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Umwelt Meßkampagne per Hubschrauber

aus DER SPIEGEL 42/1993

Um die weißen Flecken auf der Schadstoff-Landkarte der Elbe zu beseitigen, gingen drei Gewässerforscher vom Forschungszentrum Geesthacht vorletzte Woche drei Tage hintereinander in die Luft. In dieser Zeit nahmen sie an etwa 100 ausgewählten Stellen von der Mündung bis zur Quelle im tschechischen Riesengebirge mit Hilfe einer rund 18 Kilogramm schweren Apparatur von einem Hubschrauber aus Wasserproben. Ziel der Studie ist es, vor allem die Belastung der Elbe mit Schwermetallen und Schwermetallverbindungen zu erfassen, da die Elbe noch immer als eines der schmutzigsten Flußsysteme Europas gilt. Während die Belastung des Flusses im Unterlauf relativ gut erforscht ist, gibt es über die Schadstoffmengen in den ehemaligen Ostblockländern kaum gesichertes Wissen. Die Auswertung der Daten wird rund hundertmal so lange dauern wie die Schöpfaktion: Erst in einem Jahr kann mit ersten Ergebnissen gerechnet werden.

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