Heuschrecken-Gefahr Die achte Plage

Mehrere afrikanische Länder haben mit massiven Heuschreckenschwärmen zu kämpfen. Die Tiere fressen alles, was sie kriegen können. 25 Millionen Menschen sind deshalb von Hunger bedroht - sind die Insekten noch zu stoppen?
Machtlos im Angesicht des Schwarms: Ein Bauer in Kenia

Machtlos im Angesicht des Schwarms: Ein Bauer in Kenia

Foto: Baz Ratner/ REUTERS
Heuschrecke auf einem Getreidehalm in Pakistan: Die Tiere haben sich bereits vor der Monsunzeit stark verbreitet

Heuschrecke auf einem Getreidehalm in Pakistan: Die Tiere haben sich bereits vor der Monsunzeit stark verbreitet

Foto: BANARAS KHAN/ AFP
Heuschrecken in Kenia: Oft hilft nur Gift im Kampf gegen die Tiere

Heuschrecken in Kenia: Oft hilft nur Gift im Kampf gegen die Tiere

Foto: Baz Ratner/ REUTERS
Wüstenheuschrecken in Kenia: Die Tiere wären durchaus eine Proteinquelle - doch es sind viel zu viele, um sie zu essen. Und wenn man es trotzdem tut, muss klar sein, dass keine Pestizide an den Tieren haften.

Wüstenheuschrecken in Kenia: Die Tiere wären durchaus eine Proteinquelle - doch es sind viel zu viele, um sie zu essen. Und wenn man es trotzdem tut, muss klar sein, dass keine Pestizide an den Tieren haften.

Foto: Sven Torfinn/ DPA

Gekaufte Pestizidmengen gegen Heuschrecken

Äthiopien

Uganda

Kenia

Sudan

Südsudan

Chlorpyrifos
keine EU-Zulassung

220.000 Liter

25.000 Liter

-

-

-

Deltamethrin

-

50.000 Liter

305.600 Liter

-

-

Fenitrothion

keine EU-Zulassung

-

-

8000 Liter

-

-

Malathion

110.000 Liter

-

-

100.000 Liter

15.000 Liter

Quelle: FAO, Stand: 25.05.2020

Kampf gegen die Heuschrecken in Pakistan: Neben Sprüheinsätzen aus der Luft sind auch Einsätze am Boden möglich, brauchen aber viel Personal.

Kampf gegen die Heuschrecken in Pakistan: Neben Sprüheinsätzen aus der Luft sind auch Einsätze am Boden möglich, brauchen aber viel Personal.

Foto: BANARAS KHAN/ AFP