West-Nil-Virus Im Big Apple wird weiter gespritzt

Im Kampf gegen das West-Nil-Virus, das die Millionenmetropole auch diesen Sommer wieder heimsucht, setzt die Stadtverwaltung weiter auf Insektenvernichtungsmittel, denn die größte Gefahr droht im Hitzemonat August.


New York setzt auf eine geballte Ladung Insektenvernichtungsmittel gegen das Westnil-Virus
AP

New York setzt auf eine geballte Ladung Insektenvernichtungsmittel gegen das Westnil-Virus

New York - Am Mittwoch wurden in mehreren Stadtteilen auf dem Boden Chemikalien gegen die Mücken versprüht, die das Virus übertragen. Am Donnerstag sollten erstmals Flugzeuge ein Pestizid über Staten Island und Brooklyn versprühen.

High Noon im August

Die kommenden beiden Wochen seien kritisch hinsichtlich möglicher Infektionen, erklärte der Leiter der New Yorker Gesundheitsbehörde, Neal Cohen. Er wies darauf hin, dass sich im vergangenen Jahr die meisten der sieben West-Nil-Infizierten, die dem Virus erlagen, im August angesteckt hätten. Darüber hinaus erkrankten 62 Menschen.

In diesem Jahr haben sich drei New Yorker mit dem Virus infiziert; alle leben auf Staten Island. Sie befinden sich in Behandlung. Das potenziell tödliche Virus kann Enzephalitis oder Meningitis - Entzündungen des Gehirns beziehungsweise der Gehirnhaut - hervorrufen.



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