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ARCHÄOLOGIE Museumsbesuch mit Höhlengefühl

aus DER SPIEGEL 18/2004

Wer die neue Ausstellung des Neanderthal Museums in Mettmann bei Düsseldorf besuchen will, sollte besser eine Taschenlampe mitbringen. Denn um die Fotografien von eiszeitlichen Höhlenzeichnungen aus Nordspanien und Südfrankreich so naturgetreu wie möglich zu präsentieren, wurde das Untergeschoss des Museums ganz ins Dunkel getaucht. Teilweise sind in der Ausstellung sogar Kunstwerke zu sehen, die nicht mehr öffentlich zugänglich sind, zum Beispiel der Hirsch aus der Höhle Las Chimeneas. Die Fotografien stammen aus dem Nachlass des Hobbyfotografen Heinrich Wendel, der die Fundstätten zwischen 1964 und 1977 besuchte und dabei fast 3000 Aufnahmen machte. »Wendel war Ausstattungsleiter an der Deutschen Oper am Rhein«, erzählt Museumsleiter Gerd-Christian Weniger, »er war ein Meister darin, eine Bühne kunstvoll auszuleuchten - und diesen perfekten Umgang mit Licht merkt man seinen Höhlenfotos an.«

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