Speed Bus trotzt der Schwerkraft

Der Plot von "Speed" verspricht actionreiche Spannung: Ein Bus darf nicht langsamer als 80 km/h fahren, sonst explodiert er. Keanu Reeves bleibt über dem Limit - auch wenn er dazu die Physik hart strapazieren muss.


Die Szene

Natürlich haben die Drehbuchautoren ein paar Hindernisse eingebaut: Auf einem leeren Highway rast der Bus plötzlich auf eine Brücke zu, bei der ein ungefähr 15 Meter langes Stück fehlt. Der Fahrer beschleunigt auf etwa 110 km/h und springt so auf die andere Seite, ohne dass die Bombe hochgeht.

Was die Wissenschaftler sagen:

Speed: Bitte nicht bremsen!

Speed: Bitte nicht bremsen!

Unmöglich. Der Bus fährt auf einer flachen Straße geradeaus, plötzlich endet sie und der Bus fliegt. Nun müsste sich das Fahrzeug genauso bewegen wie ein Ball, den jemand auf einer waagerechten Linie von sich weggeworfen hat. Die Schwerkraft macht aus der waagerechten Linie schnell eine Parabel, der Ball und auch der Bus fallen immer tiefer. Der Sprung kann deshalb unmöglich so funktionieren wie dargestellt. Zumindest eine Rampe wäre vonnöten gewesen, damit die Flugbahn zunächst auch ein Stück nach oben verläuft. Wären die Voraussetzungen in der Realität die gleichen gewesen wie im Film, wäre die Fahrt an der Brückenkante zu Ende gewesen.

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