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Grünes Italien Nachhaltigkeit Made in Italy

Italien kann Design und Genuss – das ist bekannt. Was nicht jede:r weiß: Das Land ist ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und grüner Energie. Dafür arbeiten Institutionen, Unternehmen und Bürger:innen Hand in Hand.
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Be IT
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Foto: Mauro Puccini

Kreativität, Innovation, kulturelles Erbe, Leidenschaft, Stil und Vielfalt – dafür ist Italien auf der ganzen Welt bekannt. „Made in Italy“ ist zu einer internationalen Marke geworden, zum Gütesiegel für beste Qualität. Vielen kommen dabei zuerst Designermode, Lederwaren oder Wein in den Sinn. Kein Wunder: Italien ist das Land für Stil und Genuss. Aber eben nicht nur. Auch in anderen Sektoren überzeugt Italien mit Know-how, Expertise und Innovationskraft, etwa in der Luft- und Raumfahrttechnologie, der Auto- und Schifffahrtsindustrie oder dem Gesundheitswesen. Und: Italien gilt weltweit als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit.

Heute an die Welt von morgen denken

Wie sieht eine nachhaltige Infrastruktur aus? Wie können erneuerbare Energie erzeugt werden? Wie produzieren, bauen und wirtschaften wir grüner? Fragen, die heute viele Länder bewegen, stellte sich Italien schon sehr früh. Bereits 1911 entstand auf dem Gebiet von Larderello das erste geothermische Kraftwerk der Welt. Nur fünf Jahre später versorgte die Anlage bereits den Ort Larderello sowie die gesamte Stadt Volterra. Über Jahrzehnte war dieser Vorläufer erneuerbarer Energiequellen die einzige geothermische Kraftanlage in industriellem Ausmaß, das die Dämpfe des Bodens nutzen konnte. Nur einer der vielen Rekorde im Bereich der nachhaltigen Energieerzeugung, die Italien im Laufe der Zeit noch feiern sollte.

Das erklärte Ziel des Landes: die Schaffung einer nachhaltigen Zukunft mit geringen Umweltauswirkungen für das gesamte Land. Die grüne Wende wird dabei nicht nur durch gezielte Investitionen aus dem „Nationalen Plan für Aufbau und Resilienz“ vorangetrieben, sondern vor allem auch durch das ausgeprägte Bewusstsein der Menschen im Land. Sie haben verstanden, dass es einen Kurswechsel braucht, damit unser Planet auch für zukünftige Generationen lebenswert bleibt. Dafür arbeiten lokale und nationale Institutionen, Unternehmen und Bürger:innen in Italien Hand in Hand. Das Motto lautet: Ressourcen strategisch und umsichtig einsetzen, um so Kosten zu sparen und das Klima zu schonen.

Tradition trifft Moderne: Italien gilt als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit

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Alternative Energiequellen

Mehr als ein Drittel der Energie, die täglich im Land verbraucht wird, stammt aus einer Infrastruktur, die speziell für die Nutzung alternativer Energiequellen geschaffen wurde. Dabei macht man sich die einzigartige Landschaft Italiens zunutze: In Hanglagen wie dem Alpenraum spielt die Wasserkraft eine wichtige Rolle – seit Beginn des letzten Jahrhunderts wird sie als eine der häufigsten Alternativen zu fossilen Brennstoffen genutzt. Im heißen, sonnigen Süden wird hauptsächlich Photovoltaik zur Energieerzeugung verwendet. Attraktive staatliche Förderungen sorgen dafür, dass auch immer mehr Privathaushalte und Unternehmen auf Solarenergie umsteigen. Auf den großen Inseln wie Sizilien und Sardinien sowie in Teilen Apuliens, Kampaniens und der Basilikata wandeln Windräder Windenergie in Elektrizität für die gesamte Region um. Und: Immer mehr Italiener:innen installieren Wärmepumpen in ihren Gärten, die dem bereits im Boden vorhandenen Wasser Energie entziehen und in Wärme oder Kälte für die Wohnräume umwandeln.

