Rätsel der Woche Ein Gangster überlebt - aber warum?

Fünf verfeindete Gauner treffen sich nachts, um ihren Streit mit Revolvern zu lösen. Jeder hat eine Patrone und schießt auf denjenigen, der ihm am nächsten steht. Einer überlebt - weshalb?
Verfeindete Bösewichter: Mindestens einer kommt ungeschoren davon

Verfeindete Bösewichter: Mindestens einer kommt ungeschoren davon

Foto: SPIEGEL ONLINE

Es ist kurz vor Mitternacht, als sich fünf dunkle Gestalten auf einem düsteren Platz treffen. Die Gangster sind seit Jahren untereinander zerstritten - jetzt wollen sie die Waffen sprechen lassen. Sie stehen alle unterschiedlich weit voneinander entfernt.

Jeder von ihnen hat genau einen Schuss im Revolver und zielt auf seinen nächsten Nachbarn. Punkt null Uhr, als die Kirchenglocke läutet, drücken die fünf Männer ab. Jeder Schuss ist tödlich.

Zeigen Sie, dass mindestens einer der Gangster überlebt!

Hier geht es zur Lösung

Weil die Abstände der fünf Männer zueinander unterschiedlich groß sind, gibt es zwei Gauner, deren Abstand der kürzeste ist. Diese beiden Herren zielen deshalb aufeinander und erschießen sich gegenseitig.

Was passiert mit den übrigen drei Gangstern? Wir müssen zwei Fälle unterscheiden:

1) Einer der drei Gangster zielt auf einen der beiden, die sich gegenseitig erschießen, weil dieser sein nächster Nachbar ist. Dann wird dieser Mann von zwei Kugeln getroffen. Und weil nur fünf Patronen benutzt werden, überlebt mindestens ein Gangster.

2) Die drei verbliebenen Männer haben als nächste Nachbarn nur sich selbst, die zwei Gangster mit dem kürzesten Abstand zueinander stehen ein Stück weiter weg von ihnen. Dann gibt es unter den verbliebenen drei Gaunern wieder zwei, deren Abstand der kürzeste ist. Diese beiden zielen aufeinander und töten sich gegenseitig. Auf den dritten Gangster zielt niemand - er überlebt.

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