Weltraumstation "Mir" Das Ende der Tourismus-Träume

Mit der Mir geht es zu Ende, auch aus Weltall-Tourismus-Plänen wird nichts mehr. Die Mir Corp. strich die Segel: Der geplante Börsengang findet nicht statt.


Die MIR vor dem Hintergrund des Ozeans, in dem sie wohl bald landen wird
DPA

Die MIR vor dem Hintergrund des Ozeans, in dem sie wohl bald landen wird

Die russisch-niederländische Mir Corp., die mit privaten Mitteln sowie dem im Oktober angekündigten ersten Börsengang eines Weltraumunternehmens die 15 Jahre alte russische Station Mir retten wollte, gibt auf. "Wir stellen die Vermarktung der Mir Corp. zur Finanzierung der Rettung ein und wenden uns der Internationalen Raumstation ISS zu", sagte Unternehmenssprecher Jeffrey Lenorovitz der Zeitung "Financial Times Deutschland".

Der geplante Börsengang finde nicht mehr statt. Damit sei der letzte Versuch gescheitert, aus der "schrottreifen Station" eine Tourismusattraktion zu machen.

Als letzter wackerer Kämpe kämpft noch Ralf Heckel in Rostock um den Erhalt der Mir. Seinem Verein "Helft Mir!" werden allerdings keine großen Chancen eingeräumt.



© SPIEGEL ONLINE 2000
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.