Gutes Wetter mit Mehrwert: Italien nutzt die Kraft der Sonne zur Energiegewinnung

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Im EU-Vergleich weit vorn

Die Bemühungen lohnen sich: Italien ist eines der energieeffizientesten Länder in der Europäischen Union. Der Energieverbrauch im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt des Landes liegt 18 Prozent unter dem EU-Durchschnitt und elf Prozent unter dem Durchschnitt der Eurozone. Viele italienische Unternehmen haben dazu einen wichtigen Beitrag geleistet, indem sie mit ihrem Engagement zur Reduzierung der CO2-Emissionen beigetragen haben. Insgesamt 345.000 Unternehmen von „Made in Italy“ haben sich den Prinzipien der Green Economy verschrieben, gehen bei diesem Wandel als Protagonist:innen voran und schaffen damit einen echten Mehrwert für italienische Qualitätsprodukte. Technische Innovationen sind dabei die wichtigsten Verbündeten der Nachhaltigkeit: Durch sie kann bei gleicher Produktionsmenge Rohmaterial und Energie gespart werden.

Das Engagement ist in allen Bereichen der italienischen Wirtschaft spürbar. Auch in der energieintensiven Immobilienbranche haben viele Unternehmen entschieden, sich mehr auf Nachhaltigkeit zu konzentrieren. Das Baugewerbe ist für 40 Prozent der Kohlendioxidemissionen verantwortlich – jetzt soll das Haus an sich revolutioniert werden. Zurück zum Wesentlichen lautet das Motto. Wie das geht, zeigt zum Beispiel das italienische Unternehmen A-FOLD Houses. Es baut Fertighäuser, Feriendörfer und Notunterkünfte für den Katastrophenfall aus Holz. „Uns ist es gelungen, ganze Häuser in Lastwagen oder Containern zu transportieren, aus denen in wenigen Tagen zweistöckige Wohnungen werden können“, sagt Nino D’Incecco, Verkaufsleiter von A-FOLD Houses.

Recycling zahlt sich aus

Ein weiteres Paradebeispiel: die italienische Abfallwirtschaft. Institutionen, die bei Mülltrennung und dem Recycling unterstützen und Bürger:innen, die seit jeher besonders auf die Mülltrennung achten, tragen dazu bei, dass Italien die von der Europäischen Union vorgegebenen Ziele in diesem Bereich nicht nur erreichen, sondern übertreffen konnte. Die EU hatte für alle Mitgliedstaaten die Verwertung von 65 Prozent der Industrie- und Siedlungsabfälle bis 2025 festgelegt – Italien liegt bereits heute bei etwa 79 Prozent.

Das kommt dem Planeten und den Verbrauchern zugute: Die Abfallprodukte mancher Unternehmen können von anderen für die Herstellung neuer Produkte genutzt werden. Das senkt sowohl die Entsorgungskosten als auch die Anschaffungskosten für Rohstoffe, reduziert die Umweltbelastung und den Preis der Endprodukte. Eine echte Win-Win-Situation. Gerade in Zeiten, in denen sich die Beschaffung von Rohstoffen immer schwieriger und teurer gestaltet, zahlt sich der konsequent grüne Weg Italiens aus.

Auf all das ist man stolz. Das italienische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit (MAECI) hat jetzt in Zusammenarbeit mit ICE – der Agentur für die Auslandsförderung und Internationalisierung italienischer Unternehmen die Kampagne Be IT gestartet, durch die der italienische Erfindungsreichtum, italienische Produkte, Werte und Talente in der Welt noch bekannter gemacht werden sollen. Italien hat ein enormes Potenzial und längst bewiesen, dass es dieses zu nutzen weiß. Ein Ende der Innovationen, so viel ist sicher, ist nicht in Sicht.

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