen nicht immer" ... schreibt Frau Mitchell. Das ist aber mächtig nett von ihr. "Aber große Teile der Welt entziehen sich seinen Konzepten und Methoden." Wie bitte? "Große Teile?" Ich konnte diese zwei unglaublich ärgerlichen Seiten philosophisch ondulierten Eigenlobs kaum zu Ende lesen. Frau Mitchell preist da unter anderem "eine erweitere (sic!) Methode zum Erkenntnisgewinn", die sie als "integrativen Pluralismus" bezeichnet. Gefordert wird da unter anderem "Pragmatismus an die Stelle des Absolutismus." (Gesetze muss man locker nehmen), da ja "die Aussagen in der Wissenschaft [...] von begrenzter Geltung und von Ausnahmen geprägt sind." Alles klar. Anwendungsbeispiel: "Ey du, ich finde das jetzt irgendwie nicht so gut, dass du den Absturz unseres Orbiters mit der Gravitation erklärst, du. Ich finde, da müssen wir ganz pragmatisch auch mal andere Strukturen und Ansätze zu lassen, weißt du?" Die iterative Suche der Wissenschaft nach validen, allgemein gültigen Gesetzen ist also trotz aller Erfolge der vergangenen Jahrhunderte zum Scheitern verurteilt; stattdessen nimmt man eben die Theorie, Idee oder Befindlichkeit, die gerade passt. Jeder darf mal ran, der Rest ist Komplexität (ein Wort, das die Autorin vielleicht nicht in derart geschwätziger Bewunderung erstarren ließe, wenn sie sich zum Beispiel mit den Arbeiten über zelluläre Automaten von Stephen Wolfram und anderen befassen würde). Klingt nach gefühlig-unscharfem "Alles geht", alles riecht nach Gras, Räucherstäbchen und relativistischem Ich-OK-du-OK; da draußen ist Geheimnis, die Wissenschaft braucht sich um die verbliebenen Themen (dunkle Materie/dunkle Energie) gar nicht mehr zu kümmern (böser, böser Reduktionismus!), gefragt ist stattdessen das (wer hätte es gedacht) bauchig-alleszulassende Bedenken der Welt im Philosophenstübchen. Na fein. Mit dieser Attitüde können wir uns doch auch gleich die Feng-Shui/Steinaufleger-/Wünschelrutenfraktion als esoterische Boyscouts für die Welt der Quantenmechanik an Bord holen. Ich habe die Schnauze schon voll genug von der fundamentalistisch-christlichen Wissenschaftsfeindlichkeit der Amerikaner; nun muss uns nicht auch noch diese Frau mit ihrer eitlen, schwammigen Versuch nerven, die Deutungshoheit über die materielle Welt wieder unter das Dach ansonsten nicht ausgelasteter PhilosophInnen zu holen. Fazit: Ein dreist als Artikel verkleideter Waschzettel über ein Buch, das offensichtlich mit bemerkenswerter Frechheit der wissenschaftlichen Methode - der vitalsten Kraft der Moderne - die Existenzberechtigung zugunsten eines wachsweichen Herumgeeiers abspricht. Werden wir diesen Advertorial-Stil (Tausche zwei Seiten pseudoprovokatives Gemähre gegen gut platzierten Buchtitel) jetzt öfter bei SpOn erleben dürfen? Dann reiche ich demnächst auch mal so etwas ein.
kykeon 30.05.2008
5. Postmoderne Wissenschaft?
Verwunderlich, dass das Wort Postmodernismus kein einziges Mal faellt, denn eigentlich ist die hier vorgetragene Hypothese nichts anderes als die Projektion postmoderner Ideen auf die Naturwissenschaft.
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