Rätsel der Woche Retten Sie das arme Küken!

Im Rätsel der Woche steckt ein kleines Küken in einer misslichen Lage: Es ist in einen schmalen Schacht gefallen, der so tief ist, dass man mit der Hand das Tier nicht erreicht. Können Sie das Küken trotzdem retten?

Putenküken (Archivbild): Verloren im Schacht
DPA

Putenküken (Archivbild): Verloren im Schacht


Was für ein Pech! Auf einer Baustelle gibt es mehrere tiefe Löcher im Beton, die kaum breiter sind als eine Faust. In eines dieser Löcher ist ein kleines Küken gefallen, das sich daraus aus eigener Kraft nicht mehr befreien kann. Das Tier ist offenbar unverletzt, es steht auf seinen Beinen und bewegt sich. Sie wollen ihm helfen und greifen mit dem Arm in den Schacht - aber der ist mehr als einen Meter tief und sie kommen nicht bis runter zum Küken.

Versuche, das arme Tier mit einem Stock oder ähnlichem zu bergen, verbieten sich von selbst - dabei besteht die Gefahr, dass das Küken verletzt wird. Doch Sie können das Tier auf verblüffend einfache Weise retten.

Wissen Sie auch wie?

Hier geht es direkt zur Lösung.

Die Aufgabe stammt aus einem der vielen Bücher von Martin Gardner. Der amerikanische Rätselsammler und -erfinder hat über Jahrzehnte im Magazin "Scientific American" über Tricks mit Zahlen, Karten, Uhren und Streichhölzern geschrieben. Einen guten Einblick in Gardners Rätselwelt bietet dieser Artikel des SPIEGEL aus dem Jahr 1977. Gute Rätsel altern kaum, wie man sieht. Am besten liest sich der Text als PDF.

Falls Sie die Aufgaben der vergangenen Wochen verpasst haben - hier sind die Links:

hda



insgesamt 17 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Leser222 25.01.2015
1. Da fehlen ein paar Informationen
Die Lösung ist ein bisschen enttäuschend. Wenn ich keinerlei Angaben habe, was ich an weiteren Hilfsmitteln zur Verfügung habe, ist das Spiel ein bisschen willkürlich. Nehm ich halt den Staubsauger, damit geht's auch.
mathebanker 25.01.2015
2. Wasser oder Sand?
Je nachdem, was man zur "Hand" hat, kann man vorsichtig Wasser in das Loch schütten und damit kann das Küken schwimmend an die Oberfläche gelangen. Oder man schüttet vorsichtig und langsam Sand in das Loch - das schlaue Küken wird auf den sich bildenden Sandhaufen steigen. ... PS.: Gardner war auch der Pate für so manche Aufgabe der Woche: http://schulmodell.eu/aufgabe-der-woche.html
thrlll 25.01.2015
3.
In der Realität würde das Küken - sowieso schon völlig verängstigt - wahrscheinlich endgültig ausrasten, wenn jemand von oben Sand auf seinen Kopf fallen lässt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es am Ende lebendig begraben wird (oder ertrinkt, wenn man es mit Wasser versucht), schätze ich auf mehr als 50%... Ich mag Rätsel nicht, die den Anschein eines großen Realitätsbezugs erwecken, denn dann versuche ich auch realistisch an die Lösung zu gehen. Wenn sich die Lösung dann als doch ziemlich idealisiert herausstellt, steht man immer vor dem Problem: Bin ich doof, oder ist der Rätselerfinder verrückt?
Layer_8 25.01.2015
4. Man schütte...
Quecksilber ins Loch. Das Küken, welches eine viel geringere Massendichte besitzt, steigt wegen des Archimedischen Prinzips nach oben. Am Schluss kann es von alleine davon eilen, da es mangels Adhäsion nicht am Quecksilber haften kann. btw Flüssiges elementares Quecksilber ist ja nicht giftig
langenscheidt 25.01.2015
5. Faustgroßes ein Meter tiefes Loch...
Nächste Frage: wie lange dauert es, bis das faustgroße Loch so weit gefüllt ist bis man an das Küken gelangt? Übernächste Frage: wie lange schafft das Küken beim rieselnden Sand ohne Herzinfarkt zu überleben? Finale Frage: Was für eine Koryphäe denkt sich praxisferne Rätsel aus und verkauft sie als einfach?
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.